Vegane Mac and Cheese kommt bei mir mittlerweile öfter auf den Tisch als die klassische Käse-Variante. Die Sauce aus Cashewkernen wird herrlich cremig und würzig, ofenfrisch überbacken schmeckt sie fast wie geschmolzener Cheddar. Fertig ist alles in guten 68 Minuten, das meiste davon Wartezeit im Ofen.
Mein Sohn war anfangs skeptisch, als ich ihm sagte, dass in der Sauce kein Käse steckt. Er hat den ersten Löffel vorsichtig probiert und dann einfach weitergegessen, ohne ein Wort zu sagen. Das war für mich der Moment, in dem ich wusste, dass dieses Rezept bleibt.
Ich koche es inzwischen fast jede zweite Woche, meistens an einem Mittwoch, wenn der Kühlschrank leer wird und ich trotzdem etwas Warmes auf den Tisch bringen will. Die Cashewsauce lässt sich gut vorbereiten, während die Nudeln kochen, und der Ofen erledigt den Rest.
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Zutaten für Vegane Mac and Cheese
Das brauche ich für meine vegane Mac and Cheese, dazu ein paar Alternativen, die bei mir genauso gut funktioniert haben, falls im Vorratsschrank mal etwas fehlt oder die Kinder mitreden wollen. Die cremige Cashewsauce hier ist eng verwandt mit der, die ich für meine vegane Spinat-Cashew-Cannelloni verwende, falls du noch mehr Ideen mit Cashewkernen suchst. Für die Semmelbrösel obenauf greife ich manchmal auch auf die Technik aus meinen Nussbutter-Bröseln zurück, wenn es etwas nussiger schmecken soll.
- 1 veganes Brötchen, altbacken (für die Semmelbrösel obenauf)
- 300 g Kartoffeln, mehligkochend, in Stücken
- 150 g Möhren, in Stücken
- 2 Zwiebeln, halbiert
- 1 Knoblauchzehe
- 500 g Wasser (zum Garen des Gemüses)
- 500 g Makkaroni, vegan (ich nehme dafür gern Vollkorn-Makkaroni, das sättigt länger)
- Salz, zum Kochen der Nudeln
- 120 g Cashewkerne (aus meiner Erfahrung werden ungeröstete Cashews am cremigsten)
- 1 TL Senf
- 1 TL weißer Pfeffer
- ¼ TL Muskat
- 10 g Hefeflocken
- 2 TL Zitronensaft
- 100 g vegane Margarine, in Stücken
- 1 TL Paprika de la Vera (mein Tipp: geräuchertes Paprikapulver aus dem Bioladen bringt nochmal mehr Röstaroma)
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode: Gemüse und Sauce lassen sich prima vorbereiten, während die Nudeln nebenbei kochen, so steht das Essen in gut einer Stunde.
Schritt 1: Brötchen im Blitzhacker oder mit einer groben Reibe zu Bröseln verarbeiten und beiseitestellen.
Schritt 2: Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, per Hand oder im Food Processor.
Schritt 3: Gemüse mit dem Wasser in einen großen Topf geben, zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten weich köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Makkaroni in reichlich Salzwasser bissfest kochen, abgießen und in eine Auflaufform geben. Backofen in dieser Zeit auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Schritt 4: Das weiche Gemüse mit Cashewkernen, Senf, Paprika de la Vera, Salz, Pfeffer, Muskat, Hefeflocken, Zitronensaft und Margarine in einen Mixer geben und fein pürieren, bis die Sauce glatt und cremig ist. Ein typischer Fehler an dieser Stelle: zu wenig pürieren, dann bleibt die Sauce körnig statt seidig.
Schritt 5: Sauce abschmecken, mit den Nudeln in der Auflaufform vermischen und mit den Semmelbröseln bestreuen.
Schritt 6: 20 bis 25 Minuten bei 220°C überbacken, bis die Oberfläche goldbraun ist, und sofort servieren.

Vegane Mac and Cheese
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Brötchen im Blitzhacker oder mit einer groben Reibe zu Bröseln verarbeiten und beiseitestellen.
- Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, per Hand oder im Food Processor.
- Gemüse mit dem Wasser in einen großen Topf geben, zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 25 Minuten weich köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Makkaroni in reichlich Salzwasser bissfest kochen, abgießen und in eine Auflaufform geben. Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Das weiche Gemüse mit Cashewkernen, Senf, Paprika de la Vera, Salz, Pfeffer, Muskat, Hefeflocken, Zitronensaft und Margarine in einen Mixer geben und fein pürieren, bis die Sauce glatt und cremig ist.
- Sauce abschmecken, mit den Nudeln in der Auflaufform vermischen und mit den Semmelbröseln bestreuen.
- 20 bis 25 Minuten bei 220°C überbacken, bis die Oberfläche goldbraun ist, und sofort servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Vegane Mac and Cheese
Zu meiner veganen Mac and Cheese passen frische, leicht säuerliche Beilagen besonders gut, sie gleichen die cremige Sauce schön aus.
Grüner Salat mit Zitronendressing: bringt Frische und einen Säurekick gegen die reichhaltige Sauce.
Geröstetes Ofengemüse: Brokkoli oder Rosenkohl passen farblich und geschmacklich gut dazu und machen die Mahlzeit vollwertiger.
Eingelegte rote Zwiebeln: ein kleiner Klecks obendrauf bringt Säure und Biss in jeden Bissen.
Veganer Caesar Salat: mit meinem veganen Caesar Salat bekommst du einen frischen, würzigen Kontrast zur cremigen Sauce.
Glasnudelsalat: ein frischer Glasnudelsalat mit Gemüse bringt Biss und Leichtigkeit neben dem herzhaften Auflauf.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die vegane Mac and Cheese in einer verschlossenen Dose etwa 3 Tage. Für längere Vorratshaltung friere ich einzelne Portionen ein, dann sind sie bis zu 2 Monate haltbar.
Am besten wärme ich die Reste im Ofen bei 180°C etwa 15 Minuten auf, so bleibt die Oberfläche knusprig. In der Mikrowelle geht es schneller, dafür wird die Kruste weich.
Statt Makkaroni passen auch Fusilli oder Penne, und wer mag, rührt kurz vor dem Servieren noch etwas geröstete Petersilie unter.
Achtung Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Makkaroni, Brötchen) und Nüsse (Cashewkerne).

Fazit
Diese vegane Mac and Cheese hat sich bei mir als absoluter Wochenklassiker durchgesetzt, gerade weil selbst mein Sohn nicht merkt, dass kein echter Käse drin ist. Die Cashewsauce braucht ein bisschen Übung beim Pürieren, aber danach geht alles fast von allein. Nächstes Mal probiere ich eine Version mit geröstetem Blumenkohl in der Sauce.
Wenn dir das schmeckt, lohnt sich auch ein Blick auf meine vegane Bolognese, die bei mir genauso oft auf den Tisch kommt. Für kühlere Tage mache ich stattdessen gern eine cremige Erdnuss-Ramensuppe, die genauso schnell geht.






