An einem Freitagnachmittag hatte ich Reste von Pecorino im Kühlschrank und keine Lust auf noch mehr Nudeln. Also habe ich den Käse mit etwas Rosmarin aus dem Garten vermischt und einen einfachen Mürbeteig daraus gemacht. Mein Sohn hat direkt nach dem Backen zwei Stück vernascht, noch bevor sie richtig ausgekühlt waren. Seitdem mache ich die Pecorino-Rosmarin-Kekse fast jedes Wochenende vor, wenn spontan Freunde vorbeikommen, genau wie meinen Low-Carb-Flammkuchen. Aus meiner Erfahrung schmecken sie am besten, wenn der Teig wirklich eine ganze Stunde durchgekühlt ist, sonst zerfällt er beim Ausstechen. Jetzt zeige ich dir, wie einfach das geht.
Das brauchst du für die Pecorino-Rosmarin-Kekse. Enthält Milch, Ei, Gluten und Mandeln (Schalenfrüchte). Ich nehme dafür immer würzigen Pecorino statt Parmesan, weil er kräftiger schmeckt, aber du kannst beides mischen. So wie bei meinen Low-Carb-Mandel-Crackern macht frischer Rosmarin hier wirklich den Unterschied gegenüber getrocknetem.
Table of Contents
Zutaten für Pecorino-Rosmarin-Kekse
- 150 g Pecorino, in Stücken (ersatzweise Parmesan)
- 5 Zweige Rosmarin, abgezupft und fein gehackt
- 100 g Mehl
- 150 g Mandeln, gehobelt
- 100 g Butter, weich, in Stücken
- 2 Eiweiß (Größe M)
- ½ TL Knoblauchpulver
- ½ TL Salz
- ½ TL Pfeffer
- 2 Prisen Chili, gemahlen
Mein Tipp: Wenn du es milder magst, lässt du den Chili einfach weg, für Käseliebhaber darf es auch ruhig mehr Pecorino sein.
Zubereitung Schritt für Schritt
So gelingen die Kekse garantiert knusprig. Meine bewährte Methode ist, den Teig wirklich kalt zu verarbeiten, dann lässt er sich sauber ausstechen und läuft im Ofen nicht auseinander.
Schritt 1: Pecorino fein reiben und Rosmarin fein hacken, beides vermischen. 2 EL davon beiseitestellen, den Rest für den Teig verwenden.
Schritt 2: Mehl, Mandeln, Butter, Eiweiß, Knoblauchpulver, Salz, Pfeffer, Chili und die restliche Pecorino-Rosmarin-Mischung in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten, von Hand oder mit den Knethaken etwa 2 Minuten. In Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Schritt 3: Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
Schritt 4: Teig zwischen zwei Bögen Frischhaltefolie dünn ausrollen, etwa 3-4 mm dick. Mit einem runden Ausstecher (Ø 5 cm) Kekse ausstechen und auf die Backbleche legen. Mit der beiseitegestellten Pecorino-Rosmarin-Mischung bestreuen.
Profi-Tipp: Reißt der Teig beim Ausrollen, einfach kurz mit den Fingern glattdrücken, er verzeiht kleine Risse problemlos.
Schritt 5: Portionsweise 8 bis 10 Minuten backen, bis die Ränder leicht golden sind. Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen, erst dann werden sie richtig knusprig.

Pecorino-Rosmarin-Kekse
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Pecorino fein reiben und Rosmarin fein hacken, beides vermischen. 2 EL davon beiseitestellen.
- Mehl, Mandeln, Butter, Eiweiß, Knoblauchpulver, Salz, Pfeffer, Chili und die restliche Pecorino-Rosmarin-Mischung in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten, ca. 2 Minuten. In Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kalt stellen.
- Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Teig zwischen zwei Bögen Frischhaltefolie dünn ausrollen (3-4 mm). Mit einem runden Ausstecher (Ø 5 cm) Kekse ausstechen, auf die Backbleche legen und mit der beiseitegestellten Pecorino-Rosmarin-Mischung bestreuen.
- Portionsweise 8 bis 10 Minuten backen, bis die Ränder leicht golden sind. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Pecorino-Rosmarin-Kekse
Diese Pecorino-Rosmarin-Kekse sind vielseitig und passen zu herzhaft wie zu einem Glas Wein.
Ein Glas trockener Weißwein: die salzige Käsenote harmoniert gut mit fruchtiger Säure.
Cremiger Frischkäse-Dip mit knusprigen Low-Carb-Nussbrötchen: gleicht die Würze aus und macht die Kekse zum kleinen Fingerfood-Teller.
Rohes Gemüse wie Radieschen oder Gurke: sorgt für Frische neben dem herzhaften Teig.
Wer noch mehr herzhaftes Low-Carb-Gebäck für den Brotkorb sucht, findet in meinem Low-Carb-Nussbrot eine gute Ergänzung.
Aufbewahrung & Serviertipps
Die Kekse halten sich in einer gut verschlossenen Dose bei Zimmertemperatur etwa 5 Tage, im Kühlschrank sogar noch etwas länger.
Am besten schmecken sie direkt nach dem Auskühlen, du kannst sie aber auch kurz bei 150°C im Ofen aufknuspern, wenn sie weich geworden sind.
Der rohe Teig lässt sich außerdem einfrieren: einfach als Rolle einwickeln, bei Bedarf antauen lassen und wie gewohnt ausrollen und backen.

Fazit
Diese Pecorino-Rosmarin-Kekse landen bei mir inzwischen öfter auf dem Tisch als klassisches Knäckebrot. Sie sind in eineinhalb Stunden fertig, halten sich gut und lassen sich super vorbereiten. Für mich sind sie das perfekte Rezept, wenn ich schnell etwas Herzhaftes zur Hand haben will, so wie meine Low-Carb-Pizzarolle, ohne extra einkaufen zu müssen.






