Zucchinicreme ist bei mir der Dip, den ich mache, wenn im Kühlschrank noch eine einsame Zucchini liegt und ich trotzdem etwas Richtiges auf den Tisch bringen will. Cremig, mild und in einer Stunde fertig, mit Zutaten, die ich fast immer da habe.
Ich habe das Rezept an einem Mittwochabend entwickelt, an dem ich eigentlich nur schnell etwas zum Brot brauchte. Die Kinder hatten Hunger, das Abendessen war noch nicht fertig, und ich wollte keine Chipstüte aufreißen. Also Zucchini in den Topf, kurz angebraten, mit Frischkäse verrührt.
Mein Sohn hat den ersten Löffel probiert und gefragt, ob das „die grüne Butter“ ist. Seitdem heißt es bei mir genau so. Ich mache die Zucchinicreme inzwischen fast jede Woche, ähnlich oft wie meinen Kräuterquark, meistens am Sonntag für die Brotzeit oder als Lückenfüller, wenn spontan Besuch kommt. Jetzt zeige ich dir, wie du sie ganz einfach ohne Thermomix zubereitest.
Table of Contents
Zutaten für Zucchinicreme
Das nehme ich dafür, alles Zutaten, die ich meistens sowieso im Kühlschrank habe, ganz ähnlich wie bei meinem Kräuter-Schmand-Dip, und ein paar Alternativen, die auch gut funktionieren.
- 50 g Schalotten, geviertelt
- 1 Zweig Thymian, abgezupft
- 25 g Olivenöl (aufgeteilt in 15 g und 10 g)
- 200 g Zucchini, in Würfeln (2 cm)
- 300 g Frischkäse
- ½ TL Salz
- ¼ TL Pfeffer
- 2 Msp. Knoblauch, granuliert
Ich nehme dafür am liebsten kleine, feste Zucchini, die haben weniger Kerne und geben nicht so viel Wasser ab. Statt granuliertem Knoblauch geht auch eine kleine frische Zehe, fein gehackt und kurz mitgebraten. Mein Tipp: Wer es würziger mag, gibt noch etwas geriebenen Parmesan mit in den Mixer.
Enthält Milch (Frischkäse).
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung lohnt sich hier etwas Geduld beim Abkühlen, sonst wird die Creme beim Pürieren zu flüssig.
Schritt 1: 15 g Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten und Thymian dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten andünsten, bis die Schalotten glasig und leicht duftend sind.
Schritt 2: Die Zucchiniwürfel dazugeben und 5 bis 6 Minuten mitbraten, bis sie an den Rändern leicht bräunen. Vom Herd nehmen und etwa 35 bis 40 Minuten abkühlen lassen, am besten im offenen Topf.
Schritt 3: Die abgekühlte Mischung zusammen mit Frischkäse, Salz, Pfeffer, granuliertem Knoblauch und den restlichen 10 g Olivenöl in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab etwa 10 Sekunden fein pürieren, bis die Creme glatt ist.
Meine bewährte Methode: Wenn die Zucchini noch zu warm püriert wird, trennt sich der Frischkäse leicht. Lieber fünf Minuten länger abkühlen lassen als die Creme zu früh mixen.

Zucchinicreme
Zutaten
Kochutensilien
Method
- 15 g Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten und Thymian dazugeben und bei mittlerer Hitze etwa 4 Minuten andünsten, bis die Schalotten glasig sind.
- Zucchiniwürfel dazugeben und 5 bis 6 Minuten mitbraten, bis sie leicht bräunen. Vom Herd nehmen und etwa 35 bis 40 Minuten abkühlen lassen.
- Abgekühlte Mischung mit Frischkäse, Salz, Pfeffer, granuliertem Knoblauch und restlichem Olivenöl im Mixbecher etwa 10 Sekunden fein pürieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Zucchinicreme
Die Creme ist mild und cremig, deshalb passt fast alles Knusprige oder Frische gut dazu, und sie macht sich auch gut neben einem klassischen Tzatziki auf der Dip-Platte.
- Frisches Brot: Ein knuspriges Baguette oder Sauerteigbrot nimmt die Creme perfekt auf.
- Rohkost: Karotten- und Paprikasticks bringen Biss und einen frischen Kontrast, genau wie bei meinem Radieschen-Dip.
- Gegrilltes Gemüse: Als Dip zu warmem Grillgemüse wird die Creme fast wie eine Sauce.
- Cracker: Für die schnelle Brotzeit oder als Fingerfood bei Gästen.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Zucchinicreme gut abgedeckt 2 bis 3 Tage. Ich fülle sie meistens direkt in ein kleines Schraubglas, dann ist sie auch für die Meal-Prep-Box am nächsten Tag griffbereit.
Aufwärmen ist nicht nötig, die Creme schmeckt kalt am besten. Vor dem Servieren einfach kurz durchrühren, falls sich etwas Flüssigkeit oben abgesetzt hat.
Meine Familie liebt die Creme auch als Aufstrich fürs Pausenbrot oder verrührt mit etwas mehr Öl als Sauce zu Nudeln. Wer mag, tauscht die Zucchini gegen Gurke aus, dann wird die Creme etwas frischer im Geschmack.

Fazit
Diese Zucchinicreme ist bei mir mittlerweile fester Bestandteil der Sonntags-Brotzeit, genau wie mein Spinat-Dip mit Feta. Sie braucht kaum Aufwand, hält sich gut vor und schmeckt auch am zweiten Tag noch genauso gut. Ich mache meistens direkt die doppelte Menge, weil sie so schnell weg ist.






