Spinat-Dip gehört bei mir inzwischen zu jedem Grillabend dazu. Er ist in 15 Minuten aktiv zubereitet, braucht danach nur noch eine Stunde Ruhe im Kühlschrank, und steht dann fertig auf dem Tisch. Genau das richtige Rezept für Tage, an denen ich eigentlich keine Zeit für aufwendige Vorspeisen habe.
Letzten Sommer hatte ich spontan Nachbarn zum Grillen eingeladen und nichts als Baguette und rohes Gemüse im Haus. Ich habe schnell Spinat, Frischkäse und den Rest Feta aus dem Kühlschrank zusammengerührt, in eine Schüssel gefüllt und während ich den Grill angezündet habe, ist er im Kühlschrank fest geworden. Meine Tochter hat ihn probiert, bevor er überhaupt richtig durchgezogen war, und wollte danach nur noch damit ihr Brot bestreichen. Seitdem steht er bei mir regelmäßig neben meinem Tzatziki auf dem Tisch, wenn Besuch kommt.
Table of Contents
Zutaten für Spinat-Dip mit Feta
Ich nehme dafür immer frischen Blattspinat, wenn ich ihn im Haus habe. Babyspinat funktioniert genauso gut und muss nicht extra klein geschnitten werden, das spart einen Schritt.
- 30 g Schalotte, fein gehackt
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 20 g Butter
- 150 g Blattspinat, in Stücken (ersatzweise 150 g Babyspinat)
- 150 g Frischkäse
- 100 g Feta, in Stücken
- 1 ½ TL Salz
- Pfeffer, nach Geschmack
Mein Tipp: Je kräftiger der Feta, desto würziger wird der Dip. Ich nehme meist einen griechischen Feta in Salzlake, der bringt am meisten Geschmack. Diesen Feta verwende ich übrigens auch für meine Feta-Creme mit Paprika, falls du noch eine zweite Dip-Variante suchst.
Enthält Milch (Frischkäse, Feta, Butter).
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, den Spinat wirklich weich werden zu lassen, bevor der Frischkäse dazukommt. Sonst bleibt der Dip stückig statt cremig.
Schritt 1: Butter in einem Topf schmelzen. Schalotte und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten andünsten, bis sie glasig sind und leicht duften.
Schritt 2: Spinat zugeben und etwa 5 Minuten zusammenfallen lassen, dabei gelegentlich umrühren. Er ist fertig, wenn er komplett weich ist und kaum noch Flüssigkeit im Topf steht.
Schritt 3: Topf vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Frischkäse, Feta, Salz und Pfeffer zugeben.
Schritt 4: Mit einem Pürierstab fein pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.
Schritt 5: In eine Schüssel füllen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen, bevor der Dip serviert wird.

Spinat-Dip mit Feta
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Butter in einem Topf schmelzen. Schalotte und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten andünsten, bis sie glasig sind.
- Spinat zugeben und etwa 5 Minuten zusammenfallen lassen, dabei gelegentlich umrühren, bis er weich ist.
- Topf vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen. Frischkäse, Feta, Salz und Pfeffer zugeben.
- Mit einem Pürierstab fein pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Abschmecken.
- In eine Schüssel füllen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Spinat-Dip mit Feta
Der Dip ist mild genug für viele Kombinationen und gleichzeitig würzig genug, um allein zu bestehen. Wer eine größere Dip-Auswahl mag, kombiniert ihn gut mit meinem griechischen Brotaufstrich oder einer klassischen Guacamole.
- Warmes Fladenbrot: nimmt die cremige Konsistenz gut auf und passt zum milden Knoblauchgeschmack.
- Rohes Gemüse: Paprika, Gurke und Radieschen bringen Frische und einen knackigen Gegenpart.
- Gegrilltes Fleisch oder Gemüsespieße: der Dip funktioniert als kühler Ausgleich zu warmen, rauchigen Aromen vom Grill.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich der Dip gut zugedeckt drei bis vier Tage. Für ein Grillfest kann ich ihn also problemlos einen Tag im Voraus machen.
Direkt aus dem Kühlschrank servieren, er muss nicht aufgewärmt werden. Vor dem Servieren nur kurz umrühren, falls sich oben etwas Flüssigkeit abgesetzt hat.
Wer mag, kann statt Feta auch Ziegenkäse verwenden, das ergibt eine etwas mildere, cremigere Variante. Als Brotaufstrich für Wraps mit Hähnchen funktioniert er bei mir genauso gut wie als klassischer Dip.

Fazit
Dieser Spinat-Dip ist bei mir mittlerweile der feste Griff, wenn spontan Besuch kommt. Er braucht kaum Zutaten, die ich sowieso im Kühlschrank habe, und schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, genau wie mein Kräuter-Schmand-Dip. Meine Familie liebt ihn zu Fladenbrot, ich am liebsten zu gegrilltem Gemüse.






