Rote Mojo-Sauce ist eine würzige spanische Sauce aus Paprika, Chili, Knoblauch und Essig, die komplett ohne Kochen entsteht. Ich mixe sie in einem Zug im Standmixer und habe sie in zehn Minuten fertig. Genau richtig für Tage, an denen der Grill schon glüht und ich keine Lust auf lange Zubereitung habe. Neben meiner Sriracha-Sauce ist das mittlerweile eine der Saucen, die bei mir am häufigsten auf den Tisch kommt.
Bei mir kam die rote Mojo-Sauce zum ersten Mal an einem Freitagabend im Sommer auf den Tisch, als mein Mann kurzfristig den Grill angeworfen hat und ich noch schnell etwas für die Kartoffeln brauchte. Ich hatte weder Zeit noch Lust auf eine aufwendige Sauce, also kamen Paprika, Chili und Knoblauch einfach in den Mixer. Meine Tochter hat nach dem ersten Löffel gefragt, ob das jetzt „die scharfe rote Soße“ für immer bei mir bleibt. Seitdem steht ein Glas davon fast jedes Wochenende im Kühlschrank. Mein Tipp: Wer es milder mag, nimmt einfach weniger Chili und mehr Paprika, der Geschmack bleibt trotzdem kräftig. Für mich ist das mittlerweile die Sauce, die ich fast automatisch mache, wenn Gäste kommen.
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Zutaten für Rote Mojo-Sauce
Das brauchst du für die Sauce, alles Zutaten, die ich meistens sowieso zu Hause habe. Statt frischer Chili geht notfalls auch etwas Chiliflocken, dann einfach vorsichtig dosieren. Wenn dir Paprika-Chili-Pasten grundsätzlich liegen, schau dir auch meine türkische Acili Ezme mal an, die geht in eine ähnliche Richtung.
- 10-20 g rote Chilischoten (frisch, entkernt, nach Geschmack)
- 300-400 g rote Paprika (in Stücken, 2-3 cm)
- 6 Knoblauchzehen
- 40 g heller Balsamico-Essig
- 1 TL Zucker
- ¾ TL Salz
- 2 TL Paprikapulver, rosenscharf (ich nehme dafür immer die rosenscharfe Variante, edelsüß geht aber auch)
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 40 g mildes Olivenöl (aus meiner Erfahrung wird die Sauce mit einem milden Öl runder im Geschmack)
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, die Sauce komplett im Mixer zu machen, dann bleibt die Küche sauber und es geht schnell.
Schritt 1: Chili, Paprika und Knoblauch in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer oder im Standmixer fein pürieren. Zwischendurch die Ränder mit einem Spatel nach unten schieben.
Schritt 2: Balsamico, Zucker, Salz, Paprikapulver und Kreuzkümmel dazugeben und kurz auf hoher Stufe untermixen, bis alles gut vermischt ist.
Schritt 3: Mixer auf niedriger Stufe weiterlaufen lassen und das Öl in einem dünnen Strahl einlaufen lassen. Nach etwa 2 bis 3 Minuten ist die Sauce cremig emulgiert und bindet schön. Zum Schluss abschmecken, bei Bedarf noch etwas Salz oder Essig nachjustieren.

Rote Mojo-Sauce
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Chili, Paprika und Knoblauch in einen hohen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer oder im Standmixer fein pürieren. Zwischendurch die Ränder mit einem Spatel nach unten schieben.
- Balsamico, Zucker, Salz, Paprikapulver und Kreuzkümmel dazugeben und kurz auf hoher Stufe untermixen, bis alles gut vermischt ist.
- Mixer auf niedriger Stufe weiterlaufen lassen und das Öl in einem dünnen Strahl einlaufen lassen. Nach etwa 2 bis 3 Minuten ist die Sauce cremig emulgiert. Abschmecken und servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Rote Mojo-Sauce
Die Sauce ist kräftig und säuerlich, deshalb passt sie am besten zu eher neutralen Beilagen.
- Kanarische Runzelkartoffeln: Der Klassiker, die salzige Kartoffelschale nimmt die Schärfe der Sauce perfekt auf.
- Gegrilltes Gemüse: Zucchini oder Auberginen vom Grill wirken zusammen mit der Sauce weniger fad.
- Gegrillter Fisch oder Hähnchen: Die Säure aus dem Essig bringt Frische in gegrillte Fleisch- und Fischgerichte. Als Alternative dazu mache ich auch gern meine scharfe Grillsauce oder eine fruchtige Pfirsich-BBQ-Sauce, wenn es etwas süßer sein darf.
- Brot: Ein einfaches Weißbrot zum Eintunken macht die Sauce auch als schneller Snack tauglich.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Sauce in einem verschlossenen Glas etwa 5 bis 7 Tage. Einfach vor dem Servieren einmal umrühren, da sich das Öl etwas absetzen kann.
Zum Aufwärmen brauchst du die Sauce eigentlich nicht, sie schmeckt kalt oder zimmerwarm am besten. Direkt aus dem Kühlschrank einfach kurz stehen lassen, bevor sie auf den Tisch kommt.
Meine Familie liebt die Sauce auch als Dip zu Rohkost oder als Topping auf einem einfachen Kartoffelsalat. Wer mag, rührt noch einen Löffel Joghurt unter, dann wird sie milder und cremiger.

Fazit
Diese rote Mojo-Sauce ist bei mir mittlerweile fester Bestandteil jedes Grillabends geworden. Sie braucht kaum Zeit, hält sich gut im Kühlschrank und passt zu fast allem, was vom Grill kommt. Wenn du generell auf würzig-scharfe Saucen stehst, probier auch mal meine süß-scharfe Chilisauce. Als Nächstes will ich eine grüne Variante mit Koriander ausprobieren.






