Persisches Fladenbrot mit Kräuter-Walnuss-Dip mache ich, wenn ich Lust auf etwas Warmes zum Reißen und Teilen habe. Der Teig braucht Zeit zum Gehen, aber die Arbeit selbst ist unkompliziert. Am Ende hast du knusprige Fladen und einen Dip, der nach frischem Garten schmeckt.
Kennengelernt habe ich das Rezept letzten Sommer, als eine Nachbarin mit einem Teller Fladenbrot vor der Tür stand und meinte, sie hätte zu viel Teig gemacht. Meine Kinder haben sofort danach gegriffen, noch bevor der Dip überhaupt fertig war. Seitdem backe ich es öfter an Wochenenden, meistens samstagmittags, wenn sowieso Zeit zum Warten ist.
Meine bewährte Methode ist, den Teig wirklich lange gehen zu lassen, dann wird er innen locker und außen knusprig. Mein Mann nennt den Dip mittlerweile nur noch das grüne Zeug, isst davon aber trotzdem die halbe Schüssel leer. Häng dir eine Schürze um, es wird ein bisschen mehlig, aber das gehört dazu.
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Zutaten für Persisches Fladenbrot mit Kräuter-Walnuss-Dip
Das brauchst du für Teig und Dip, beides gelingt mit ganz normalen Zutaten aus dem Supermarkt. Ich nehme dafür immer frische statt getrocknete Kräuter, weil der Dip sonst schnell fad schmeckt. Der Dip ist im Grunde eine Mischung aus geröstetem Walnuss-Pesto und cremigem Kräuterquark, ähnlich wie mein Kräuterpesto oder meine Bärlauch-Walnuss-Pesto-Variante, nur mit Feta statt Parmesan.
Für den Fladenbrot-Teig
- 430 g Wasser, handwarm
- 20 g frische Hefe (oder 2 TL / 8 g Trockenhefe)
- 10 g Honig
- 510 g Weizenmehl Type 550, plus etwas mehr zum Bemehlen
- 1 TL Salz
- Maismehlschrot, zum Bestreuen des Blechs
- Öl, zum Einfetten der Schüssel
- 1 TL Natron
- Mohn, zum Bestreuen
- Sesam, zum Bestreuen
Für den Kräuter-Walnuss-Dip
- 100 g Walnusshälften
- 10 g Basilikum, abgezupft
- 5 g Estragon, abgezupft
- 10 g Minze, abgezupft
- 10 g Koriander, abgezupft
- 10 Stängel Schnittlauch, in feinen Röllchen
- 200 g Feta, in Stücken (mein Tipp: nimm griechischen Feta am Stück, der ist cremiger als die vorgewürfelte Variante)
- 50 g Olivenöl
Enthält: Gluten (Weizenmehl), Milch (Feta), Schalenfrüchte (Walnüsse), Sesam.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, den Teig wirklich lange gehen zu lassen, dann wird das Fladenbrot innen locker und außen schön knusprig.
- Wasser handwarm erwärmen (etwa 37 °C), Hefe und Honig darin auflösen und kurz stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden.
- 160 g Mehl einrühren, glatt verrühren und die Mischung 20 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
- 340 g Mehl und Salz zugeben und alles von Hand oder mit der Küchenmaschine (Knethaken) 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
- Teig in eine eingefettete Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Teig auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche in 4 Stücke teilen. Jedes Stück mit bemehlten Händen zu einem Oval von etwa 18 cm formen, auf ein mit Backpapier belegtes und mit Maismehlschrot bestreutes Blech legen und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Für den Anstrich 1 EL Wasser mit 10 g Mehl und dem Natron glattrühren.
- Fladen mit der Wasser-Natron-Mischung bestreichen und jeweils viermal längs einschneiden. Zwei Fladen mit Sesam, zwei mit Mohn bestreuen und 25 bis 30 Minuten bei 200 °C backen, bis sie goldbraun sind.
- Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten rösten, bis sie duften. Kurz abkühlen lassen. Typischer Fehler hier: zu heiß rösten, dann werden die Walnüsse schnell bitter.
- Walnüsse, Basilikum, Estragon, Minze, Koriander und Schnittlauch im Blitzhacker oder von Hand fein hacken.
- Feta und Olivenöl zugeben und kurz mitmixen (oder mit der Gabel zerdrücken und unterrühren), bis eine grobe, cremige Masse entsteht. Abschmecken und zum warmen Fladenbrot servieren.

Persisches Fladenbrot mit Kräuter-Walnuss-Dip
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Wasser handwarm erwärmen (etwa 37 °C), Hefe und Honig darin auflösen und kurz stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden.
- 160 g Mehl einrühren, glatt verrühren und die Mischung 20 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
- 340 g Mehl und Salz zugeben und alles von Hand oder mit der Küchenmaschine (Knethaken) 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
- Teig in eine eingefettete Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Teig auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche in 4 Stücke teilen. Jedes Stück zu einem Oval von etwa 18 cm formen, auf ein mit Backpapier belegtes und mit Maismehlschrot bestreutes Blech legen und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Für den Anstrich 1 EL Wasser mit 10 g Mehl und dem Natron glattrühren.
- Fladen mit der Wasser-Natron-Mischung bestreichen und jeweils viermal längs einschneiden. Zwei Fladen mit Sesam, zwei mit Mohn bestreuen und 25 bis 30 Minuten bei 200 °C backen, bis sie goldbraun sind.
- Für den Dip: Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten rösten, bis sie duften. Kurz abkühlen lassen.
- Walnüsse, Basilikum, Estragon, Minze, Koriander und Schnittlauch im Blitzhacker oder von Hand fein hacken.
- Feta und Olivenöl zugeben und kurz mitmixen, bis eine grobe, cremige Masse entsteht. Abschmecken und zum warmen Fladenbrot servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Persischem Fladenbrot mit Kräuter-Walnuss-Dip
Das Fladenbrot passt gut zu warmen und kalten Gerichten, hier ein paar Kombinationen, die bei mir oft auf den Tisch kommen.
Gegrilltes Gemüse: die rauchigen Röstaromen passen gut zum milden Fladenbrot und zum frischen Dip.
Hähnchenspieße: klassisch orientalisch kombiniert, der Dip ersetzt praktisch die Sauce.
Linsensalat: für ein komplett vegetarisches Essen mit mehr Sättigung.
Rohkost wie Gurke und Radieschen: als knackiger Kontrast zum weichen Brot.
Griechischer Brotaufstrich: cremig und würzig, passt genauso gut zum warmen Fladenbrot wie der Kräuter-Walnuss-Dip.
Tzatziki: für alle, die es lieber kühl und erfrischend mögen.
Aufbewahrung & Serviertipps
Das Fladenbrot schmeckt am besten frisch aus dem Ofen, hält sich aber luftdicht verpackt bei Zimmertemperatur noch etwa 2 Tage. Der Dip bleibt im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter etwa 3 Tage frisch.
Zum Aufwärmen lege ich die Fladen kurz in den Toaster oder für 5 Minuten bei 180 °C in den Ofen, dann werden sie wieder knusprig. In der Mikrowelle werden sie eher zäh.
Du kannst den Teig auch roh geformt und ungebacken einfrieren, dann direkt aus dem Gefrierfach backen und die Backzeit um ein paar Minuten verlängern. Der Dip funktioniert auch als Brotaufstrich oder als Topping für gebackene Kartoffeln.

Fazit
Dieses Fladenbrot mache ich inzwischen fast jedes zweite Wochenende, meistens weil meine Kinder danach fragen. Der Dip hält sich gut vor, sodass am Backtag nur noch der Ofen läuft. Am liebsten esse ich die Reste tags darauf kalt, direkt aus dem Kühlschrank. Wenn du noch mehr cremige Dips magst, probier auch meinen cremigen Feta-Dip, der ähnlich schnell geht wie dieser hier.






