Pico de Gallo ist bei mir die Salsa, die ich am häufigsten mache, weil sie in fünf Minuten fertig ist und einfach frischer schmeckt als alles aus dem Glas. Egal ob zu Tacos, Nachos oder gegrilltem Fleisch, diese Salsa passt fast immer dazu und braucht keinen Kochtopf, genau wie mein Tzatziki.
Freitagabend ist bei mir Taco-Abend, seit die Kinder alt genug sind, ihre Wraps selbst zu füllen. Während der eine noch überlegt, ob Käse oder Sauerrahm zuerst kommt, hacke ich die Zutaten für die Salsa klein und schmecke zwischendurch immer wieder ab, ob genug Salz drin ist. Mein Sohn mag es milder, also nehme ich für ihn oft etwas weniger Chili beiseite, bevor ich den Rest schärfer mache.
Das Ganze dauert kaum länger als der Tisch decken, und genau deshalb landet es bei mir fast jede Woche auf dem Tisch. Wenn bei euch auch Taco-Abend ansteht, kommt hier mein Rezept dafür.
Table of Contents
Zutaten für Pico de Gallo
Ich nehme dafür reife, feste Tomaten und frischen Koriander, das macht am meisten Unterschied im Geschmack. Wer es milder mag, lässt einen Teil der Kerne aus dem Chili weg.
- 500 g Tomaten, halbiert
- 30 g Serrano-Chili, halbiert (nach Geschmack)
- 30 g grüne Peperoni, halbiert
- 1 Knoblauchzehe
- 50 g Zwiebel, halbiert
- 1 TL Salz
- 5 g frischer Koriander, abgezupft
Mein Tipp: Die Zwiebel kurz unter kaltem Wasser abspülen, dann schmeckt sie in der rohen Salsa weniger scharf nach. Aus meiner Erfahrung lohnt es sich außerdem, den Koriander erst ganz am Schluss unterzumischen, dann bleibt sein Aroma am frischesten.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, alles auf einmal in den Mixer zu geben und nur kurz zu pulsen, sonst wird die Salsa zu breiig statt stückig.
Schritt 1: Tomaten, Chili, Peperoni, Knoblauch und Zwiebel grob vorschneiden, damit sie später gleichmäßig zerkleinert werden.
Schritt 2: Alle Zutaten mit Salz und Koriander in einen Blitzhacker oder Standmixer geben und nur wenige Sekunden pulsen, bis eine grobe, saftige Salsa entsteht. Lieber einmal zu wenig als zu lange mixen, sonst geht die Textur verloren.

Pico de Gallo
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Tomaten, Chili, Peperoni, Knoblauch und Zwiebel grob vorschneiden.
- Alle Zutaten mit Salz und Koriander in einen Blitzhacker oder Standmixer geben und nur wenige Sekunden pulsen, bis eine grobe, saftige Salsa entsteht.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Pico de Gallo
Diese Salsa ist vielseitig einsetzbar, besonders bei Gerichten, die etwas Frische und Säure vertragen.
- Tacos und Wraps: Die Salsa gleicht cremige Füllungen wie meine Guacamole oder Käse gut aus.
- Nachos: Klassische Kombination, die Schärfe und Frische zum Chip bringt, ähnlich wie mein Chili-Cheese-Dip.
- Gegrilltes Fleisch: Passt vor allem zu Hähnchen oder Rind, weil die Säure das Fett aufbricht, genau wie bei meiner scharfen Grillsauce.
- Rührei oder Omelett: Für alle, die es morgens gerne würzig mögen.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Salsa gut zwei Tage in einer verschlossenen Dose, danach verliert sie an Frische.
Zum Servieren einfach direkt aus dem Kühlschrank nehmen, sie muss nicht aufgewärmt werden.
Wer mag, tauscht die Peperoni gegen Jalapeño oder gibt einen Spritzer Limettensaft dazu, das bringt noch etwas mehr Säure rein.

Fazit
Pico de Gallo ist für mich das beste Beispiel dafür, dass frisch nicht kompliziert bedeuten muss, das zeigt auch mein Acili Ezme. Fünf Minuten, ein paar Zutaten, fertig ist die Salsa für den ganzen Taco-Abend. Bei mir wird sie meistens schneller leer als die Wraps selbst.






