Gyros-Paprika-Suppe ist mein Gericht für Abende, an denen es schnell gehen muss und trotzdem etwas Herzhaftes auf den Tisch soll. Schweinegeschnetzeltes, Paprika und Gyrosgewürz köcheln in einer tomatigen Brühe, ein Klecks Schmand macht sie cremig. Nach 30 Minuten ist alles fertig.
Vor ein paar Wochen stand ich an einem Dienstag kurz nach sechs in der Küche. Die Kinder kamen hungrig vom Training, und im Kühlschrank lagen nur Geschnetzeltes und zwei rote Paprika. Ich hatte Lust auf Gyros, aber keine auf Pommes und Tzatziki. Also wanderte das Gewürz direkt in den Topf.
Meine Tochter probierte den ersten Löffel und sagte: „Das schmeckt wie Gyros, nur zum Löffeln.“ Seitdem kocht meine Familie diese Gyros-Paprika-Suppe regelmäßig, und es bleibt fast nie etwas übrig. Das Rezept ist schnell aufgeschrieben, denn es braucht kaum mehr als einen großen Topf.
Table of Contents
Zutaten für Gyros-Paprika-Suppe
Das nehme ich dafür, und ein paar Alternativen, die auch funktionieren. Was ich austauschen würde, steht direkt dabei. Du brauchst nur Zutaten aus dem normalen Supermarkt, das meiste habe ich ohnehin im Haus.
- 20 g Öl (ich nehme dafür immer Rapsöl, weil es beim Anbraten geschmacklich zurückhaltend bleibt)
- 70 g Zwiebeln (halbiert, in 5 mm dicke Scheiben geschnitten)
- 500 g Schweinegeschnetzeltes (in Stücken von etwa 1 x 3 bis 4 cm, trocken getupft, Hähnchengeschnetzeltes geht auch)
- 2 bis 3 TL Gyrosgewürz (mein Tipp: mit 2 TL anfangen und erst am Ende nachwürzen, denn die Mischungen sind je nach Hersteller unterschiedlich kräftig)
- 200 g rote Paprika (in 2 cm große Würfel geschnitten)
- 400 g stückige Tomaten (aus der Dose)
- 500 ml Wasser
- 30 g Tomatenmark
- 1 TL Salz
- ¼ TL Pfeffer
- ½ TL Zucker
- 1 gehäufter TL Gemüsebrühe-Paste (oder 1 Würfel Gemüsebrühe für 0,5 l)
- 200 g Schmand (aus meiner Erfahrung passt auch saure Sahne, die Suppe wird dann etwas frischer)
- 2 EL Petersilienblätter (gehackt, optional)
Allergenhinweis: Enthält Milch (Schmand). Gyrosgewürz und Brühe-Paste können Gluten, Sellerie oder Senf enthalten, ein Blick aufs Etikett lohnt sich.
Gyros-Paprika-Suppe Schritt für Schritt zubereiten
Meine bewährte Methode: erst die Zwiebeln, dann das Fleisch kräftig anbraten, dann alles zusammen köcheln lassen. So bekommt die Suppe Röstaromen und bleibt trotzdem in einem einzigen Topf.
Schritt 1: Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln hineingeben und etwa 3 Minuten dünsten, bis sie weich und leicht glasig sind.
Schritt 2: Geschnetzeltes und 1 TL Gyrosgewürz zugeben und rundum anbraten, bis das Fleisch Farbe hat und es nach Gewürz duftet. Mein Tipp: Ist dein Topf eher klein, brate das Fleisch in zwei Portionen an, sonst gart es im eigenen Saft statt zu bräunen.
Schritt 3: Paprikawürfel, stückige Tomaten, Wasser, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, 1 bis 2 TL Gyrosgewürz, Zucker und Brühe-Paste zugeben. Einmal gut umrühren, aufkochen und dann bei mittlerer Hitze 16 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch kurz umrühren.
Schritt 4: Die Suppe abschmecken und bei Bedarf mit Gyrosgewürz nachwürzen. Wird die Gyros-Paprika-Suppe zu salzig, hilft ein zusätzlicher Klecks Schmand oder ein Schuss Wasser. Auf Tellern verteilen, mit einem Klecks Schmand garnieren und nach Wunsch mit Petersilie bestreuen. Ein Stück Brot dazu, fertig.

Gyros-Paprika-Suppe
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln hineingeben und etwa 3 Minuten dünsten, bis sie weich und leicht glasig sind.
- Geschnetzeltes und 1 TL Gyrosgewürz zugeben und rundum anbraten, bis das Fleisch Farbe hat und es nach Gewürz duftet. Bei einem kleinen Topf das Fleisch in zwei Portionen anbraten.
- Paprikawürfel, stückige Tomaten, Wasser, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, 1 bis 2 TL Gyrosgewürz, Zucker und Brühe-Paste zugeben, umrühren, aufkochen und bei mittlerer Hitze 16 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.
- Suppe abschmecken und bei Bedarf nachwürzen. Ist sie zu salzig, hilft ein Klecks Schmand oder ein Schuss Wasser. Auf Tellern verteilen, mit Schmand garnieren, nach Wunsch mit Petersilie bestreuen und z. B. mit Brot servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Gyros-Paprika-Suppe
Weil die Gyros-Paprika-Suppe kräftig und cremig ist, passen Beilagen, die etwas Frische oder einen knusprigen Kontrast mitbringen.
Fladenbrot: Warm und weich, ideal zum Auftunken der tomatigen Brühe.
Gurkensalat mit Dill: Kühl und knackig, er gleicht die Würze des Gyrosgewürzes schön aus.
Zerbröselter Feta: Ein paar Krümel obendrauf bringen Salz und einen leicht säuerlichen Biss.
Bauernbrot: Wenn es rustikaler sein soll, sättigt eine dicke Scheibe zusätzlich. Mit weniger Kohlenhydraten gelingt das auch mit meinem Low Carb Nussbrot.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Gyros-Paprika-Suppe 2 bis 3 Tage in einem gut verschlossenen Gefäß. Den Schmand gebe ich immer erst auf dem Teller dazu, dann bleibt die Suppe beim Aufbewahren geschmacklich stabil.
Zum Aufwärmen erhitze ich sie sanft im Topf und rühre gelegentlich um. Ist sie über Nacht dicker geworden, gieße ich einen kleinen Schuss Wasser dazu. Zum Einfrieren eignet sich die Suppe ohne Schmand. Ich lasse sie gut abkühlen und portioniere sie in Meal-Prep-Boxen, dort hält sie sich etwa 3 Monate.
Ich variiere gern: Statt Schwein nehme ich manchmal Hähnchengeschnetzeltes, und gelbe oder grüne Paprika funktionieren genauso. Wer es milder mag, gibt weniger Gyrosgewürz hinein und würzt am Tisch nach.

Fazit
Diese Gyros-Paprika-Suppe ist für mich das Gericht, das an hektischen Tagen zuverlässig funktioniert. Sie kommt mit einem Topf aus, ist in 30 Minuten fertig und macht satt. Am besten schmeckt sie mir mit warmem Fladenbrot und einem großzügigen Klecks Schmand. Wenn mir wieder nach Döner-Aromen ist, mache ich Puten-Döner mit wenig Kohlenhydraten, und für den nächsten Suppentag gibt es bei mir eine Suppe mit Hähnchen und Asia-Gemüse.






