Rote-Bete-Carpaccio mit Burrata mache ich immer dann, wenn ich für Gäste etwas vorbereiten will, das nach mehr aussieht, als es Arbeit macht. In 60 Minuten steht ein Teller auf dem Tisch, der aussieht wie aus dem Restaurant, dabei sind es nur ein paar einfache Schritte.
Ich erinnere mich noch gut an den ersten Abend, an dem ich das ausprobiert habe. Mein Mann hatte skeptisch auf die pinken Scheiben geschaut und gefragt, ob ich jetzt schon wieder Rote Bete auf den Tisch bringe. Nach dem ersten Bissen war die Skepsis weg, vor allem wegen der Burrata, die alles schön mild abrundet.
Mein Tipp: das Dressing ruhig schon am Vortag ansetzen, dann zieht der Basilikum noch etwas nach. Seitdem steht das Carpaccio bei mir regelmäßig auf dem Tisch, wenn Besuch kommt.
Table of Contents
Zutaten für Rote-Bete-Carpaccio mit Burrata
Das nehme ich dafür, dazu ein paar Alternativen, die genauso gut funktionieren.
- 500 ml Wasser (zum Dampfgaren)
- 800 g Rote Bete, geschält
- 140 g natives Olivenöl
- 60 g Weißweinessig
- 30 g Zitronensaft
- 1 TL Dijon-Senf
- 15 g Ahornsirup
- 5 TL getrockneter Basilikum
- ½ TL Salz (nach Geschmack)
- ¼ TL Pfeffer
- 120 g Rucola
- 250 g Burrata, in Stücken (aus meiner Erfahrung schmeckt sie zimmerwarm am besten, also kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen)
- 2 EL Granatapfelkerne (optional, für Farbe und Biss)
- 2 EL Pecannüsse, gehackt (optional)
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode: die Rote Bete dünsten, während ich Küche und Geschirr für das Anrichten vorbereite, dann geht am Ende alles schnell.
Schritt 1: Reichlich Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Rote Bete in einen Dampfgareinsatz oder ein Sieb setzen, über dem kochenden Wasser zugedeckt 40 Minuten dünsten, bis sich die Knollen mit einem Messer leicht durchstechen lassen.
Schritt 2: Rote Bete herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Erst dann schälen, sonst verfärben sich die Hände unnötig stark. In dünne Scheiben oder Streifen schneiden.
Schritt 3: Öl, Essig, Zitronensaft, Senf, Ahornsirup, Basilikum, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren, bis das Dressing leicht sämig wirkt und nicht mehr trennt.
Schritt 4: Rote Bete auf einer großen Platte auslegen, mit dem Dressing beträufeln, mit Rucola und Burrata-Stücken belegen. Zum Schluss mit Granatapfelkernen und gehackten Pecannüssen bestreuen und direkt servieren.

Rote-Bete-Carpaccio mit Burrata
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Reichlich Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Rote Bete in einen Dampfgareinsatz oder ein Sieb setzen, über dem kochenden Wasser zugedeckt 40 Minuten dünsten, bis sich die Knollen mit einem Messer leicht durchstechen lassen.
- Rote Bete herausnehmen und vollständig abkühlen lassen, erst dann schälen und in dünne Scheiben oder Streifen schneiden.
- Öl, Essig, Zitronensaft, Senf, Ahornsirup, Basilikum, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit dem Schneebesen verrühren, bis das Dressing leicht sämig ist.
- Rote Bete auf einer großen Platte auslegen, mit dem Dressing beträufeln, mit Rucola und Burrata belegen, mit Granatapfelkernen und Pecannüssen bestreuen und servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Rote-Bete-Carpaccio mit Burrata
Ein paar Kombinationen, die bei mir immer gut ankommen.
- Knuspriges Baguette: nimmt das Dressing auf und macht aus dem Salat eine kleine Vorspeisenplatte.
- Ein Glas trockener Weißwein: die Säure im Wein passt zur Säure im Dressing, dadurch wirkt nichts zu spitz.
- Gegrilltes Hähnchen: wer daraus eine Hauptmahlzeit machen möchte, bekommt mit dem Protein ein rundes Abendessen.
- Meine Pecorino-Rosmarin-Kekse: die würzigen Käsekekse passen hervorragend zur milden Burrata.
- Low-Carb-Variante: statt Baguette serviere ich dazu gern mein glutenfreies Low-Carb-Knäckebrot.
- Als Menüauftakt: wer’s warm und deftig mag, kombiniert den Salat mit einer kräftigen Hirschgulaschsuppe als Vorspeise davor.
Aufbewahrung & Serviertipps
Rote Bete und Dressing lassen sich getrennt bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Rucola und Burrata erst kurz vor dem Servieren dazugeben, sonst wird der Rucola schlaff und die Burrata verliert ihre Form.
Zum Aufwärmen eignet sich das Gericht nicht, es ist als kalter oder zimmerwarmer Salat gedacht. Reste am besten einfach direkt aus dem Kühlschrank servieren.
Ich nehme dafür manchmal auch Ziegenkäse statt Burrata, wenn gerade keiner im Kühlschrank ist. Wer es etwas sättigender mag, streut noch geröstete Kürbiskerne oder Walnüsse darüber.
Hinweis: Enthält Milch (Burrata bzw. Ziegenkäse), Senf (Dijon-Senf) und Nüsse (Pecannüsse).

Fazit
Bei mir ist dieses Carpaccio inzwischen das Rezept, das ich raushole, wenn ich wenig Zeit, aber Lust auf etwas Besonderes habe. Die Farbe der Roten Bete neben der weißen Burrata macht optisch schon die halbe Arbeit. Nächstes Mal will ich eine Variante mit Blutorangen statt Granatapfel ausprobieren. Danach darf’s auch mal etwas Süßes sein, zum Beispiel ein cremiges Skyr-Himbeer-Eis.






