Apfel-Heidelbeer-Sauce ist bei mir die Rettung für jede Schale Naturjoghurt und jeden Rest Kaiserschmarrn. In 25 Minuten steht sie fertig im Glas, ganz ohne Konservierungsstoffe und mit Zutaten, die sowieso im Haus sind, genau wie bei meinem selbstgemachten Apfelmus.
Letzten Herbst hatte ich plötzlich einen ganzen Korb Äpfel aus dem Garten meiner Oma und eine Tüte Heidelbeeren, die sonst niemand mehr essen wollte, bevor sie schlecht werden. Also habe ich beides kurzerhand zusammen in den Topf geworfen, mit etwas Zimt und Zitrone. Mein Jüngster stand daneben und wollte unbedingt „die pinke Suppe“ probieren, kaum dass sie aus dem Mixer kam.
Seitdem steht immer ein Glas davon im Kühlschrank, meine Familie liebt es einfach zum Joghurt oder über Grießbrei. Aus meiner Erfahrung hält sich die Sauce am besten, wenn man sie wirklich heiß in saubere, ausgekochte Gläser füllt. Jetzt zeige ich dir, wie du sie ganz einfach nachkochst.
Table of Contents
Zutaten für Apfel-Heidelbeer-Sauce
Das nehme ich dafür, alles Zutaten, die ich meistens sowieso zu Hause habe. Statt Heidelbeeren funktionieren auch Him- oder Brombeeren, Rohrzucker lässt sich durch normalen Zucker ersetzen. Zimt und Vanille kombiniere ich auch gern in meiner Pflaumen-Lebkuchen-Konfitüre, wenn es würziger werden soll.
- 300 g Äpfel (geschält, geviertelt, entkernt)
- 20 g Butter
- 100 g Heidelbeeren, frisch oder gefroren
- 70 g Rohrzucker
- 1 TL Zimt, gemahlen (mein Tipp: ruhig etwas großzügiger dosieren, wenn ihr es gerne würziger mögt)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 EL Zitronensaft
Allergenhinweis: Enthält Milch (Butter).
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, alles in einem Rutsch in den Topf zu geben und dann einfach köcheln zu lassen, während ich woanders aufräume.
Schritt 1: Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Butter, Heidelbeeren, Rohrzucker, Zimt, Vanillezucker und Zitronensaft in einen Topf geben.
Schritt 2: Bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Die Äpfel sind fertig, wenn sie sich mit der Gabel leicht zerdrücken lassen und die Küche nach Zimt duftet.
Schritt 3: Mit dem Stabmixer direkt im Topf fein pürieren, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind. Wer es stückiger mag, kann kürzer pürieren.
Schritt 4: Die heiße Sauce sofort in saubere, ausgekochte Schraubgläser füllen, gut verschließen und auf den Kopf stellen, bis sie abgekühlt ist. So zieht sich ein kleines Vakuum, und die Sauce hält länger.

Apfel-Heidelbeer-Sauce
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Butter, Heidelbeeren, Rohrzucker, Zimt, Vanillezucker und Zitronensaft in einen Topf geben.
- Bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, bis die Äpfel weich sind.
- Mit dem Stabmixer direkt im Topf fein pürieren, bis die Sauce glatt ist.
- Die heiße Sauce sofort in saubere, ausgekochte Schraubgläser füllen, gut verschließen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Apfel-Heidelbeer-Sauce
Die Sauce ist mild-süß und cremig, deshalb passt sie zu vielem, was etwas Frische oder Biss braucht. Wer Marmelade lieber ganz ohne Gelierzucker mag, findet in meiner Erdbeer-Konfitüre ohne Gelierzucker eine ähnlich einfache Alternative.
- Kaiserschmarrn: Die Süße der Sauce gleicht die herzhaften Röstaromen aus.
- Naturjoghurt: Für ein schnelles Dessert schichte ich Joghurt und Sauce abwechselnd ins Glas.
- Vanilleeis: Warme Sauce auf kaltem Eis ist bei den Kindern der Klassiker.
- Grießbrei: Bringt Farbe und Fruchtigkeit in den sonst eher blassen Brei.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Sauce in verschlossenen Gläsern einige Wochen, da keine Konservierungsstoffe enthalten sind. Ein einmal geöffnetes Glas sollte zügig aufgebraucht werden.
Zum Aufwärmen reicht ein kurzer Moment in der Mikrowelle oder ein paar Minuten im Topf bei kleiner Hitze. Kalt schmeckt sie aber genauso gut.
Ich variiere die Sauce auch gern mit Birnen statt Äpfeln oder rühre einen Löffel davon unters Porridge, das gibt morgens einen schnellen Fruchtkick ohne extra Aufwand.

Fazit
Apfel-Heidelbeer-Sauce gehört bei mir mittlerweile zu den Rezepten, die ich fast blind nachkoche, weil sie so wenig Aufwand macht. Ich habe immer ein paar Gläser im Vorrat, gerade wenn der Apfelkorb wieder zu voll wird, genau wie bei meinem Apfelgelee. Probier sie einfach mal zu Joghurt oder Grießbrei, das überzeugt auch skeptische Kinder.






