Pudding selber zu kochen dauert bei diesem Grundrezept nur 15 Minuten und braucht vier Zutaten: Milch, Eier, Zucker und Speisestärke. Das Ergebnis ist ein cremiger Pudding für 10 Portionen, den du warm oder kalt servieren kannst. Er passt als Dessert und als Kuchenfüllung.
Am Dienstag nach der Schule stand mein Sohn in der Küche und fragte, ob es heute Pudding mit Haut oder ohne gibt. Puddingpulver hatte ich keins im Haus, dafür Milch, Eier und Speisestärke.
Also habe ich den Pudding einfach selbst gekocht und direkt in Schälchen gefüllt, mit Folie obendrauf, damit sich keine Haut bildet. Meine Tochter hat danach den Topfrand ausgeschleckt, bevor ich sie erwischen konnte. Seitdem koche ich ihn immer dann, wenn es schnell gehen muss und trotzdem selbstgemacht sein soll. Was du dafür brauchst, steht gleich darunter.
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Zutaten für Pudding
Das nehme ich dafür, und ein paar Alternativen, die auch funktionieren. Für 5 statt 10 Portionen nimmst du einfach von allem die Hälfte: 500 ml Milch, 3 Eier, 100 g Zucker und 45 g Speisestärke.
- 1000 ml Milch (davon 150 ml kalt beiseitestellen). Ich nehme dafür immer Vollmilch, dann wird das Ergebnis cremiger. Fettarme Milch geht auch, es schmeckt dann etwas leichter.
- 6 Eier
- 200 g Zucker
- 90 g Speisestärke
Für Vanille- oder Schokoladenpudding kommt zusätzlich dazu:
- ½ Vanilleschote (nur das Mark)
- 50 g Zartbitterschokolade (in Stücken)
Enthält Milch und Eier. Schokolade kann Spuren von Soja und Nüssen enthalten, ein Blick auf die Verpackung lohnt sich.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, die Stärke erst in kalter Milch aufzulösen, dann klumpt nichts. Dafür brauchst du einen Topf, eine Schüssel, einen Schneebesen, einen Kochlöffel und Schälchen zum Abfüllen.
Schritt 1: Nimm etwa 150 ml von der Milch ab und verrühre sie in einer Schüssel mit den Eiern, dem Zucker und der Speisestärke. Rühre kräftig mit dem Schneebesen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Schritt 2: Gib die restliche Milch in einen Topf und erhitze sie bei mittlerer Hitze, bis sie dampft. Sie soll heiß sein, aber noch nicht kochen.
Schritt 3: Gieße die Eiermasse unter ständigem Rühren in die heiße Milch. Erhitze alles weiter und rühre ohne Pause, auch am Topfboden. Nach 2 bis 3 Minuten wird die Masse dick, blubbert leicht und überzieht den Löffel. Dann ist der Pudding fertig.
Typischer Fehler: zu hohe Hitze. Dann setzt sich am Topfboden etwas an. Lieber niedriger stellen und nicht vom Herd weggehen.
Schritt 4: Fülle ihn sofort in Schälchen oder eine große Schüssel um. Warm kannst du ihn direkt essen, kalt wird er beim Abkühlen noch etwas fester. Wenn er keine Haut bekommen soll, lege Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche.
Profi-Tipp: Ist er dir zu fest geraten, rühre einfach etwas Milch unter.

Pudding
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Etwa 150 ml von der Milch abnehmen und in einer Schüssel mit den Eiern, dem Zucker und der Speisestärke mit dem Schneebesen glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
- Die restliche Milch in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sie dampft. Sie soll heiß sein, aber noch nicht kochen.
- Die Eiermasse unter ständigem Rühren in die heiße Milch gießen und weiter erhitzen. Dabei ohne Pause rühren, auch am Topfboden. Nach 2 bis 3 Minuten wird die Masse dick, blubbert leicht und überzieht den Löffel.
- Den Pudding sofort in Schälchen oder eine große Schüssel umfüllen und warm oder kalt servieren. Für Pudding ohne Haut Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche legen.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Pudding
Der Pudding ist weich und mild, deshalb passt alles dazu, was Frische oder etwas Biss mitbringt.
Kirschen aus dem Glas: Meine Familie liebt diese Kombination, weil die Säure der Kirschen die Süße ausgleicht.
Frisches Obst: Erdbeeren oder Beeren bringen Frische und einen Kontrast zur cremigen Konsistenz. Noch fruchtiger wird es mit einem Klecks fruchtigen Berry Curd.
Apfelmus: Zu warmem Pudding passt ein Löffel selbstgemachtes Apfelmus, das bringt Frucht und etwas Säure dazu.
Kekse oder Löffelbiskuit: Sie geben etwas Knusper, wo sonst alles weich ist.
Kuchen: Als Füllung lasse ich ihn vorher ganz abkühlen, dann lässt er sich besser streichen. Für Torten passt auch die klassische Crème pâtissière gut.
Aufbewahrung & Serviertipps
Abgedeckt hält sich der Pudding im Kühlschrank etwa zwei Tage. Einfrieren lohnt sich nicht, denn nach dem Auftauen wird die Konsistenz wässrig. Die 15 Minuten Gesamtzeit gelten für die warme Variante, zum Abkühlen kommt noch etwas Zeit dazu.
Wenn du ihn warm essen möchtest, erwärme ihn bei niedriger Hitze im Topf und rühre dabei immer wieder um. Ist er beim Kühlen fest geworden, hilft ein Schuss Milch. In Schälchen gefüllt und abgedeckt kannst du ihn gut vorbereiten.
Für Vanillepudding gibst du das Mark einer halben Vanilleschote mit in die Milch. Für Schokoladenpudding rührst du 50 g Zartbitterschokolade in Stücken in die heiße Milch, bis sie geschmolzen ist. Dieselbe Grundmasse lässt sich auch als Kuchenfüllung nutzen.

Fazit
Dieser Pudding ist für mich das Rezept für Tage, an denen die Kinder Nachtisch wollen und ich nicht lange am Herd stehen mag. Er gelingt mit vier Zutaten in 15 Minuten. Ich koche fast immer die volle Menge, denn Reste sind am nächsten Tag ohnehin weg. Wenn es mal schokoladig sein soll, koche ich als Nächstes meinen Pudding mit Kokos und Schokolade.






