Mandelhummus ist mein Ersatz für den klassischen Kichererbsen-Hummus, wenn ich etwas Nussigeres möchte, ähnlich wie mein Möhren-Hummus, nur mit mehr Röstaroma durch die Mandeln. Der Dip ist in zehn Minuten fertig und braucht keinen Herd, nur einen Mixer.
Bei mir gibt es Raclette meist einmal im Monat, und irgendwann war mir der gekaufte Dip aus dem Kühlregal einfach zu teuer für das bisschen Geschmack. Ich habe angefangen, Mandelmus und Kichererbsen zu kombinieren, weil ich beides sowieso im Vorrat hatte. Mein Sohn hat beim ersten Mal skeptisch geguckt, weil er „so ein braunes Zeug“ nicht kannte, und war dann überrascht, wie mild und cremig es schmeckt. Ich nehme dafür immer geröstetes Sesamöl statt normalem, das bringt noch mal deutlich mehr Röstaroma rein. Inzwischen steht die Schüssel bei jedem Raclette-Abend auf dem Tisch, meistens ist sie als Erstes leer.
Table of Contents
Zutaten für Mandelhummus
Das nehme ich dafür, alles Zutaten, die sich problemlos ersetzen lassen, wenn mal was fehlt, genau wie bei meinem Bärlauch-Hummus.
- 1 Knoblauchzehe
- 50 g Mandeln, blanchiert
- 1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g), abgetropft
- 100 g weißes Mandelmus
- 20 g Weißweinessig
- 1 Msp. Pfeffer
- 50 g Sojasauce
- 20 g Sesamöl, geröstet
- 100 g Sahne
Meine bewährte Methode: Ich nehme immer blanchierte Mandeln, weil sie sich feiner zerkleinern lassen als Mandeln mit Haut, dann wird der Dip schön glatt. Statt Sahne funktioniert auch Kokosmilch, wenn es etwas leichter sein soll.
Allergenhinweis: Enthält Mandeln (Schalenfrüchte) und Soja (durch die Sojasauce).
Zubereitung Schritt für Schritt
Ohne Thermomix braucht es nur einen Standmixer oder Pürierstab, aus meiner Erfahrung geht es damit fast genauso schnell.
Schritt 1: Knoblauch und Mandeln in den Mixer geben und etwa 20 Sekunden fein zerkleinern. Zwischendurch mit einem Löffel den Rand herunterschieben, damit nichts hängen bleibt.
Schritt 2: Kichererbsen, Mandelmus, Weißweinessig, Sesamöl, Pfeffer, Sojasauce und Sahne dazugeben. Alles etwa eine Minute pürieren, bis eine cremige, gleichmäßige Masse entsteht. Zum Schluss abschmecken und bei Bedarf noch etwas Pfeffer oder Essig nachgeben.

Mandelhummus
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Knoblauch und Mandeln in den Mixer geben und etwa 20 Sekunden fein zerkleinern, dabei den Rand mit einem Löffel herunterschieben.
- Kichererbsen, Mandelmus, Weißweinessig, Sesamöl, Pfeffer, Sojasauce und Sahne dazugeben und etwa eine Minute zu einer cremigen Masse pürieren. Abschmecken.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Mandelhummus
Der Dip ist mild und nussig, deshalb passt er zu vielen deftigen und frischen Sachen gleichzeitig.
Raclette: Die klassische Kombination, der Dip nimmt die Röstaromen vom Pfännchen gut auf.
Gemüsesticks: Karotte, Paprika und Gurke bringen Frische und Biss zum cremigen Dip, genau wie bei meinem Kräuterquark.
Warmes Fladenbrot: Saugt den Dip auf und macht aus ihm eine kleine Mahlzeit.
Gegrilltes Hähnchen: Als Beilage zum Grillabend, weil die Sojasauce eine leicht herzhafte Note gibt.
Wer zwei Dips auf den Tisch stellen will, kombiniert das gut mit meinem Tzatziki.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich der Mandelhummus in einem verschlossenen Behälter etwa drei bis vier Tage.
Zum Servieren einfach direkt aus dem Kühlschrank nehmen, er muss nicht extra erwärmt werden. Vor dem Servieren kurz durchrühren, falls sich etwas Öl oben abgesetzt hat.
Mein Tipp: Ich friere kleinere Portionen manchmal ein und taue sie über Nacht im Kühlschrank auf, das funktioniert erstaunlich gut. Wer mag, tauscht die Kichererbsen gegen weiße Bohnen oder ersetzt einen Teil der Mandeln durch Cashewkerne für eine mildere Variante.

Fazit
Mandelhummus ist bei mir aus dem Raclette-Abend nicht mehr wegzudenken. Er ist schnell gemacht, hält sich gut im Kühlschrank und lässt sich mit dem anpassen, was gerade da ist. Für mich ist er der beste Beweis, dass ein guter Dip nicht kompliziert sein muss. Wer noch mehr Lust auf cremige Dips hat, findet in meiner Guacamole eine weitere schnelle Option.






