Auberginen-Mandel-Dip ist bei mir der Dip, den ich mache, wenn Hummus mal eine Pause braucht. Er ist cremig, mild würzig durch Kreuzkümmel und in 20 Minuten fertig. Ich stelle ihn kalt hin, sobald die ersten Nachbarn im Garten stehen.
Letzten Sommer habe ich ihn zum ersten Mal für eine Grillrunde bei mir im Garten gemacht. Ich hatte Sorge, dass die Kinder die Aubergine skeptisch beäugen, aber mein Sohn hat den Dip fast allein aufgegessen, bevor die Würstchen überhaupt fertig waren. Mein Tipp: die Aubergine wirklich weich köcheln lassen, dann wird der Dip später schön cremig und nicht faserig. Seitdem steht er bei mir bei jedem Grillabend auf dem Tisch, meistens noch vor dem Kartoffelsalat leer. So bereite ich ihn zu, ganz ohne Thermomix, nur mit Topf und Pürierstab.
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Zutaten für Auberginen-Mandel-Dip
Das brauche ich für meinen Auberginen-Mandel-Dip, plus ein paar Gedanken zu Alternativen. Blanchierte Mandeln geben die Cremigkeit, ähnlich wie bei meinem Mandelhummus, Kreuzkümmel den würzigen Kick, und mit Joghurt wird alles schön geschmeidig.
- 40 g blanchierte Mandeln (ich nehme dafür immer blanchierte, weil sie sich feiner mahlen lassen als welche mit Haut)
- 4 Knoblauchzehen
- 200 g Aubergine, in Stücken
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, geteilt (aus meiner Erfahrung schmeckt frisch gemahlener deutlich intensiver als der aus der alten Dose im Schrank)
- 100 g Wasser
- 1 TL Salz
- 25 g Zitronensaft
- 70 g Naturjoghurt (mein Tipp: griechischer Joghurt macht den Dip noch dicker, falls du ihn lieber fester magst)
- 2 Prisen Pfeffer
Allergikerhinweis: Enthält Mandeln (Schalenfrüchte) und Milch (Joghurt).
Zubereitung Schritt für Schritt
So gelingt mir der Dip jedes Mal cremig. Meine bewährte Methode: die Aubergine wirklich weich köcheln lassen, das macht am Ende den Unterschied.
- Mandeln in einem kleinen Zerkleinerer oder mit dem Pürierstab fein mahlen und beiseitestellen.
- Knoblauch, Auberginenstücke, die Hälfte des Kreuzkümmels, Wasser und Salz in einen Topf geben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Aubergine weich ist und sich leicht zerdrücken lässt.
- Zitronensaft, Joghurt, die gemahlenen Mandeln und Pfeffer dazugeben. Mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren, bis die Masse cremig ist. Wenn der Dip zu dick wird, rühre ich einfach einen Löffel Wasser unter, bis die Konsistenz passt.
- Dip etwa 15 Minuten abkühlen lassen, mit dem restlichen Kreuzkümmel bestreuen und servieren.

Auberginen-Mandel-Dip
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Mandeln in einem kleinen Zerkleinerer oder mit dem Pürierstab fein mahlen und beiseitestellen.
- Knoblauch, Auberginenstücke, die Hälfte des Kreuzkümmels, Wasser und Salz in einen Topf geben. Aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Aubergine weich ist.
- Zitronensaft, Joghurt, gemahlene Mandeln und Pfeffer dazugeben und mit dem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren.
- Dip etwa 15 Minuten abkühlen lassen, mit dem restlichen Kreuzkümmel bestreuen und servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Auberginen-Mandel-Dip
Der Dip passt zu vielem, was auf den Grill kommt, und auch zu frischem Brot.
- Gegrilltes Gemüse: Zucchini und Paprika vom Grill nehmen die milde Würze gut auf und machen aus dem Dip ein leichtes Hauptgericht.
- Fladenbrot: Warmes Fladenbrot zum Eintunken ist bei mir der Klassiker an Grillabenden, so wie bei meinem persischen Fladenbrot mit Kräuter-Walnuss-Dip.
- Gegrilltes Hähnchen: Die Cremigkeit gleicht die Röstaromen vom Grill schön aus.
- Rohkost: Gurken- und Möhrenstifte machen aus dem Dip einen schnellen Snack für zwischendurch, genau wie bei mein Tzatziki.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich der Dip in einer verschlossenen Dose etwa 3 Tage. Ich fülle ihn dafür direkt nach dem Abkühlen um, dann bleibt er länger frisch.
Der Dip schmeckt kalt am besten, ich nehme ihn einfach eine halbe Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Zum Einfrieren eignet er sich wegen des Joghurts nicht so gut, die Konsistenz wird danach körnig.
Statt Mandeln probiere ich manchmal Cashewkerne, das ergibt einen etwas milderen Geschmack. Wer es schärfer mag, gibt eine Prise Chiliflocken dazu.

Fazit
Dieser Dip hat sich bei mir vom Testversuch zum festen Bestandteil jeder Grillsaison entwickelt. Mich überzeugt vor allem, wie wenig Aufwand hinter dem cremigen Ergebnis steckt. Beim nächsten Mal probiere ich eine Version mit gerösteter statt gekochter Aubergine, darauf bin ich schon gespannt. Bis dahin hole ich mir meine nächste Auberginen-Dosis vielleicht bei meinem Mutabal.






