Mutabal

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Mutabal: mein cremiger Auberginen-Joghurt-Dip mit Tahin, Zitrone und Kreuzkümmel, in 50 Minuten fertig und ideal für den Grillabend.

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By Lukas Schneider
Updated on Mo., 07 Sep. 2026 10:29:47 GMT

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Mutabal ist mein liebster Auberginen-Dip, wenn die Auberginen im Sommer besonders günstig auf dem Markt liegen. Er ist rauchig, cremig und in 50 Minuten fertig, ganz ohne komplizierte Technik. Ich mache ihn immer dann, wenn ich weiß, dass Gäste kommen und ich trotzdem nur wenig Aufwand haben möchte, oft zusammen mit meinem griechischen Brotaufstrich als zweite Option auf dem Tisch.

Letzten Sommer habe ich spontan Nachbarn zum Grillen eingeladen und hatte außer den Auberginen aus dem Garten kaum etwas im Haus. Also habe ich sie einfach auf den Grillrost gelegt, bis die Schale schwarz war und komplett in sich zusammengefallen ist. Mein Sohn hat erst skeptisch geguckt, weil „verbrannte Aubergine“ für ihn erstmal komisch klang.

Als der Dip dann mit Tahin, Zitrone und Joghurt cremig püriert auf dem Tisch stand, hat er als Erster mit dem Fladenbrot reingetunkt. Seitdem gehört Mutabal fest zu meinen Grillabenden, meistens direkt neben dem Baba Ganoush, weil beide Dips so unterschiedlich schmecken, obwohl sie aus derselben Zutat entstehen. Für den Alltag reicht mir aber auch der Backofen völlig aus.

Zutaten für Mutabal

Für den Dip brauchst du im Grunde nur Auberginen, Tahin und Joghurt, der Rest sorgt für die Würze. Statt Petersilie geht auch Koriander, und wer es milder mag, lässt die Chiliflocken einfach weg.

  • 600 g Auberginen (ca. 2 Stück)
  • 20 g glatte Petersilie, abgezupft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Tahin
  • 20 g Zitronensaft
  • 20 g Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • ¼ TL Chiliflocken
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen (ich nehme dafür immer frisch gemahlenen, das schmeckt deutlich runder als der fertige aus dem Glas)
  • 80 g Joghurt, 10% Fett
  • Granatapfelkerne zum Bestreuen (optional)

Mein Tipp: Wenn du kein Tahin zu Hause hast, funktioniert notfalls auch helles Erdnussmus, der Geschmack wird dann nur etwas nussiger statt sesamig.

Allergene: enthält Sesam (aus dem Tahin) und Milch (aus dem Joghurt). Bei der Erdnussmus-Alternative kommt zusätzlich Erdnuss dazu.

Zubereitung Schritt für Schritt

Der wichtigste Schritt ist das Rösten der Auberginen, denn davon hängt der rauchige Geschmack ab. Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, hier nicht zu ungeduldig zu sein.

Schritt 1: Backofen mit Grillfunktion auf 250 °C vorheizen. Ein Backblech mit Alufolie auslegen.

Schritt 2: Auberginen mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit sie beim Backen nicht platzen. Auf das Blech legen und auf der obersten Schiene etwa 15 Minuten backen, bis die Haut komplett schwarz ist und Blasen wirft. Wenden und weitere 15 Minuten backen.

Schritt 3: Auberginen abkühlen lassen, längs halbieren und das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen. In ein Sieb geben, damit die überschüssige Flüssigkeit abtropfen kann. Das ist der Schritt, den viele überspringen, aber ohne ihn wird der Dip schnell zu flüssig.

Schritt 4: Petersilie und Knoblauch fein hacken.

Schritt 5: Auberginen-Fruchtfleisch, Tahin, Zitronensaft, Öl, Salz, Chiliflocken, Kreuzkümmel und Joghurt in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab glatt pürieren, bis eine cremige Masse entsteht.

Schritt 6: Mutabal in einer Schale anrichten, mit gehackter Petersilie bestreuen und nach Wunsch mit Granatapfelkernen toppen. Mit Fladenbrot servieren.

Nahaufnahme von cremigem Mutabal-Dip mit Olivenöl, Granatapfelkernen und gehackter Petersilie

Mutabal (Auberginen-Joghurt-Dip)

Cremiger orientalischer Auberginen-Dip mit Joghurt, Tahin und Zitrone, in 50 Minuten fertig.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
0 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Dip, Vorspeise
Küche: Orientalisch
Kalorien: 154
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Zutaten
  

  • 600 g Auberginen ca. 2 Stück
  • 20 g glatte Petersilie abgezupft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Tahin
  • 20 g Zitronensaft
  • 20 g Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 0,25 TL Chiliflocken
  • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 80 g Joghurt 10% Fett
  • Granatapfelkerne zum Bestreuen, optional

Kochutensilien

  • Backofen
  • Backblech
  • Pürierstab oder Küchenmaschine

Method
 

  1. Backofen mit Grillfunktion auf 250 °C vorheizen. Backblech mit Alufolie auslegen.
  2. Auberginen mehrmals mit einer Gabel einstechen, auf das Blech legen und auf der obersten Schiene ca. 15 Minuten backen, bis die Haut schwarz wird und Blasen wirft. Wenden und weitere 15 Minuten backen.
  3. Auberginen abkühlen lassen, längs halbieren, Fruchtfleisch herauslösen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Petersilie und Knoblauch fein hacken.
  5. Auberginen-Fruchtfleisch, Tahin, Zitronensaft, Öl, Salz, Chiliflocken, Kreuzkümmel und Joghurt mit dem Pürierstab glatt pürieren.
  6. Mutabal in einer Schale anrichten, mit Petersilie bestreuen und nach Wunsch mit Granatapfelkernen toppen. Mit Fladenbrot servieren.

Nährwerte

Kalorien: 154kcalKohlenhydrate: 16gProtein: 4gFett: 10gGesättigte Fettsäuren: 1gNatrium: 609mgBallaststoffe: 5.5g

Notizen

Im Sommer können die Auberginen statt im Ofen auf dem Grill geröstet werden. Tahin lässt sich notfalls durch helles Erdnussmus ersetzen. Hält sich im Kühlschrank luftdicht verschlossen etwa 3 Tage, nicht zum Einfrieren geeignet. Allergene: enthält Sesam (Tahin) und Milch (Joghurt); bei Erdnussmus-Alternative zusätzlich Erdnuss. Nährwertangaben sind unverifizierte Schätzungen, vor Veröffentlichung manuell prüfen.
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Was passt zu Mutabal

Der Dip ist rauchig und cremig, deshalb passt am besten etwas Knuspriges oder Frisches dazu.

Fladenbrot: der Klassiker, warm aus dem Ofen oder von der Pfanne, perfekt zum Eintunken.

Gegrilltes Gemüse: Zucchini oder Paprika vom Grill nehmen die rauchige Note des Dips wunderbar auf.

Falafel: die Kombination aus knusprig und cremig funktioniert bei uns immer, genauso wie mit meinem Möhren-Hummus als zweitem Dip daneben.

Rohkost: Gurken- und Möhrenstifte für alle, die es etwas leichter mögen.

Tzatziki: ein zweiter kühler Dip mit Gurke und Joghurt, falls du für den Tisch eine größere Auswahl möchtest.

Aufbewahrung & Serviertipps

Im Kühlschrank hält sich Mutabal in einem luftdichten Behälter etwa 3 Tage. Da Joghurt enthalten ist, würde ich ihn nicht einfrieren, die Konsistenz wird beim Auftauen wässrig.

Vor dem Servieren einmal kurz umrühren, dann ist er wieder schön cremig. Kalt aus dem Kühlschrank schmeckt er genauso gut wie frisch zubereitet, ich serviere ihn eigentlich nie warm.

Wenn Reste übrig bleiben, streiche ich sie mir am nächsten Tag einfach aufs Brot oder rühre einen Löffel davon unter ein Salatdressing. Meine Familie liebt ihn auch als Dip zu gegrilltem Hähnchen.

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Fazit

Mutabal ist bei uns der Dip, der als Erstes leer ist, egal wie viel ich mache. Am meisten mag ich, dass der Aufwand so gering ist, während der Geschmack nach viel mehr Arbeit klingt, als es tatsächlich war. Beim nächsten Mal probiere ich ihn mit geräuchertem Paprikapulver statt Chiliflocken, und wer noch eine scharfe Ergänzung für den nächsten Grillabend sucht, findet die bei meiner türkischen Ezme.

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