Feta-Creme mit Paprika ist bei mir der Dip, den ich mache, wenn spontan Besuch kommt und der Grill schon vorgeheizt ist. Zehn Minuten, kein Kochen, und trotzdem schmeckt sie, als hätte ich mir Mühe gegeben.
Letzten Freitag stand ich um sechs mit leerem Kühlschrank da, und mein Mann hatte schon Nachbarn zum Grillen eingeladen, ohne mich zu fragen. Feta, Joghurt und eine rote Paprika hatte ich noch da, mehr nicht. Ich habe alles in eine Schüssel geworfen, grob verrührt, fertig.
Meine Tochter hat direkt mit dem Finger reingetunkt, bevor überhaupt jemand am Tisch saß. Genau das mag ich an diesem Rezept: kein Mixer, kein Nachdenken, und trotzdem steht am Ende etwas auf dem Tisch, das aussieht, als hätte es länger gedauert. Für die Zutaten brauchst du kaum etwas, das du nicht sowieso im Kühlschrank hast.
Table of Contents
Zutaten für Feta-Creme mit Paprika
Das nehme ich dafür: Feta, griechischer Joghurt, eine rote Spitzpaprika, Knoblauch, Petersilie und Oregano. Statt Spitzpaprika geht auch eine normale rote Paprika, nur etwas milder im Geschmack. Wer keinen griechischen Joghurt da hat, kann auch normalen Naturjoghurt nehmen, dann wird die Creme nur etwas flüssiger.
- 1 Knoblauchzehe
- 10 g Petersilie, abgezupft
- 100 g Spitzpaprika, rot (in kleinen Würfeln)
- 200 g Feta (in Stücken)
- 150 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
- 1 TL Oregano, getrocknet
- 2 Prisen Salz
- 2 Prisen Pfeffer
Enthält Milch (Feta, Joghurt).
Ich nehme dafür immer echten griechischen Feta aus Schafsmilch, der ist würziger und cremiger als die Kuhmilch-Variante aus dem Discounter. Mein Tipp: den Feta vor dem Verrühren kurz mit einer Gabel zerdrücken, dann wird die Creme gleichmäßiger.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung geht es hier schneller, wenn du den Knoblauch schon fein hackst, während der Feta noch temperiert.
- Knoblauch und Petersilie sehr fein hacken.
- Die Paprika in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
- Feta, Joghurt, Oregano, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Petersilie in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel grob zerdrücken oder kurz mit dem Pürierstab durchmixen, bis die Masse cremig ist. Die Paprikawürfel unterheben. Wer es feiner mag, mixt die Paprika einfach mit, dann wird die Creme rosa statt gesprenkelt.

Feta-Creme mit Paprika
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Knoblauch und Petersilie sehr fein hacken.
- Die Paprika in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden.
- Feta, Joghurt, Oregano, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Petersilie in eine Schüssel geben und mit einer Gabel grob zerdrücken oder kurz mit dem Pürierstab durchmixen, bis die Masse cremig ist. Die Paprikawürfel unterheben.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Feta-Creme mit Paprika
Die Creme ist würzig und cremig, deshalb passt sie am besten zu etwas Knusprigem oder Rauchigem.
- Warmes Fladenbrot: saugt die Creme auf und bringt den nötigen Biss.
- Gemüsesticks aus Karotte, Gurke und Sellerie: eine leichte, frische Alternative zum Brot.
- Gegrilltes Fleisch oder Gemüse: die Säure vom Joghurt gleicht die Röstaromen vom Grill gut aus.
- Souvlaki-Spieße: eine klassische griechische Kombination, die bei mir oft zusammen auf dem Tisch landet.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Feta-Creme luftdicht verschlossen etwa 3 Tage. Am besten schmeckt sie, wenn du sie mindestens eine Stunde durchziehen lässt, bevor sie auf den Tisch kommt.
Zum Servieren einfach aus dem Kühlschrank nehmen, kurz umrühren und mit etwas Olivenöl beträufeln. Aufgewärmt wird sie nicht, sie schmeckt kalt am besten.
Meine bewährte Methode für Meal Prep: die Creme ohne Paprika vorbereiten und einfrieren, die Paprika dann erst beim Servieren frisch unterheben. Nach dem Auftauen einmal gründlich umrühren, dann wird sie wieder schön cremig. So bleibt sie länger frisch und schmeckt nicht labbrig.
Diese Dips mache ich sonst noch gerne
Wenn dir die cremige Richtung gefällt, lohnt sich auch ein Blick auf andere Dips, die bei mir regelmäßig auf den Tisch kommen.
- Kräuterquark: mild und frisch, mein Klassiker für Pellkartoffeln oder als schneller Brotaufstrich.
- Tzatziki mit Gurke und Dill: kühl und erfrischend, die klassische Ergänzung zu allem vom Grill.
- Auberginen-Aufstrich mit Knoblauch: rauchig und herzhaft, eine schöne Alternative, wenn es mal deftiger sein darf.
- Hummus mit geröstetem Paprikapulver: nussig-cremig, passt gut zu Fladenbrot und Gemüsesticks.

Fazit
Diese Feta-Creme ist mein Rettungsanker für spontane Grillabende, weil sie schneller fertig ist als der Grill überhaupt heiß wird. Ich mache sie inzwischen fast öfter als Tzatziki, weil sie weniger Zutaten braucht und trotzdem alle zugreifen. Beim nächsten Mal probiere ich eine Version mit gerösteter statt roher Paprika, das dürfte noch mehr Tiefe bringen.






