Pistaziencreme mache ich mittlerweile im Dutzend, sobald der November kommt. Fünf Zutaten, eine Küchenmaschine, ein Topf, fertig ist das schönste kleine Geschenk, das ich kenne.
Angefangen hat das vor drei Jahren, weil ich für den Adventsbasar in der Schule meiner Tochter etwas zum Verkaufen brauchte und keine Zeit für Plätzchen hatte. Also habe ich Pistazien gemahlen, Schokolade geschmolzen, alles in kleine Gläser gefüllt und mit Kordel verziert. Die Gläser waren nach zwanzig Minuten weg. Ähnlich wie der aktuell so gefragte Dubai-Aufstrich lebt auch diese Creme von der Kombination aus Pistazien und weißer Schokolade, nur eben deutlich einfacher gemacht.
Seitdem stehen bei mir jeden Dezember Reihen von Schraubgläsern in der Küche, während meine Kinder die Etiketten beschriften dürfen. Mein Tipp: Wer die Creme nicht sofort isst, sollte sie mindestens eine Stunde kühl stellen, dann wird sie streichfähiger und fester zugleich.
Table of Contents
Zutaten für Pistaziencreme
Ich nehme dafür immer ungesalzene, geschälte Pistazien, gesalzene verändern den Geschmack zu stark. Weiße Schokolade darf ruhig eine einfache Blockware sein, sie muss nicht teuer sein. Genau wie bei meinem Schoko-Hummus reichen auch hier wenige Grundzutaten für ein cremiges Ergebnis.
- 100 g Pistazien, ungesalzen, geschält
- 15 g Zucker
- 70 g weiße Schokolade, in Stücken (2-3 cm)
- 60 g Sahne
- 50 g Butter, in Stücken (Zimmertemperatur schmilzt schneller)
Enthält Milch und Schalenfrüchte (Pistazien).
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, die Pistazien wirklich fein zu mahlen, sonst bleibt die Creme körnig statt cremig.
- Pistazien und Zucker in einen Blitzhacker oder eine kleine Küchenmaschine geben und fein mahlen, bis eine leicht sandige Masse entsteht. Umfüllen und beiseitestellen.
- Die weiße Schokolade grob hacken.
- Sahne und Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die gehackte Schokolade zugeben und unter ständigem Rühren schmelzen lassen, bis eine glatte Masse entsteht. Das dauert etwa 5 Minuten, bei zu starker Hitze setzt die Schokolade sonst an.
- Die gemahlenen Pistazien unterrühren, bis eine gleichmäßige Creme entsteht. In ein sauberes Schraubglas füllen und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Pistaziencreme
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Pistazien und Zucker in einen Blitzhacker oder eine kleine Küchenmaschine geben und fein mahlen, bis eine leicht sandige Masse entsteht. Umfüllen und beiseitestellen.
- Die weiße Schokolade grob hacken.
- Sahne und Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die gehackte Schokolade zugeben und unter ständigem Rühren schmelzen lassen, bis eine glatte Masse entsteht (ca. 5 Minuten).
- Die gemahlenen Pistazien unterrühren, bis eine gleichmäßige Creme entsteht. In ein sauberes Schraubglas füllen und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Pistaziencreme
Die Creme ist mild-nussig mit leichter Süße, dazu passt am besten etwas Kontrast in Konsistenz oder Säure. Wer gerne zwischen verschiedenen Aufstrichen wechselt, findet in meinem Lotus-Keks-Aufstrich eine ähnlich süße Alternative fürs Frühstücksbrett.
Warmes Toastbrot: Die Wärme lässt die Creme leicht anschmelzen, das macht sie noch streichfähiger.
Croissants: Der buttrige Teig verstärkt die Nussnote, ohne sie zu überdecken.
Frisches Obst: Erdbeeren oder Himbeeren bringen Säure gegen die Süße der weißen Schokolade.
Naturjoghurt: Ein Löffel Creme darin macht aus einem einfachen Frühstück etwas Besonderes.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Pistaziencreme im gut verschlossenen Glas etwa zwei Wochen. Vor dem Servieren zehn Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann lässt sie sich leichter streichen.
Meine bewährte Methode für Geschenke: kleine Gläser (100 ml) abfüllen, mit Kordel und einem handgeschriebenen Etikett versehen. So bleibt genug für den eigenen Frühstückstisch übrig.
Vielseitig ist die Creme auch als Füllung für einen Rührkuchen, verrührt in warmer Milch oder als Topping auf Pfannkuchen.

Fazit
Diese Pistaziencreme landet bei mir jedes Jahr wieder auf der Geschenkeliste, weil sie so wenig Aufwand macht und trotzdem besonders wirkt. Vom letzten Glas mache ich mir am liebsten ein Frühstück mit warmem Toast. Die leichte Bitterkeit der Pistazien gegen die Süße der weißen Schokolade ist genau meins. Für alle, die noch mehr verschenken möchten, ist meine Kokos-Nougat-Creme eine ebenso beliebte Ergänzung im Glas.






