Curry-Dattel-Hummus ist der Snack, den ich mache, wenn meine Kinder um vier Uhr nachmittags schon wieder „Ich hab Hunger“ rufen. Er ist cremig, durch die Datteln leicht süß und durch Curry und Kreuzkümmel angenehm würzig. In nur fünf Minuten steht er fertig auf dem Tisch.
Ich erinnere mich noch gut an den Nachmittag, an dem meine Tochter heimlich Datteln aus der Packung genascht hat, bevor ich sie überhaupt pürieren konnte. Also habe ich kurzerhand mehr gekauft und aus Neugier Curry und Kreuzkümmel dazugegeben, weil mir klassischer Hummus an dem Tag zu langweilig war. Das Ergebnis hat mich selbst überrascht: süß, warm gewürzt und trotzdem so cremig, wie ich es von meinem üblichen Kichererbsen-Dip kenne.
Seitdem steht eine Schüssel davon fast jede Woche im Kühlschrank, meistens neben aufgeschnittenen Karotten und Gurken für die Kinder, und manchmal probiere ich auch meinen Möhren-Hummus daneben, wenn ich Abwechslung will. Mein Mann tunkt am liebsten warmes Fladenbrot hinein, direkt aus der Pfanne. Wie das bei mir in der Küche funktioniert, zeige ich dir jetzt Schritt für Schritt.
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Zutaten für Curry-Dattel-Hummus
Das nehme ich normalerweise für meinen Curry-Dattel-Hummus, und ich zeige dir gleich auch ein paar Alternativen, die bei mir genauso gut funktionieren, falls du nicht alles im Haus hast, oder du schaust dir meine Bärlauch-Hummus-Variante an, wenn dir nach etwas Grünem ist. Kleiner Hinweis: Durch das Tahin enthält dieser Dip Sesam, falls das bei euch zu Hause eine Rolle spielt.
- 240 g Kichererbsen (aus der Dose, gut abgetropft)
- 50 g Datteln, entsteint (ich nehme am liebsten weiche Medjool-Datteln)
- 10 g Petersilie, abgezupft
- 100 g Wasser
- 1 Knoblauchzehe
- 50 g Tahin (mein Tipp: vor dem Abmessen gut umrühren, das Öl setzt sich sonst oben ab)
- 15 g Zitronensaft (frisch gepresst schmeckt am besten)
- 10 g Olivenöl, plus etwas mehr zum Beträufeln
- 1 gehäufter TL Currypulver
- ½ TL Kreuzkümmel, gemahlen
- ½ TL Cayennepfeffer
- 1 TL Salz
- 1 TL Schwarzkümmelsamen
- 1 Scheibe Zitrone, zum Garnieren
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus Erfahrung weiß ich, dass Hummus am cremigsten wird, wenn alles gemeinsam und ausreichend lang püriert wird, ganz ohne Zwischenstopps.
Schritt 1: Kichererbsen, Datteln, Petersilie, Wasser, Knoblauch, Tahin, Zitronensaft, Olivenöl, Currypulver, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Salz in einen Hochleistungsmixer oder eine Küchenmaschine mit Schneidemesser geben. Etwa 1 Minute fein pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Falls dir die Masse zu fest vorkommt, einfach noch einen Esslöffel Wasser dazugeben und kurz weiterpürieren.
Schritt 2: Den Hummus auf eine Servierplatte streichen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Schwarzkümmelsamen bestreuen. Mit der Zitronenscheibe garnieren und mit Gemüsesticks oder warmem Fladenbrot servieren.

Curry-Dattel-Hummus
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Kichererbsen, Datteln, Petersilie, Wasser, Knoblauch, Tahin, Zitronensaft, Olivenöl, Currypulver, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Salz in einen Hochleistungsmixer oder eine Küchenmaschine geben und etwa 1 Minute fein pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.
- Den Hummus auf eine Servierplatte streichen, mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Schwarzkümmelsamen bestreuen und mit der Zitronenscheibe garnieren. Mit Gemüsesticks oder warmem Fladenbrot servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Curry-Dattel-Hummus
Am liebsten kombiniere ich den Hummus mit knackigem Gemüse oder warmem Brot, je nachdem, wie viel Zeit ich habe.
- Gemüsesticks: Karotten, Gurke und Paprika bringen Frische und einen knackigen Gegenpol zum cremigen Dip.
- Warmes Fladenbrot: nimmt den würzigen Geschmack gut auf und macht aus dem Dip eine kleine Mahlzeit.
- Falafel: passt geschmacklich zusammen und macht aus dem Hummus ein orientalisches Hauptgericht.
- Cracker oder Chips: für den schnellen Snack zwischendurch, oder du stellst mein Tzatziki als zweiten Dip daneben.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich der Hummus in einem geschlossenen Behälter etwa 3 bis 4 Tage. Ich decke die Oberfläche am liebsten mit einem dünnen Film Olivenöl ab, das hält ihn länger frisch.
Der Dip schmeckt kalt am besten, direkt aus dem Kühlschrank. Für Partys bereite ich ihn gerne einen Tag vorher zu, dann ziehen die Gewürze noch etwas nach.
Statt Curry probiere ich manchmal Ras el-Hanout oder etwas geriebenen Ingwer. Auch mit Süßkartoffel statt Kichererbsen habe ich das Rezept schon gemacht, das schmeckt milder und etwas süßer.

Fazit
Dieser Hummus hat bei mir mittlerweile den klassischen Kichererbsen-Dip fast verdrängt, weil die Süße der Datteln und die Wärme vom Curry so gut zusammenpassen. Ich mache ihn inzwischen fast automatisch, wenn Besuch kommt oder die Kinder nachmittags hungrig sind.
Am meisten überrascht hat mich, wie gut er sich auch einen Tag im Voraus zubereiten lässt, ohne dass er an Geschmack verliert. Und falls du eher auf einen herzhaften griechischen Brotaufstrich stehst, findest du bei mir auch davon eine Variante.






