Veganer Paprika Cashew Dip

Featured in:

Cremiger veganer Paprika-Cashew-Dip in 10 Minuten ohne Kochen, mit gegrillter Paprika und getrockneten Tomaten. Ideal für Brot und Rohkost.

sarah müller for recipes by clare
By Sarah Müller
Updated on Do., 20 Aug. 2026 21:50:11 GMT

Springe zu Rezept

Mein veganer Paprika-Cashew-Dip steht bei mir in 10 Minuten auf dem Tisch, ganz ohne Herd oder Ofen. Cashewkerne, gegrillte Paprika und getrocknete Tomaten wandern einfach zusammen in den Mixer, und heraus kommt eine Creme, die nach Sommer und Mittelmeer schmeckt.

Entstanden ist der Dip an einem Mittwoch, an dem meine Tochter nach dem Handballtraining hungrig wie ein Wolf nach Hause kam und in zwanzig Minuten wieder los zum Nachhilfeunterricht musste. Im Kühlschrank fand ich ein angebrochenes Glas gegrillte Paprika, im Vorratsschrank ein Tütchen Cashewkerne von einem früheren Backprojekt. Ich habe beides mit Knoblauch, Öl und getrockneten Tomaten in den Mixer geworfen, während das Brot im Toaster war.

Meine Tochter hat drei Scheiben gegessen, bevor sie zur Tür raus war, und seitdem gehört der Dip zu meinem festen Repertoire für hektische Nachmittage. Für die Zubereitung reicht dir ab jetzt ein normaler Mixer oder eine Küchenmaschine.

Zutaten für Veganer Paprika-Cashew-Dip

Ich nehme dafür immer geröstete, ungesalzene Cashewkerne, weil sie von Haus aus schon eine leichte Röstnote mitbringen. Blanchierte Mandeln machen den Dip cremiger, du kannst sie aber auch weglassen und dafür mehr Cashews nehmen.

  • 80 g Cashewkerne (geröstet, ungesalzen)
  • 80 g Mandeln (blanchiert)
  • ½ Knoblauchzehe
  • 100 g gegrillte Paprika aus dem Glas (abgetropft)
  • 30 g Olivenöl
  • 120 g getrocknete Tomaten in Öl (abgetropft)
  • 2 EL Paprika edelsüß
  • 1 TL Salz
  • 10–12 Scheiben Brot (zum Toasten)

Mein Tipp: Achte darauf, dass die Paprika und die getrockneten Tomaten wirklich gut abgetropft sind, sonst wird der Dip zu flüssig. Aus meiner Erfahrung schmeckt er mit einer halben statt einer ganzen Knoblauchzehe milder und damit auch für die Kinder angenehmer.

Zubereitung Schritt für Schritt

Meine bewährte Methode ist, zuerst die Cashewkerne und Mandeln allein zu zerkleinern, bevor der Rest dazukommt. So wird der Dip gleichmäßiger cremig.

Schritt 1: Cashewkerne und Mandeln in eine Küchenmaschine oder einen leistungsstarken Mixer geben und fein zerkleinern, bis eine krümelige, mehlartige Masse entsteht.

Schritt 2: Knoblauch, gegrillte Paprika, Olivenöl, getrocknete Tomaten, Paprikapulver und Salz dazugeben. Alles pürieren, bis eine glatte, sämige Creme entsteht. Zwischendurch den Rand mit einem Teigschaber nach unten schieben, damit nichts unpüriert liegen bleibt.

Schritt 3: Brotscheiben toasten, bis sie knusprig und goldbraun sind, und den Dip großzügig darauf verteilen.

Nahaufnahme von cremigem veganem Paprika-Cashew-Dip mit sichtbaren Paprikastückchen

Veganer Paprika-Cashew-Dip

Cremiger veganer Dip aus Cashewkernen, Mandeln, gegrillter Paprika und getrockneten Tomaten, in 10 Minuten ohne Kochen fertig.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 0 Minuten
Gesamtzeit 10 Minuten
Portionen: 6 Portionen
Gericht: Dip, Vorspeise
Küche: Mediterran, Vegan
Kalorien: 647
Digitales E-Book „100+ Dips & Aufstriche“ mit einfachen Rezepten für cremige Dips und Brotaufstriche für Brotzeit, Party und Grillabend.
Hol dir jetzt dein E-Book „100+ Dips & Aufstriche“!Jetzt E-Book sichern!

Zutaten
  

  • 80 g Cashewkerne geröstet, ungesalzen
  • 80 g Mandeln blanchiert
  • ½ Stück Knoblauchzehe
  • 100 g gegrillte Paprika aus dem Glas abgetropft
  • 30 g Olivenöl
  • 120 g getrocknete Tomaten in Öl abgetropft
  • 2 EL Paprika edelsüß
  • 1 TL Salz
  • 10-12 Stück Brot zum Toasten

Kochutensilien

  • Küchenmaschine oder leistungsstarker Mixer

Method
 

  1. Cashewkerne und Mandeln in eine Küchenmaschine oder einen leistungsstarken Mixer geben und fein zerkleinern, bis eine krümelige Masse entsteht.
  2. Knoblauch, gegrillte Paprika, Olivenöl, getrocknete Tomaten, Paprikapulver und Salz dazugeben und pürieren, bis eine glatte, sämige Creme entsteht. Zwischendurch den Rand mit einem Teigschaber nach unten schieben.
  3. Brotscheiben toasten und den Dip großzügig darauf verteilen.

Nährwerte

Kalorien: 647kcalKohlenhydrate: 87gProtein: 23gFett: 27gGesättigte Fettsäuren: 5gNatrium: 1422mgBallaststoffe: 12.3g

Notizen

Hält sich im Kühlschrank etwa 3 Tage. Funktioniert auch als Nudelsoße mit etwas Nudelwasser verdünnt oder als Wrap-Füllung.
AUF FACEBOOK SPEICHERN
Für später auf Pinterest speichern!

Was passt zu Veganer Paprika-Cashew-Dip

Der Paprika-Cashew-Dip ist cremig und leicht rauchig, das macht ihn zu einem guten Partner für Knuspriges und Frisches.

  • Rohes Gemüse: Gurken-, Möhren- und Selleriesticks nehmen die Würze des Dips auf, ohne sie zu überdecken.
  • Grillgemüse: Zucchini oder Auberginenscheiben vom Grill passen geschmacklich zur gerösteten Paprika im Dip.
  • Kartoffeln: Ofenkartoffeln oder Pellkartoffeln machen aus dem Dip fast ein kleines Hauptgericht.

Aufbewahrung & Serviertipps

Im Kühlschrank hält sich der Dip in einem geschlossenen Glas etwa 3 Tage. Vor dem Servieren einmal kurz umrühren, falls sich etwas Öl oben abgesetzt hat.

Zum Aufwärmen brauchst du eigentlich nichts, der Dip schmeckt kalt am besten. Nur das Brot toaste ich jedes Mal frisch, das macht optisch und geschmacklich den Unterschied.

Vielseitig ist er auch: Als Nudelsoße mit etwas Nudelwasser verdünnt, als Füllung für einen Wrap oder als Topping auf einer Ofenkartoffel funktioniert er genauso gut wie pur aufs Brot.

Pinterest-Pin: Veganer Paprika-Cashew-Dip in 10 Minuten, Weitwinkel- und Nahaufnahme kombiniert

Fazit

Dieser Dip ist bei mir mittlerweile die Antwort auf jeden hektischen Nachmittag zwischen Training und Hausaufgaben. Er braucht keinen Herd, keine Vorbereitung am Vortag und trotzdem schmeckt er, als hätte ich mir Mühe gegeben. Beim nächsten Mal probiere ich eine Version mit geräuchertem Paprikapulver.

Einen Kommentar hinterlassen

Recipe Rating