Mein veganer Paprika-Cashew-Dip steht bei mir in 10 Minuten auf dem Tisch, ganz ohne Herd oder Ofen. Cashewkerne, gegrillte Paprika und getrocknete Tomaten wandern einfach zusammen in den Mixer, und heraus kommt eine Creme, die nach Sommer und Mittelmeer schmeckt.
Entstanden ist der Dip an einem Mittwoch, an dem meine Tochter nach dem Handballtraining hungrig wie ein Wolf nach Hause kam und in zwanzig Minuten wieder los zum Nachhilfeunterricht musste. Im Kühlschrank fand ich ein angebrochenes Glas gegrillte Paprika, im Vorratsschrank ein Tütchen Cashewkerne von einem früheren Backprojekt. Ich habe beides mit Knoblauch, Öl und getrockneten Tomaten in den Mixer geworfen, während das Brot im Toaster war.
Meine Tochter hat drei Scheiben gegessen, bevor sie zur Tür raus war, und seitdem gehört der Dip zu meinem festen Repertoire für hektische Nachmittage. Für die Zubereitung reicht dir ab jetzt ein normaler Mixer oder eine Küchenmaschine.
Table of Contents
Zutaten für Veganer Paprika-Cashew-Dip
Ich nehme dafür immer geröstete, ungesalzene Cashewkerne, weil sie von Haus aus schon eine leichte Röstnote mitbringen. Blanchierte Mandeln machen den Dip cremiger, du kannst sie aber auch weglassen und dafür mehr Cashews nehmen.
- 80 g Cashewkerne (geröstet, ungesalzen)
- 80 g Mandeln (blanchiert)
- ½ Knoblauchzehe
- 100 g gegrillte Paprika aus dem Glas (abgetropft)
- 30 g Olivenöl
- 120 g getrocknete Tomaten in Öl (abgetropft)
- 2 EL Paprika edelsüß
- 1 TL Salz
- 10–12 Scheiben Brot (zum Toasten)
Mein Tipp: Achte darauf, dass die Paprika und die getrockneten Tomaten wirklich gut abgetropft sind, sonst wird der Dip zu flüssig. Aus meiner Erfahrung schmeckt er mit einer halben statt einer ganzen Knoblauchzehe milder und damit auch für die Kinder angenehmer.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, zuerst die Cashewkerne und Mandeln allein zu zerkleinern, bevor der Rest dazukommt. So wird der Dip gleichmäßiger cremig.
Schritt 1: Cashewkerne und Mandeln in eine Küchenmaschine oder einen leistungsstarken Mixer geben und fein zerkleinern, bis eine krümelige, mehlartige Masse entsteht.
Schritt 2: Knoblauch, gegrillte Paprika, Olivenöl, getrocknete Tomaten, Paprikapulver und Salz dazugeben. Alles pürieren, bis eine glatte, sämige Creme entsteht. Zwischendurch den Rand mit einem Teigschaber nach unten schieben, damit nichts unpüriert liegen bleibt.
Schritt 3: Brotscheiben toasten, bis sie knusprig und goldbraun sind, und den Dip großzügig darauf verteilen.

Veganer Paprika-Cashew-Dip
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Cashewkerne und Mandeln in eine Küchenmaschine oder einen leistungsstarken Mixer geben und fein zerkleinern, bis eine krümelige Masse entsteht.
- Knoblauch, gegrillte Paprika, Olivenöl, getrocknete Tomaten, Paprikapulver und Salz dazugeben und pürieren, bis eine glatte, sämige Creme entsteht. Zwischendurch den Rand mit einem Teigschaber nach unten schieben.
- Brotscheiben toasten und den Dip großzügig darauf verteilen.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Veganer Paprika-Cashew-Dip
Der Paprika-Cashew-Dip ist cremig und leicht rauchig, das macht ihn zu einem guten Partner für Knuspriges und Frisches.
- Rohes Gemüse: Gurken-, Möhren- und Selleriesticks nehmen die Würze des Dips auf, ohne sie zu überdecken.
- Grillgemüse: Zucchini oder Auberginenscheiben vom Grill passen geschmacklich zur gerösteten Paprika im Dip.
- Kartoffeln: Ofenkartoffeln oder Pellkartoffeln machen aus dem Dip fast ein kleines Hauptgericht.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich der Dip in einem geschlossenen Glas etwa 3 Tage. Vor dem Servieren einmal kurz umrühren, falls sich etwas Öl oben abgesetzt hat.
Zum Aufwärmen brauchst du eigentlich nichts, der Dip schmeckt kalt am besten. Nur das Brot toaste ich jedes Mal frisch, das macht optisch und geschmacklich den Unterschied.
Vielseitig ist er auch: Als Nudelsoße mit etwas Nudelwasser verdünnt, als Füllung für einen Wrap oder als Topping auf einer Ofenkartoffel funktioniert er genauso gut wie pur aufs Brot.

Fazit
Dieser Dip ist bei mir mittlerweile die Antwort auf jeden hektischen Nachmittag zwischen Training und Hausaufgaben. Er braucht keinen Herd, keine Vorbereitung am Vortag und trotzdem schmeckt er, als hätte ich mir Mühe gegeben. Beim nächsten Mal probiere ich eine Version mit geräuchertem Paprikapulver.






