Paprika-Tomaten-Konfitüre mache ich seit ein paar Sommern immer in größeren Mengen, weil ein Glas nie lange hält. Süß, leicht scharf und schnell gemacht, in 25 Minuten steht sie fertig im Kühlschrank. Genau das Richtige, wenn draußen der Grill läuft und noch etwas auf den Tisch soll.
Angefangen hat das mit einem Grillabend, an dem meine Nachbarin eine Konfitüre aus ihrem eigenen Garten mitgebracht hat, zu Ziegenkäse und Brot. Meine Kinder haben sich fast gestritten, wer den Rest vom Glas bekommt. Seitdem koche ich sie selbst ein, meistens gleich im Doppelpack, weil ein Glas bei mir zu Hause einfach nicht reicht.
Die Kombination aus Paprika und Tomaten, mit einem Schuss Balsamico und etwas Chili, ist bei mir fest im Grillrepertoire gelandet. Wer schon mal Marmelade eingekocht hat, kennt den Ablauf, hier geht es sogar noch schneller.
Table of Contents
Zutaten für Paprika-Tomaten-Konfitüre
Für die Paprika-Tomaten-Konfitüre nehme ich am liebsten rote Spitzpaprika, weil sie milder und süßer ist als normale Paprika. Cherry-Tomaten sorgen für Frische, der Balsamico bringt Säure rein. Wer es weniger scharf mag, nimmt einfach eine halbe Portion Chiliflocken.
- 200 g rote Spitzpaprika, in Stücken (ca. 3 cm)
- 100 g Cherry-Tomaten
- 10 g Salz
- 1 TL getrocknete Chiliflocken
- 20 g heller Balsamico
- 10 g natives Olivenöl extra
- 180 g Gelierzucker 2:1
- 3-5 g Speisestärke
Ich nehme dafür immer Gelierzucker 2:1, damit die Konfitüre nicht zu süß wird und der Paprika-Geschmack durchkommt. Mein Tipp: Statt Cherry-Tomaten geht auch reife Fleischtomate, dann küchenfertig würfeln.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, für die Paprika-Tomaten-Konfitüre alles vorab klein zu schneiden, dann geht die Zubereitung fast von allein.
Schritt 1: Paprika und Tomaten waschen. Paprika entkernen und in grobe Stücke schneiden, Tomaten halbieren.
Schritt 2: Paprika, Tomaten, Salz, Chiliflocken, Balsamico, Olivenöl, Gelierzucker und Speisestärke zusammen in einen Topf geben und mit dem Pürierstab fein pürieren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Schritt 3: Die Masse unter Rühren aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten köcheln lassen. Sie ist fertig, wenn sie deutlich eingedickt ist und beim Ziehen mit dem Löffel kurz stehen bleibt.
Schritt 4: Sofort in heiß ausgespülte Schraubgläser füllen und gut verschließen. So halten sie sich am längsten.
Schritt 5: Auskühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.
Profi-Tipp: Wer öfter einkocht, kennt den Fehler, die Masse zu früh vom Herd zu nehmen. Lieber eine Minute länger köcheln, sie dickt beim Abkühlen noch etwas nach.

Paprika-Tomaten-Konfitüre süß-herzhaft
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Paprika und Tomaten waschen. Paprika entkernen und in grobe Stücke schneiden, Tomaten halbieren.
- Paprika, Tomaten, Salz, Chiliflocken, Balsamico, Olivenöl, Gelierzucker und Speisestärke in einen Topf geben und mit dem Pürierstab fein pürieren.
- Die Masse unter Rühren aufkochen, dann bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis sie deutlich eindickt.
- Sofort in heiß ausgespülte Schraubgläser füllen und gut verschließen.
- Auskühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Paprika-Tomaten-Konfitüre
Die Konfitüre ist süß-herzhaft und dadurch vielseitig einsetzbar, von der Käseplatte bis zum Grillteller.
- Ziegenkäse: Die cremige Säure vom Ziegenkäse passt hervorragend zur fruchtigen Süße der Konfitüre.
- Gegrilltes Gemüse: Halloumi oder gegrillte Zucchini bekommen durch die Konfitüre eine würzige, leicht scharfe Note.
- Saatenbrot: Frisches, knuspriges Brot ist der klassische Begleiter, so serviere ich es meistens.
- Grillfleisch: Zu Bratwurst oder Steak bringt sie die süß-scharfe Komponente, die sonst oft fehlt.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Paprika-Tomaten-Konfitüre in einem gut verschlossenen Glas etwa zwei bis drei Wochen. Angebrochene Gläser stelle ich immer ganz nach hinten in den Kühlschrank, dort ist es am kältesten. Zum Servieren einfach direkt aus dem Glas löffeln, sie muss nicht extra erwärmt werden.
Für ein Mitbringsel fülle ich sie gerne in kleinere Gläser um, das kommt bei Gastgebern immer gut an. Vielseitig ist sie auch abseits vom Grillteller: Ich rühre einen Löffel davon manchmal unter ein Salatdressing oder in eine Vinaigrette, das gibt eine schöne süß-scharfe Tiefe.

Fazit
Diese Konfitüre landet bei mir jeden Sommer mehrmals im Kühlschrank, weil sie so schnell gemacht ist und so viel kann. Am liebsten mag ich sie zu Ziegenkäse und warmem Brot, am Grillabend genauso wie an einem ruhigen Sonntag.






