Orangen-Curry-Dressing

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Mein Orangen-Curry-Dressing ist fruchtig, würzig und in nur 10 Minuten cremig emulgiert, perfekt für jeden Salat.

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By Sarah Müller
Updated on Mo., 07 Sep. 2026 11:36:31 GMT

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Mein Orangen-Curry-Dressing ist das Dressing, das bei mir zu Hause aus jedem tristen Salatteller etwas wird, das die Kinder tatsächlich anrühren. Es ist fruchtig, leicht scharf durch den Curry und durch den Senf schön cremig gebunden. Zehn Minuten, ein Mixbecher, fertig.

Ich koche freitags meistens das, was noch im Kühlschrank liegt, und Salat war bei mir lange das Gericht, das übrig blieb. Bis meine Tochter eines Abends genau dieses Dressing probiert hat und plötzlich zwei Teller Blattsalat gegessen hat, nur weil „das Orangenzeug“ drüber war. Seitdem steht immer ein Glas davon im Kühlschrank.

Der Curry gibt eine feine Schärfe, die Orange bringt Süße und Frische rein, und der Senf sorgt dafür, dass sich Öl und Saft nicht wieder trennen. Auch bei meiner Orangen-Hollandaise und bei meiner Orangen-Senf-Sauce setze ich gern auf diese Kombination. Ich mache das Dressing meistens sonntagabends für die ganze Woche, dann ist wenigstens ein Teil vom Abendessen schon erledigt. Wie ich es genau anrühre, zeige ich dir jetzt.

Zutaten für Orangen-Curry-Dressing

Für dieses Orangen-Curry-Dressing brauchst du nur sieben Zutaten, die meisten hast du wahrscheinlich sowieso da. Ich nehme dafür immer Walnussöl, weil es einen leicht nussigen Unterton hat, aber jedes andere milde Pflanzenöl funktioniert genauso gut.

  • 200 g Walnussöl (oder ein anderes Nussöl)
  • 1–2 unbehandelte Orangen (Schale dünn abgeschält, Saft ausgepresst, ca. 130 g)
  • 30 g Schalotten
  • 20 g scharfer Senf
  • ½ TL Currypulver
  • ½ TL Salz
  • 20 g Obstessig, zum Beispiel Apfel- oder Pfirsichessig

Mein Tipp: Nimm unbehandelte Orangen, wenn du wirklich Schale mit reinreiben willst. Meine bewährte Methode gegen zu scharfen Senf ist, mit der kleineren Menge zu starten und am Ende nachzuschmecken.

Allergenhinweis: Enthält Senf.

Zubereitung Schritt für Schritt

Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, das Öl wirklich langsam einlaufen zu lassen, sonst trennt sich die Emulsion wieder.

Schritt 1: Orangen heiß abwaschen und trocken reiben. Von einer Orange ein dünnes Stück Schale abschälen, etwa 1 mal 3 Zentimeter groß, nur den orangen Teil. Beide Orangen auspressen, bis du rund 130 g Saft hast.

Schritt 2: Schalotten schälen und grob würfeln.

Schritt 3: Orangensaft, Orangenschale, Schalotten, Senf, Curry, Salz und Essig in einen hohen Rührbecher geben. Mit dem Stabmixer etwa 20 Sekunden fein pürieren, bis keine groben Stücke mehr zu sehen sind.

Schritt 4: Öl in dünnem Strahl langsam einlaufen lassen, dabei ständig weitermixen. Nach etwa 2 bis 3 Minuten wird die Mischung cremig und bindet sich zu einer stabilen Emulsion. Wenn du keinen Stabmixer hast, geht es auch mit einem Schneebesen, dauert dann nur etwas länger.

Schritt 5: In ein sauberes Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Nahaufnahme vom cremig emulgierten Orangen-Curry-Dressing

Orangen-Curry-Dressing

Fruchtig-würziges, cremig emulgiertes Salatdressing aus Orangensaft, Curry und Senf, in 10 Minuten fertig.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 0 Minuten
0 Minuten
Gesamtzeit 10 Minuten
Portionen: 12 Portionen (à ca. 2 EL)
Gericht: Salat, Soßen & Dips
Küche: Deutsch, Fusion
Kalorien: 155
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Zutaten
  

  • 200 g Walnussöl oder ein anderes Nussöl
  • 1-2 Stück unbehandelte Orangen Schale dünn abgeschält, Saft ausgepresst, ca. 130 g
  • 30 g Schalotten grob gewürfelt
  • 20 g scharfer Senf
  • ½ TL Currypulver
  • ½ TL Salz
  • 20 g Obstessig z. B. Apfel- oder Pfirsichessig

Kochutensilien

  • Stabmixer oder Schneebesen
  • Zitruspresse
  • Schraubglas

Method
 

  1. Orangen heiß abwaschen und trocken reiben. Von einer Orange ein dünnes Stück Schale abschälen, etwa 1 x 3 cm groß, nur den orangen Teil. Beide Orangen auspressen, bis rund 130 g Saft zusammenkommen.
  2. Schalotten schälen und grob würfeln.
  3. Orangensaft, Orangenschale, Schalotten, Senf, Curry, Salz und Essig in einen hohen Rührbecher geben und mit dem Stabmixer etwa 20 Sekunden fein pürieren.
  4. Öl in dünnem Strahl langsam einlaufen lassen, dabei ständig weitermixen, bis nach 2 bis 3 Minuten eine cremige Emulsion entsteht.
  5. In ein sauberes Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Nährwerte

Kalorien: 155kcalKohlenhydrate: 1.3gProtein: 0.3gFett: 17gBallaststoffe: 0.1g

Notizen

Allergenhinweis: Enthält Senf. Hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche. Vor dem Servieren kräftig schütteln. Passt zu grünen Blattsalaten, Rohkostsalaten, als Marinade für Hähnchen oder Tofu und als Dip zu rohem Gemüse. Nährwertangaben sind unverifizierte Schätzwerte und vor Veröffentlichung manuell zu prüfen.
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Was passt zu Orangen-Curry-Dressing

Die fruchtige Schärfe macht sich auf ziemlich vielen Salaten gut.

  • Grüner Blattsalat: Die milde Bitterkeit von Rucola oder Feldsalat holt die Süße der Orange raus.
  • Rohkostsalat mit Karotte und Apfel: Passt geschmacklich zusammen und bringt zusätzlich Frische.
  • Gegrilltes Hähnchen: Curry und Orange funktionieren auch als Marinade dazu, ähnlich wie bei meiner Kokosmarinade für Lammspieße, und ein Klecks Mango-Chutney passt geschmacklich super dazu.
  • Couscous- oder Bulgursalat: Das Dressing bindet die Körner und gibt ihnen eine fruchtige Note.

Aufbewahrung & Serviertipps

Im Kühlschrank hält sich das Dressing gut eine Woche in einem verschlossenen Glas. Vor dem Servieren einmal kräftig schütteln, da sich Öl und Saft mit der Zeit leicht absetzen.

Zum Aufwärmen brauchst du nichts, das Dressing wird kalt verwendet. Nimm es am besten schon eine halbe Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank, dann lässt es sich leichter über den Salat verteilen.

Vielseitig ist es auch als Marinade für Hähnchen oder Tofu, oder als Dip zu rohem Gemüse. Ich fülle den Rest gern in ein kleineres Glas ab und nehme es mit ins Büro.

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Fazit

Dieses Dressing hat sich bei mir von einer schnellen Notlösung zu einem festen Bestandteil der Wocheneinkaufsliste entwickelt. Es braucht kein Kochen, hält sich lange und macht selbst einen einfachen Blattsalat interessant. Wenn du noch mehr Abwechslung suchst, schau dir auch mein Johannisbeerdressing an. Wenn bei dir sonst wenig Salat gegessen wird, probier es einfach mal aus.

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