Orangen-Senf-Sauce ist bei mir die Sauce, die ich rühre, wenn schnell etwas Gutes auf den Tisch soll und trotzdem niemand enttäuscht sein will. Sie ist süß, ein bisschen scharf und in fünf Minuten fertig, ganz ohne Kochen. Genau das macht sie an einem vollen Tag so praktisch.
Bei mir kommt diese Sauce fast immer dann auf den Tisch, wenn der Grill am Wochenende angeschmissen wird, oft neben meiner scharfen Grillsauce. Meine Kinder tunken am liebsten Pommes hinein, mein Mann schmiert sie sich aufs Burgerbrötchen, und ich stelle das Glas einfach mit auf den Tisch und lasse jeden selbst entscheiden, wie viel er davon will. Einmal hat meine Tochter gefragt, ob das „die scharfe Marmelade“ ist, weil die Farbe sie an Orangenmarmelade erinnert hat. Seitdem heißt die Sauce bei mir zu Hause manchmal genauso. Was mir an dem Rezept gefällt: Man braucht keinen Topf und keinen Herd, nur eine Schüssel und einen Schneebesen. Los geht’s mit den Zutaten.
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Zutaten für Orangen-Senf-Sauce
Ich nehme dafür bewusst zwei Senfsorten, mittelscharf und süß, weil die Kombination die Sauce ausgewogener macht als nur eine Sorte allein. Die Orangenmarmelade sorgt für die fruchtige Süße, der Essig für den nötigen Gegenspieler dazu.
- 200 g neutrales Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumenöl)
- 140 g Senf, mittelscharf
- 70 g süßer Senf
- 50 g Orangenmarmelade
- 10 g Apfelessig
- 30 g Zucker
- 1 TL Salz
- 3 Prisen Pfeffer
Mein Tipp: Wenn du es milder magst, ersetzt du einen Teil des mittelscharfen Senfs durch mehr süßen Senf.
Enthält Senf.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung klappt diese Sauce am besten, wenn das Öl langsam einläuft, ähnlich wie bei einer Mayonnaise. So bleibt sie schön cremig und trennt sich nicht.
Schritt 1: Das Öl abmessen und bereitstellen.
Schritt 2: Senf, süßen Senf, Orangenmarmelade, Apfelessig, Zucker, Salz und Pfeffer in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen oder Handmixer kräftig verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
Schritt 3: Das Öl in einem dünnen Strahl einlaufen lassen, dabei ununterbrochen weiterrühren. Die Sauce wird dabei zunehmend cremig und bekommt eine leicht glänzende Konsistenz. Zum Schluss in ein sauberes Schraubglas füllen.
Typischer Fehler: Wird das Öl zu schnell zugegeben, trennt sich die Sauce leicht wieder. Lieber etwas Geduld einplanen.

Orangen-Senf-Sauce
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Das Öl abmessen und bereitstellen.
- Senf, süßen Senf, Orangenmarmelade, Apfelessig, Zucker, Salz und Pfeffer in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen oder Handmixer kräftig verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
- Das Öl in einem dünnen Strahl einlaufen lassen, dabei ununterbrochen weiterrühren, bis die Sauce cremig emulgiert. In ein sauberes Schraubglas füllen.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Orangen-Senf-Sauce
Die Sauce ist vielseitig einsetzbar, überall dort, wo etwas Süße und Schärfe gefragt sind.
Süßkartoffel-Pommes: Die milde Süße der Pommes trifft auf die Schärfe der Sauce, eine Kombination, die bei meinen Kindern immer gut ankommt.
Burger und Grillfleisch: Als Alternative zu meinem hausgemachten Ketchup oder klassischer BBQ-Sauce, mit mehr Tiefe im Geschmack.
Currywurst: Statt der üblichen Currysauce probiere ich sie inzwischen öfter hier, das Orange gibt eine schöne fruchtige Note.
Rohkost und Brot: Als Dip zu Gemüsesticks probiere ich sie auch gern im Wechsel mit meinem cremigen Kräuter-Schmand-Dip, oder aufs Brot mit Käse.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im gut verschlossenen Schraubglas hält sich die Sauce im Kühlschrank etwa zwei Wochen. Da sie kalt zubereitet wird, entfällt das Aufwärmen komplett, einfach aus dem Kühlschrank nehmen und direkt servieren.
Meine bewährte Methode: Ich rühre gleich die doppelte Menge an und habe dann für mehrere Grillabende vorgesorgt. Die Sauce eignet sich auch gut als Marinade für Hähnchen oder als Brotaufstrich mit etwas Frischkäse vermischt.

Fazit
Diese Orangen-Senf-Sauce ist bei mir mittlerweile fester Bestandteil jedes Grillabends. Sie braucht keine fünf Minuten, hält sich gut im Kühlschrank und passt zu fast allem, was bei mir auf den Tisch kommt. Genau solche unkomplizierten Rezepte sind es, die bei mir am Ende am häufigsten wiederkommen, genau wie mein Zwiebel-Paprika-Senf.






