Feigen-Nuss-Aufstrich landet bei mir immer dann auf dem Tisch, wenn der Brotkorb leer wirkt und ich trotzdem noch etwas Besonderes zum Frühstück will. In 15 Minuten steht er fertig im Kühlschrank, cremig, leicht süß durch die Feigen und mit einer feinen Zimtnote.
Ich mache diesen Aufstrich meistens sonntagabends, wenn die Küche schon aufgeräumt ist und ich eigentlich nichts mehr kochen will. Meine Tochter nennt ihn „das braune Zeug, das besser ist als Nutella“, was mich jedes Mal zum Lachen bringt, weil sie es nie so nennen würde, wenn sie wüsste, dass Paranüsse drin sind. Mein Sohn isst ihn am liebsten auf warmem Toast, bei dem der Aufstrich leicht anschmilzt.
Aus meiner Erfahrung hält sich ein Glas bei mir keine Woche, die anderen beiden wandern in den Vorrat oder werden verschenkt. Wer schon mal versucht hat, einen fertigen Nussaufstrich ohne Palmöl und Zuckerzusatz zu finden, weiß, wie selten das im Supermarktregal vorkommt. Neben Feigen und Nüssen probiere ich inzwischen auch andere Trends aus, zuletzt den gerade sehr gehypten Dubai-Aufstrich. Genau deshalb lohnt sich die Viertelstunde Aufwand für dieses Glas hier.
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Zutaten für Feigen-Nuss-Aufstrich
Ich nehme dafür eine Mischung aus Paranüssen und Haselnüssen, weil sie zusammen eine schöne Cremigkeit ergeben. Wer keine Paranüsse mag, kann sie durch Cashewkerne ersetzen, das Ergebnis wird etwas milder. Wer noch mehr Nusscremes mag, findet bei mir auch eine cremige Pistaziencreme als Alternative zum Frühstücksbrot.
- 100 g Paranüsse, geschält, ganz
- 100 g Haselnüsse
- 250 g Feigen, getrocknet
- 200 g Wasser
- 100 g Butter, weich, in Stücken (mein Tipp: rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, dann lässt sie sich leichter unterrühren)
- 40 g Ahornsirup
- ½ TL geriebene Zitronenschale
- 20 g Backkakao (oder 20 g Carobpulver, wenn es milder sein soll)
- 1 TL Zimt
Hinweis: Dieser Aufstrich enthält Nüsse (Paranüsse, Haselnüsse) und Milch (Butter).
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, die Nüsse und Feigen getrennt zu verarbeiten, bevor alles zusammenkommt. So bleibt die Konsistenz am Ende gleichmäßig.
- Paranüsse und Haselnüsse im Mixer oder Food Processor fein hacken. Beiseite stellen.
- Feigen ebenfalls im Mixer grob zerkleinern.
- Feigen mit dem Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind und leicht zerfallen. Mit dem Pürierstab fein pürieren, bis eine glatte Masse entsteht.
- Gehackte Nüsse, Butter, Ahornsirup, Zitronenschale, Kakao (oder Carob) und Zimt dazugeben. Gut verrühren, bis alles gleichmäßig vermischt ist. Die Masse sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.
- In 3 Schraubgläser à ca. 250 ml füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Zu Brot und Brötchen servieren.

Feigen-Nuss-Aufstrich
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Paranüsse und Haselnüsse im Mixer oder Food Processor fein hacken. Beiseite stellen.
- Feigen ebenfalls im Mixer grob zerkleinern.
- Feigen mit dem Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind. Mit dem Pürierstab fein pürieren.
- Gehackte Nüsse, Butter, Ahornsirup, Zitronenschale, Kakao und Zimt zugeben und gut verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
- In 3 Schraubgläser à ca. 250 ml füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Zu Brot und Brötchen servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Feigen-Nuss-Aufstrich
Ein paar Ideen, wie ich ihn am liebsten esse:
- Frisches Vollkornbrot: die Nussigkeit des Brots verstärkt den Geschmack des Aufstrichs zusätzlich.
- Warmes Toast: der Aufstrich schmilzt leicht an und wird noch cremiger.
- Joghurt oder Porridge: ein Löffel davon macht das Frühstück im Handumdrehen süßer und sättigender.
- Als süßere Variante: wer es noch süßer mag, probiert dazu meinen Kokos-Nougat-Aufstrich, der ähnlich cremig, aber milder in der Süße ist.
Aufbewahrung & Serviertipps
Gut verschlossen hält sich der Aufstrich im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Wochen. Ich beschrifte die Gläser immer mit Datum, dann behalte ich den Überblick.
Zum Servieren einfach direkt aus dem Kühlschrank verwenden, er lässt sich auch kalt gut streichen. Wer ihn cremiger mag, lässt ihn kurz bei Zimmertemperatur stehen.
Die Nussmischung lässt sich anpassen, Mandeln oder Walnüsse funktionieren genauso. Auch als Füllung für Dattelkekse oder als Topping fürs Porridge mache ich ihn manchmal.

Fazit
Feigen-Nuss-Aufstrich ist bei mir mittlerweile fester Bestandteil im Kühlschrank, weil er ohne Zuckerzusatz auskommt und trotzdem süß genug für Kinderaugen ist. Die 15 Minuten Aufwand lohnen sich für drei Gläser, die deutlich länger halten als ein Glas Nutella bei mir im Haus. Wer nach dem Feigen-Nuss-Aufstrich Lust auf weitere süße Brotaufstriche hat, findet bei mir zum Beispiel auch meinen Schoko-Hummus.






