Entenbrust mit Rotwein-Pflaumensauce

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Knusprige Entenbrust, süßsaure Rotwein-Pflaumensauce und cremige Sellerie-Karfiolcreme: mein Rezept für besondere Abende zuhause.

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By Sarah Müller
Updated on Mo., 14 Sep. 2026 11:31:43 GMT

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Entenbrust mit Rotwein-Pflaumensauce steht bei mir immer dann auf dem Tisch, wenn ein Abend etwas mehr sein soll als das übliche Feierabendessen. Die Haut wird knusprig, die Sauce bekommt durch die Pflaumen eine leichte Süße, und die Sellerie-Karfiolcreme macht das Ganze angenehm cremig, ohne schwer zu sein.

Gekocht habe ich das zum ersten Mal an einem Abend, an dem mein Mann Geburtstag hatte und die Kinder endlich im Bett waren. Ich wollte kein aufwendiges Drei-Gänge-Menü, sondern ein Gericht, das besonders schmeckt, aber machbar bleibt, auch nach einem langen Tag. Die Entenbrust in der Pfanne zu braten war der Punkt, an dem ich gemerkt habe, wie einfach das eigentlich geht. Kalt in die Pfanne, langsam erhitzen, das Fett läuft aus, und die Haut wird von allein knusprig. Ente mit fruchtigen Komponenten mag ich generell sehr, genauso wie bei meinem Entenbrust-Salat mit Balsamico-Blaubeer-Vinaigrette, nur eben in der warmen, herzhaften Variante für einen besonderen Abend. Seitdem mache ich das Rezept regelmäßig, wenn ein Anlass ansteht, ein rundes Datum, ein ruhiger Sonntag zu zweit oder einfach, weil ich Lust auf etwas Besonderes habe. Jetzt zeige ich dir, wie ich dabei vorgehe.

Zutaten für Entenbrust mit Rotwein-Pflaumensauce

Das nehme ich dafür: zwei Entenbrüste mit Haut, Rotwein, getrocknete Pflaumen und Kalbsfond für die Sauce, dazu Sellerie und Blumenkohl für die cremige Beilage. Wer statt Ente lieber Rind mag, findet bei meinem Rinderfilet mit Rosmarinbutter eine ähnlich festliche Alternative. Ein paar weitere Alternativen findest du direkt bei den Zutaten.

Kurzer Hinweis: Die Sauce enthält Rotwein und Balsamico-Essig (Sulfite), die Creme Milch und Sahne (Milchprodukte).

  • 2 Entenbrüste mit Haut (à 300 bis 400 g)
  • 2 ½ TL Salz
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 4 Wacholderbeeren
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 Zweige frischer Thymian
  • 6 Schalotten, geviertelt
  • 3 EL Zucker
  • 200 g Kalbsfond (Aus meiner Erfahrung funktioniert auch kräftiger Rinderfond gut, wenn gerade kein Kalbsfond da ist)
  • 400 g Rotwein, zum Beispiel ein Blaufränkisch
  • 8 getrocknete Pflaumen, entkernt und halbiert
  • 300 g Knollensellerie, in Stücken
  • 300 g Blumenkohlröschen
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 4 Prisen schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 150 g Milch
  • 150 g Schlagsahne
  • 4 Prisen gemahlene Muskatnuss (Mein Tipp: frisch gerieben schmeckt deutlich intensiver als das fertige Pulver)

Zubereitung Schritt für Schritt

Ich lege vor dem Start alles Gemüse geschnitten bereit, dann läuft der Rest fast von selbst. Meine bewährte Methode ist, Sauce und Creme parallel köcheln zu lassen, während die Entenbrust ruht.

Schritt 1: Sellerie und Blumenkohl in Stücke beziehungsweise Röschen schneiden, Schalotten vierteln, Pflaumen halbieren.

Schritt 2: Pfefferkörner und Wacholderbeeren grob zerdrücken, mit 1 TL Salz und dem Olivenöl verrühren. Entenbrüste trockentupfen, Haut rautenförmig einschneiden, mit der Gewürzmischung einreiben und mit den Thymianzweigen belegen.

Schritt 3: Schalotten mit Zucker im Topf bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten karamellisieren lassen, bis sie golden werden. Kalbsfond, Rotwein und Pflaumen dazugeben, offen etwa 20 Minuten einkochen, bis die Sauce leicht sämig wird.

Schritt 4: Parallel Sellerie, Blumenkohl, Milch, Sahne, restlichen Thymian, Muskat und 1 TL Salz in einen zweiten Topf geben, zugedeckt 15 Minuten köcheln, bis alles weich ist. Mit dem Stabmixer fein pürieren.

Schritt 5: Entenbrüste mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne legen, langsam erhitzen. So wird die Haut in 6 bis 8 Minuten knusprig, ohne zu verbrennen. Wenden, 3 bis 4 Minuten fertig braten, herausnehmen und locker mit Folie abgedeckt 5 Minuten ruhen lassen. Das ist der Schritt, den viele überspringen, aber er macht beim Anschneiden den Unterschied.

Schritt 6: Balsamico, restliches Salz und den Pfeffer zur Sauce geben, kurz aufkochen lassen.

Schritt 7: Creme auf Tellern verteilen, Entenbrust in Scheiben schneiden, darauf anrichten und mit der Sauce beträufeln.

Aufgeschnittene Entenbrust mit rosa Kern und knuspriger Haut

Entenbrust mit Rotwein-Pflaumensauce und Sellerie-Karfiolcreme

Knusprig gebratene Entenbrust mit fruchtiger Rotwein-Pflaumensauce und cremiger Sellerie-Karfiolcreme, komplett auf dem Herd zubereitet.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Ruhezeit für die Entenbrust 5 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Deutsch, Österreichisch
Kalorien: 758
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Zutaten
  

  • 2 Entenbrüste mit Haut à 300 bis 400 g
  • 2 ½ TL Salz
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 4 Stück Wacholderbeeren
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 Zweige frischer Thymian
  • 6 Stück Schalotten geviertelt
  • 3 EL Zucker
  • 200 g Kalbsfond ersatzweise kräftiger Rinderfond
  • 400 g Rotwein z. B. Blaufränkisch
  • 8 Stück getrocknete Pflaumen entkernt, halbiert
  • 300 g Knollensellerie in Stücken
  • 300 g Blumenkohlröschen
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • 4 Prisen schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 150 g Milch
  • 150 g Schlagsahne
  • 4 Prisen Muskatnuss gemahlen

Kochutensilien

  • Bratpfanne
  • 2 Töpfe
  • Stabmixer

Methode
 

  1. Sellerie und Blumenkohl in Stücke beziehungsweise Röschen schneiden, Schalotten vierteln, Pflaumen halbieren.
  2. Pfefferkörner und Wacholderbeeren grob zerdrücken, mit 1 TL Salz und dem Olivenöl verrühren. Entenbrüste trockentupfen, Haut rautenförmig einschneiden, mit der Gewürzmischung einreiben und mit Thymianzweigen belegen.
  3. Schalotten mit Zucker im Topf bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten karamellisieren. Kalbsfond, Rotwein und Pflaumen dazugeben, offen etwa 20 Minuten einkochen lassen.
  4. Parallel Sellerie, Blumenkohl, Milch, Sahne, restlichen Thymian, Muskat und 1 TL Salz in einen zweiten Topf geben, zugedeckt 15 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist. Fein pürieren.
  5. Entenbrüste mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne legen, langsam erhitzen, 6 bis 8 Minuten, bis die Haut knusprig ist. Wenden, 3 bis 4 Minuten fertig braten, herausnehmen, locker mit Folie abdecken und 5 Minuten ruhen lassen.
  6. Balsamico, restliches Salz und Pfeffer zur Sauce geben, kurz aufkochen.
  7. Creme auf Tellern verteilen, Entenbrust in Scheiben schneiden, darauf anrichten und mit der Sauce beträufeln.

Nährwerte

Kalorien: 758kcalKohlenhydrate: 31gProtein: 32gFett: 48gBallaststoffe: 9g

Notizen

Enthält Milchprodukte (Milch, Sahne) und Sulfite (Rotwein, Balsamico-Essig). Kalbsfond lässt sich durch kräftigen Rinderfond ersetzen. Die Sauce kann einen Tag vorher gekocht und beim Servieren erwärmt werden.
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Was passt zu Entenbrust mit Rotwein-Pflaumensauce

Zum kräftigen Aroma der Sauce passen Beilagen, die entweder etwas Säure oder eine milde Süße mitbringen.

Kartoffelpüree: nimmt die Sauce gut auf und wirkt neutral zum kräftigen Entengeschmack.
Rotkohl: bringt eine fruchtige Säure, die zur Pflaumensauce passt.
Baguette oder Sauerteigbrot: perfekt, um die Sauce restlos aufzutunken.

Wenn du generell auf der Suche nach Rezepten für besondere Abende bist, schau auch mal bei meinem Schweinefilet in Metaxasauce vorbei, das hat eine ähnlich samtige Sauce.

Aufbewahrung & Serviertipps

Reste halten sich im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose etwa zwei Tage. Sauce und Creme lassen sich auch separat einfrieren, die Entenbrust schmeckt frisch gebraten am besten.

Zum Aufwärmen die Entenbrust in Scheiben kurz in der Pfanne erhitzen, damit sie nicht trocken wird. Sauce und Creme lassen sich problemlos in der Mikrowelle oder im Topf erwärmen.

Wer die Sauce vorbereitet, kann sie am Vortag kochen und beim Servieren nur noch aufwärmen. Das nehme ich dafür gern, wenn Gäste kommen, dann bleibt am Kochtag nur noch die Entenbrust und die Creme übrig.

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Fazit

Dieses Rezept hat sich bei mir für alle Anlässe bewährt, bei denen es etwas Besonderes sein soll, ohne dass ich den ganzen Abend in der Küche stehe. Die Kombination aus knuspriger Haut, fruchtiger Sauce und cremiger Beilage kommt bei mir jedes Mal gut an. Für andere besondere Abende koche ich außerdem gern meinen Krustenbraten mit Malzsauce oder, wenn es etwas leichter sein darf, ein Rinderfilet mit Ofengemüse und Sauce Hollandaise. Ich mache es inzwischen auch, wenn einfach kein besonderer Anlass ansteht, ich aber Lust auf ein gutes Essen habe.

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