Bolognesesauce

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Meine Bolognesesauce mit fein gehacktem Gemüse ist in 45 Minuten fertig und schmeckt trotzdem kräftig und rund. Die Kinder merken vom Sellerie nichts.

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By Sarah Müller
Updated on Sa., 26 Sep. 2026 10:42:58 GMT

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Bolognesesauce koche ich öfter als jedes andere Gericht auf diesem Blog. Diese Version braucht 45 Minuten, steckt voller Möhren und Sellerie und schmeckt trotzdem kräftig und rund. Ich mache sie an Abenden, an denen alle schon hungrig am Tisch sitzen.

Letzten Dienstag stand ich um halb sechs in der Küche, draußen hat es geregnet und im Kühlschrank lag noch ein halber Knollensellerie. Meine Große kam rein, schnupperte und fragte: „Gibt’s die rote Nudelsoße?“ Ich habe nur genickt und weitergehackt.

Den Sellerie schneide ich für meine Bolognesesauce so fein, dass er in der Sauce verschwindet. Ehrlich gesagt ist das mein kleiner Trick, seit meine Kinder Gemüsestücke auf dem Tellerrand sortieren.

Am Ende gab es zwei Teller Nachschlag und keine einzige Beschwerde. So mag ich Abendessen.

Zutaten für Bolognesesauce

Das nehme ich für meine Bolognesesauce. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon im Vorrat, stückige Tomaten aus der Dose habe ich sowieso immer da, auch für mein Tomatenragout zu Spinatknödeln. Wo es sinnvoll ist, habe ich dir Alternativen dazugeschrieben, die bei mir auch gut funktioniert haben.

  • 150 g Möhren (geschält, in Stücken)
  • 150 g Knollensellerie (geschält, in Stücken). Mein Tipp: Wenn du keinen Knollensellerie bekommst, nimm zwei Stangen Staudensellerie.
  • 1 kleine Zwiebel (geschält, halbiert)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl (ca. 40 g)
  • 500 g gemischtes Hackfleisch. Ich nehme dafür immer halb Rind, halb Schwein. Nur Rind wird etwas trockener.
  • 150 ml trockener Rotwein. Du kannst einen Teil davon durch Wasser ersetzen. Koche ich für die ganz Kleinen, nehme ich stattdessen komplett Gemüsebrühe.
  • 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
  • 100 g Tomatenmark
  • 1 ¾ TL Salz
  • 1 TL Pfeffer (nach Geschmack)
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 2 getrocknete Lorbeerblätter

Allergene: Sellerie und Sulfite (im Rotwein). Die Sauce selbst ist gluten- und laktosefrei. Beim Servieren kommen je nach Beilage Gluten (Nudeln) und Milch (Parmesan) dazu.

Zubereitung Schritt für Schritt

Aus meiner Erfahrung hängt eine gute Bolognesesauce vor allem am fein geschnittenen Gemüse. Nimm dir dafür ruhig die Zeit, der Rest geht dann fast von allein.

Schritt 1: Möhren, Sellerie, Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken, mit dem Messer oder im Zerkleinerer. Die Stückchen sollten etwa so groß wie Reiskörner sein.

Schritt 2: Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Das Gemüse darin 5 Minuten andünsten, bis die Zwiebel glasig ist und es süßlich duftet. Es soll weich werden, aber nicht braun.

Schritt 3: Hackfleisch zugeben und etwa 6 Minuten braten. Die ersten 2 Minuten nicht umrühren, damit das Fleisch Röstaromen bekommt. Danach mit dem Kochlöffel zerdrücken, bis es krümelig und nicht mehr rosa ist.

Schritt 4: Rotwein angießen und etwa 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Tomaten, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Zucker, Basilikum und Lorbeerblätter einrühren. Deckel schräg auflegen und die Sauce 12 bis 15 Minuten leise köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit am Boden nichts ansetzt. Ich setze jetzt das Nudelwasser auf, dann ist beides gleichzeitig fertig.

Schritt 5: Probieren und nach Geschmack nachwürzen. Größere Fleischstücke mit dem Löffel zerdrücken und die Lorbeerblätter herausfischen. Die Sauce ist fertig, wenn sie dicklich ist und beim Umrühren kaum noch Flüssigkeit nachläuft. Ist sie zu dick, rühre ich einen Schluck Nudelwasser unter.

Nahaufnahme von Bolognesesauce auf Spaghetti mit krümeligem Hackfleisch und frisch geriebenem Parmesan

Bolognesesauce

Klassische Bolognesesauce mit fein gehackten Möhren, Sellerie und Rotwein. In 45 Minuten fertig und ideal für Spaghetti, Lasagne oder zum Einfrieren.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Abendessen, Hauptgericht
Küche: Italienisch
Kalorien: 453
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Zutaten
  

  • 150 g Möhren geschält, in Stücken
  • 150 g Knollensellerie geschält, in Stücken; alternativ 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Stück Zwiebel klein, geschält, halbiert
  • 1 Stück Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl ca. 40 g
  • 500 g gemischtes Hackfleisch halb Rind, halb Schwein
  • 150 ml trockener Rotwein teilweise durch Wasser oder komplett durch Gemüsebrühe ersetzbar
  • 1 Dose stückige Tomaten 400 g
  • 100 g Tomatenmark
  • 1 3/4 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer nach Geschmack
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Basilikum getrocknet
  • 2 Stück Lorbeerblätter getrocknet

Kochutensilien

  • Großer Topf mit Deckel
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer oder Zerkleinerer
  • Kochlöffel

Methode
 

  1. Möhren, Sellerie, Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken, mit dem Messer oder im Zerkleinerer. Die Stückchen sollten etwa so groß wie Reiskörner sein.
  2. Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen und das Gemüse darin 5 Minuten andünsten, bis die Zwiebel glasig ist. Das Gemüse soll weich, aber nicht braun werden.
  3. Hackfleisch zugeben und etwa 6 Minuten braten. Die ersten 2 Minuten nicht umrühren, danach krümelig zerdrücken, bis es nicht mehr rosa ist.
  4. Rotwein angießen und etwa 2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Tomaten, Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Zucker, Basilikum und Lorbeerblätter einrühren. Deckel schräg auflegen und 12 bis 15 Minuten leise köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Jetzt das Nudelwasser aufsetzen.
  5. Abschmecken, größere Fleischstücke zerdrücken und Lorbeerblätter entfernen. Ist die Sauce zu dick, einen Schluck Nudelwasser unterrühren. Mit Penne oder Spaghetti servieren.

Nährwerte

Kalorien: 453kcalKohlenhydrate: 9gProtein: 27gFett: 31gBallaststoffe: 4.9g

Notizen

Allergene: Sellerie, Sulfite (Rotwein). Die Sauce ist gluten- und laktosefrei; Nudeln und Parmesan beim Servieren beachten. Für kleine Kinder den Rotwein komplett durch Gemüsebrühe ersetzen. Für 4 Portionen ca. 400 g trockene Nudeln rechnen. Die Sauce hält sich 3 Tage im Kühlschrank und bis zu 3 Monate im Gefrierfach. Sie eignet sich auch für Lasagne, als Pizzabelag oder für gefüllte Paprika.
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Was passt zu Bolognesesauce

Meine Bolognesesauce ist kräftig und etwas säuerlich. Deshalb passt alles gut dazu, was die Sauce aufnimmt oder mit Frische ausgleicht.

Spaghetti oder Penne: Der Klassiker bei mir. Für 4 Portionen rechne ich mit 400 g trockenen Nudeln. Penne halten die Sauce in ihren Röhrchen, bei Spaghetti bleibt mehr am Teller hängen.

Frisch geriebener Parmesan: Bringt Salz und Würze und macht die Sauce noch etwas runder.

Grüner Salat mit Essig-Öl-Dressing: Das Säuerliche vom Dressing sorgt für Frische neben dem herzhaften Fleisch.

Knoblauchbrot: Damit wische ich den letzten Rest Sauce vom Teller. Meine Familie liebt das mehr als die Nudeln selbst.

Aufbewahrung & Serviertipps

Im Kühlschrank hält sich die Bolognesesauce gut verschlossen drei Tage. Einfrieren klappt noch besser: Ich fülle sie portionsweise in Gefrierdosen und habe so bis zu drei Monate lang schnelle Abendessen im Vorrat.

Zum Aufwärmen gebe ich die Sauce mit einem Schluck Wasser in einen Topf und erwärme sie bei mittlerer Hitze, bis sie durch und durch heiß ist. Gefrorene Portionen taue ich über Nacht im Kühlschrank auf. Am zweiten Tag schmeckt sie übrigens fast noch besser.

Diese Sauce kann mehr als Nudeln. Ich nehme sie für Lasagne, als Belag für eine schnelle Pizza oder für gefüllte Paprika. Mit einer Dose Kidneybohnen und etwas Chilipulver wird schnell ein Chili con Carne daraus.

Bolognesesauce im Topf und als Nahaufnahme auf Spaghetti, Familienrezept mit Gemüse in 45 Minuten

Fazit

Meine Bolognesesauce ist das Gericht, das ich am häufigsten koche, wenn ich wenig Zeit und viele hungrige Leute am Tisch habe. Das fein gehackte Gemüse macht sie saftig, und keiner merkt, wie viel davon drinsteckt.
Ich koche fast immer die doppelte Menge und friere die Hälfte ein. Wenn am Wochenende mehr Zeit ist, schichte ich gern meine Lasagne aus dem Thermomix, und an fleischfreien Tagen gibt es bei mir die Lasagne mit Spinat und Feta.

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