Rindersteaks mit Kräuter-Knoblauch-Butter mache ich, wenn ich keine Lust auf Umwege habe und trotzdem etwas Besonderes auf den Teller will. Ein gutes Steak, eine Pfanne, fünf Minuten Ruhezeit, fertig. Das Rezept braucht keine Spezialtechnik, nur ein bisschen Timing.
Bei mir gibt es Steak selten, aber wenn, dann wird es zelebriert. Letztens habe ich, nachdem die Kinder im Bett waren, mit meinem Mann noch schnell zwei Steaks in die Pfanne gehauen, einfach weil der Kühlschrank sie hergegeben hat und ich Lust auf einen ruhigen Abend zu zweit hatte.
Die Kräuterbutter hatte ich vom Vortag noch übrig, eigentlich für Baguette gedacht, aber auf dem heißen Steak zerlaufen ist sie fast noch besser. Mein Tipp: Die Butter ruhig am Vortag vorbereiten, dann geht am Abend selbst nur noch das Braten. Seitdem steht das Rezept bei mir öfter auf dem Plan, wenn es mal nicht der Alltagseintopf sein soll.
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Zutaten für Rindersteaks mit Kräuter-Knoblauch-Butter
Ich nehme dafür Rinderfiletsteaks, weil sie schön zart sind und wenig Fett mitbringen, das beim scharfen Braten stört. Wer lieber etwas mit mehr Biss hat, kann auch Rumpsteak nehmen, dann aber die Bratzeit etwas verlängern. Wenn du stattdessen Lust auf eine Sauce statt Kräuterbutter hast, probier mal mein Schweinefilet in Metaxasauce.
- ½ EL frische Petersilie, fein gehackt
- ¼ EL frischer Thymian, fein gehackt
- ½ TL getrockneter Oregano
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 30 g weiche Butter
- 1-2 Prisen Salz
- 2 Rinderfiletsteaks (à ca. 180-200 g, 3 cm dick)
- ½ TL Salz
- ¼ TL Pfeffer
Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, die Steaks wirklich Zimmertemperatur annehmen zu lassen, bevor sie in die Pfanne kommen. Sonst brät die Mitte ungleichmäßig durch, während außen schon alles fertig ist.
Allergenhinweis: Das Rezept enthält Milch (Butter).
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, die Kräuterbutter zuerst zu machen, damit sie beim Braten fest genug ist, um sauber in Scheiben zu fallen.
Schritt 1: Petersilie, Thymian, Oregano und Knoblauch fein hacken, mit der weichen Butter und dem Salz verrühren. Auf Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und kalt stellen, bis sie fest ist.
Schritt 2: Steaks etwa 20 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Schritt 3: Eine Pfanne ohne Öl stark erhitzen. Steaks 3-4 Minuten pro Seite braten, bis sie medium sind. In der letzten Minute ein Stück der Kräuterbutter dazugeben und die Steaks damit übergießen. Typischer Fehler: zu früh wenden, dann bildet sich keine Kruste. Erst warten, bis sich das Fleisch von allein von der Pfanne löst.
Schritt 4: Steaks herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen, mit der restlichen Kräuterbutter servieren.

Rindersteaks mit Kräuter-Knoblauch-Butter
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Petersilie, Thymian, Oregano und Knoblauch fein hacken, mit der weichen Butter und dem Salz verrühren. Auf Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und kalt stellen, bis sie fest ist.
- Steaks etwa 20 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Eine Pfanne ohne Öl stark erhitzen. Steaks 3-4 Minuten pro Seite braten, bis sie medium sind. In der letzten Minute ein Stück der Kräuterbutter dazugeben und die Steaks damit übergießen.
- Steaks herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen, mit der restlichen Kräuterbutter servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Rindersteaks mit Kräuter-Knoblauch-Butter
Zum Steak passt am besten etwas mit Frische oder Stärke, das die kräftige Butter ausgleicht. Wer es raffinierter mag, kombiniert dazu meine Zucchiniröllchen in Tomatenrahm.
- Grüner Salat: bringt Säure und Frische gegen die Butter.
- Kartoffelwedges: liefern die Sättigung, die das magere Steak allein nicht mitbringt.
- Geröstetes Ofengemüse: passt farblich und geschmacklich, vor allem Paprika und Zucchini.
Aufbewahrung & Serviertipps
Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank etwa zwei Tage. Die Kräuterbutter separat aufbewahren, dann bleibt sie länger frisch und lässt sich auch für andere Gerichte nutzen.
Zum Aufwärmen das Steak kurz und bei niedriger Hitze in der Pfanne erwärmen, sonst wird es zäh. Besser ist ohnehin, es kalt in Scheiben auf einen Salat zu legen.
Die Kräuterbutter lässt sich gut vorbereiten und eingefroren mehrere Wochen aufheben. Ich mache oft gleich die doppelte Menge und friere die Hälfte für spontane Abende ein.

Fazit
Für mich ist das mittlerweile das Steak-Rezept, das ich am häufigsten mache, weil es ohne großen Aufwand nach etwas Besonderem schmeckt. Die Kräuterbutter mache ich inzwischen fast automatisch mit, sobald Petersilie im Kühlschrank liegt. Nächstes Mal probiere ich eine Rosmarin-Variante, wie ich sie schon bei meinem Rinderfilet mit Rosmarinbutter mache, statt Oregano.






