Mein High Protein Cheesecake hat bei uns mittlerweile einen festen Platz im Kühlschrank, meistens steht er schon fertig da, wenn ich mittags Heißhunger auf etwas Süßes bekomme. Er kommt komplett ohne Boden aus, braucht nur eine Handvoll Zutaten und schmeckt trotzdem wie ein richtiger Kuchen aus der Konditorei.
Ich habe das Rezept an einem Sonntagabend zum ersten Mal ausprobiert, eigentlich nur, weil ich einen Berg Quark im Kühlschrank retten wollte, der sonst am Montag abgelaufen wäre. Mein Sohn stand neben mir am Herd und hat mich gefragt, warum der Kuchen keinen Boden hat, „das ist doch gar kein richtiger Kuchen“. Als er am nächsten Tag zwei Stücke hintereinander gegessen hat, war die Diskussion beendet. Seitdem mache ich ihn regelmäßig, meistens am Wochenende, weil er über Nacht durchziehen kann und montags dann fertig im Kühlschrank steht. Das Wasserbad klingt am Anfang aufwendiger, als es ist, und genau darum geht es gleich im Rezept.
Das nehme ich dafür, alles Zutaten, die ich meistens sowieso im Kühlschrank habe, plus ein paar Alternativen, die auch funktionieren, falls dir etwas fehlt.
Table of Contents
Zutaten für High Protein Cheesecake
- 1500 g Quark (ich nehme meist Magerquark, mit körnigem Frischkäse wird die Masse etwas fester)
- 5 Eier
- 150 g Zucker (optional, für alle, die es gerne süßer mögen, ich lasse ihn oft ganz weg oder reduziere ihn deutlich)
- 1 Vanilleschote, nur das Mark (ersatzweise 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker)
- 75 g Vanillepuddingpulver (2 Päckchen)
- 160 g reife Bananen, in Stücken (ca. 3 cm)
- 700 g heißes Wasser für das Wasserbad
- 150 g Aprikosenkonfitüre, optional zum Servieren
Mein Tipp: je reifer die Bananen, desto runder wird der Geschmack, ich nehme dafür immer die, die schon braune Punkte haben und eigentlich zu schade zum Wegwerfen sind. Wer keinen Thermomix hat, püriert Quark, Eier, Zucker, Vanillemark, Puddingpulver und Bananen einfach mit dem Stabmixer oder im Standmixer, bis die Masse ganz glatt ist.
Mein High Protein Cheesecake hat mittlerweile einen festen Platz in meinem Kühlschrank, meistens steht er schon fertig da, wenn ich mittags Heißhunger auf etwas Süßes bekomme. Er kommt komplett ohne Boden aus, braucht nur eine Handvoll Zutaten und schmeckt trotzdem wie ein richtiger Kuchen aus der Konditorei.
Ich habe das Rezept an einem Sonntagabend zum ersten Mal ausprobiert, eigentlich nur, weil ich einen Berg Quark im Kühlschrank retten wollte, der sonst am Montag abgelaufen wäre. Mein Sohn stand neben mir am Herd und hat mich gefragt, warum der Kuchen keinen Boden hat, „das ist doch gar kein richtiger Kuchen“. Als er am nächsten Tag zwei Stücke hintereinander gegessen hat, war die Diskussion beendet.
Seitdem mache ich ihn regelmäßig, meistens am Wochenende, weil er über Nacht durchziehen kann und montags dann fertig im Kühlschrank steht. Das Wasserbad klingt am Anfang aufwendiger, als es ist, und genau darum geht es gleich im Rezept.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung ist der wichtigste Schritt bei diesem Kuchen nicht das Rühren, sondern das dichte Einwickeln der Springform, damit beim Backen im Wasserbad kein Wasser eindringt.
Schritt 1
Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Boden einer Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen. Form von außen kreuzweise mit zwei Bahnen Alufolie umwickeln, so bleibt sie beim Wasserbad garantiert dicht. Ein typischer Fehler an dieser Stelle: nur eine Lage Folie zu nehmen, dann läuft fast immer Wasser durch.
Schritt 2
Quark, Eier, Zucker, Vanillemark, Vanillepuddingpulver und Bananenstücke fein pürieren, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. In die vorbereitete Springform füllen und glattstreichen.
Schritt 3
Springform mittig auf ein tiefes Backblech stellen und auf der zweiten Schiene von unten in den Ofen schieben. Heißes Wasser vorsichtig in das Backblech gießen, bis die Form etwa 5 mm tief im Wasser steht. Ca. 1½ Stunden bei 180 °C backen, bis die Oberfläche leicht golden ist.
Schritt 4
Springform vorsichtig aus dem Wasserbad heben und ca. 2 Stunden bei Raumtemperatur in der Form auskühlen lassen. Die Masse wackelt beim Herausnehmen noch spürbar, das ist völlig normal. Alufolie entfernen, Kuchen mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.

High Protein Cheesecake
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Backofen auf 180 °C vorheizen. Boden einer Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen und Form von außen kreuzweise mit zwei Bahnen Alufolie umwickeln.
- Quark, Eier, Zucker, Vanillemark, Vanillepuddingpulver und Bananen fein pürieren und in die Springform füllen.
- Springform auf ein tiefes Backblech stellen, heißes Wasser einfüllen, bis die Form ca. 5 mm tief im Wasser steht, und ca. 1½ Stunden bei 180 °C backen.
- Aus dem Wasserbad nehmen, ca. 2 Stunden in der Form auskühlen lassen, dann Alufolie entfernen und mindestens 4 Stunden abgedeckt im Kühlschrank fest werden lassen.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu High Protein Cheesecake
Ein bisschen Frische oder Fruchtigkeit macht diesen Kuchen noch runder, hier meine liebsten Kombinationen.
- Frisches Beerenkompott: gleicht die milde Süße aus und bringt Farbe auf den Teller.
- Aprikosenkonfitüre: ein Löffel obendrauf sorgt für fruchtige Süße, genau richtig für alle, die es klassisch mögen.
- Ein Klecks griechischer Joghurt: macht ihn noch cremiger und passt gut zum proteinreichen Charakter.
- Geröstete Mandelblättchen: geben etwas Biss und einen leicht nussigen Kontrast zur weichen Masse.
Meine liebsten Soßen zu High Protein Cheesecake
Ein cremiger, milder Cheesecake wie dieser verträgt sich besonders gut mit fruchtigen oder leicht säuerlichen Soßen, die einen Kontrast zur Süße setzen. Ich habe mich dabei an klassischen Cheesecake-Kombinationen orientiert, die auch bei Fitness- und proteinreichen Rezepten häufig empfohlen werden.
- Himbeersoße: frisch pürierte Himbeeren mit etwas Zitronensaft, bringt angenehme Säure mit.
- Karamellsoße: für alle, die es klassisch süß mögen, ein kleiner Klecks reicht schon.
- Kirschsoße: warm oder kalt serviert, erinnert an klassischen Käsekuchen mit Kirschen.
- Passionsfruchtsoße: exotisch und leicht säuerlich, ein schöner Kontrast zur milden Quarkmasse.
- Schokoladensoße: dünn aufgetragen, für alle, die den Kuchen etwas dekadenter mögen.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich der Cheesecake abgedeckt problemlos 4 bis 5 Tage, bei mir ist er meistens schon nach zwei Tagen weg. Für längere Aufbewahrung lässt er sich in Stücken auch gut einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Aufgewärmt wird er bei mir nie, er schmeckt kalt aus dem Kühlschrank am besten, so bleibt die cremige Konsistenz erhalten. Für Meal Prep schneide ich ihn direkt in Stücke und packe sie einzeln in kleine Dosen, so ist er die perfekte proteinreiche Zwischenmahlzeit für unterwegs.
Meine bewährte Methode: statt Bananen kannst du auch Apfelmus in gleicher Menge verwenden, dann wird der Geschmack etwas neutraler und milder.

Fazit
Dieser Kuchen hat sich bei mir von einer spontanen Resteverwertung zu einem festen Wochenendritual entwickelt. Er ist unkompliziert, alltagstauglich und macht sich fast von allein, während ich mich um andere Dinge in der Küche kümmere.



