Schafskäse-Sauce ist meine Antwort auf hektische Abende, an denen ich trotzdem etwas Cremiges auf den Tisch bringen will. Die Sauce braucht nur 15 Minuten und macht aus einfachen Gemüsenudeln ein Essen, bei dem meine Kinder nicht meckern. Genau deshalb landet sie bei mir mindestens einmal im Monat auf dem Herd.
Letzten Donnerstag hatte ich nach der Arbeit keine Lust mehr auf große Kocherei, aber im Kühlschrank lag noch ein Rest Schafskäse, der weg musste. Ich habe Knoblauch und Tomaten angedünstet, den Käse und die Sahne dazugegeben, ganz ähnlich wie bei meiner Knoblauch-Käse-Creme, nur mit Tomaten statt Kräutern, und nach zehn Minuten roch die ganze Küche nach Oregano und geschmolzenem Käse. Mein Sohn kam extra aus seinem Zimmer, weil er „diesen komischen weißen Duft“ erkannt hat, wie er es nennt.
Er hat direkt mit dem Löffel probiert, bevor ich überhaupt die Nudeln fertig hatte. Seitdem frage ich mich jedes Mal, warum ich diese Sauce nicht öfter mache, sie dauert kaum länger, als das Nudelwasser zum Kochen zu bringen. Jetzt kommt sie bei mir auf fast alles, was gerade im Gemüsefach übrig ist.
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Zutaten für Schafskäse-Sauce
Das brauche ich für meine Schafskäse-Sauce, alles Zutaten, die ich meistens sowieso im Kühlschrank habe. Wer keinen Schafskäse mag, kann auch mit Feta oder einem milden Ziegenkäse arbeiten, das Ergebnis bleibt cremig, ähnlich wie bei meinem cremigen Feta-Dip, den ich oft als Brotaufstrich mache. Enthält Milch (Schafskäse, Butter, Crème fraîche, Sahne).
- 1 Knoblauchzehe
- 300 g Tomaten (geviertelt)
- 20 g Butter
- 100 g Schafskäse (in Stücken)
- 50 g Crème fraîche
- 50 g Sahne
- 1 TL Oregano (getrocknet)
- 2 Stängel Basilikum (Blätter abgezupft)
Mein Tipp: Ich nehme für die Sauce immer festeren Schafskäse aus dem Kühlregal, er löst sich beim Erhitzen gleichmäßiger auf als der aus der Salzlake.
Aus meiner Erfahrung schmeckt die Sauce mit reifen, roten Tomaten deutlich runder als mit den blassen aus dem Winterregal.
Ich nehme dafür immer getrockneten Oregano, frischer verbrennt in der kurzen Garzeit zu schnell.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode braucht nur einen Topf und 15 Minuten, ideal für Abende, an denen sonst wenig Zeit zum Kochen bleibt.
Schritt 1: Knoblauch fein hacken oder durch die Presse drücken.
Schritt 2: Tomaten würfeln.
Schritt 3: Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, Knoblauch und Tomaten dazugeben und 5 Minuten andünsten, bis die Tomaten weich werden und leicht zerfallen.
Schritt 4: Schafskäse, Crème fraîche, Sahne, Oregano und Basilikum unterrühren und bei niedriger Hitze weitere 5 Minuten köcheln lassen, bis der Käse geschmolzen ist und die Sauce sämig wird. Abschmecken und servieren.
Profi-Tipp: Wenn die Sauce zu dick wird, einfach einen Schluck vom Nudelwasser unterrühren, das bindet und macht sie wieder geschmeidig.

Schafskäse-Sauce
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Knoblauch fein hacken oder durch die Presse drücken.
- Tomaten würfeln.
- Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen, Knoblauch und Tomaten dazugeben und 5 Minuten andünsten, bis die Tomaten weich werden und leicht zerfallen.
- Schafskäse, Crème fraîche, Sahne, Oregano und Basilikum unterrühren und bei niedriger Hitze weitere 5 Minuten köcheln lassen, bis der Käse geschmolzen ist und die Sauce sämig wird. Abschmecken und servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Schafskäse-Sauce
Diese Sauce ist vielseitig einsetzbar und passt zu allem, was etwas Cremiges gut verträgt, so wie auch meine Pasta- und Pizzasauce bei mir je nach Vorrat variiert.
- Möhren- und Zucchini-Bandnudeln: die milde Süße vom Gemüse gleicht die salzige Würze vom Schafskäse aus.
- Vollkornnudeln: binden die Sauce gut und machen aus dem Ganzen ein sättigendes Hauptgericht.
- Ofengemüse: als Sauce dazu, passt besonders zu Paprika und Zucchini, alternativ dazu passt auch meine Möhren-Tomaten-Sauce gut.
- Gegrilltes Hähnchen: die cremige Sauce gleicht die trockene Textur vom Fleisch aus.
Aufbewahrung & Serviertipps
Die Sauce hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter etwa 2 bis 3 Tage.
Zum Aufwärmen die Sauce bei niedriger Hitze im Topf erwärmen und dabei umrühren, damit sie nicht anbrennt. Ein Schluck Sahne oder Milch macht sie wieder geschmeidig, falls sie zu dick geworden ist.
Statt Sahne funktioniert auch Milch für eine leichtere Variante, und wer mag, rührt am Ende noch etwas Zitronenschale unter für mehr Frische.

Fazit
Diese Schafskäse-Sauce ist für mich der Beweis, dass ein cremiges Essen nicht kompliziert sein muss. Ich greife immer wieder darauf zurück, wenn der Kühlschrank leer wirkt, aber noch Käse und Tomaten da sind. Wenn mal kein Schafskäse da ist, greife ich stattdessen gern zu meinem Kräuterpesto, das genauso schnell fertig ist. Bei mir verschwindet sie meistens schneller, als die Nudeln fertig gekocht sind.






