Pasta und Pizzasauce mache ich mittlerweile nur noch selbst, weil der Unterschied zur Fertigsauce einfach zu groß ist. In 30 Minuten steht eine würzige Tomatensauce im Glas, die für Nudeln, Pizza und Lasagne gleichermaßen funktioniert. Sie hält sich im Kühlschrank mehrere Tage, ich koche also meistens gleich die doppelte Menge.
Angefangen hat das an einem Freitagabend, an dem ich eigentlich nur schnell Pizza machen wollte und feststellte, dass ich keine Sauce im Haus hatte. Ich griff zu Dosentomaten, Tomatenmark und den Gewürzen, die ohnehin im Schrank standen, und war überrascht, wie schnell eine richtig gute eine würzige Tomatensauce zusammenkommt.
Seitdem steht bei mir immer ein Glas im Kühlschrank, meine Tochter tunkt sogar Brot direkt hinein. Der Balsamico gibt der Sauce eine leichte Süße, die den Unterschied macht. Wie ich sie zubereite, zeige ich dir hier.
Table of Contents
Zutaten für Pasta und Pizzasauce
Das nehme ich dafür, ein paar Alternativen funktionieren aber genauso gut. Statt frischer Kräuter nehme ich hier bewusst getrocknete, weil sie beim Köcheln mehr Aroma abgeben, ähnlich wie bei meinem Tomatenpesto.
- 100 g Zwiebel, halbiert
- 1 Knoblauchzehe
- 20 g Olivenöl
- 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
- 120 g Tomatenmark
- ½ TL Paprika edelsüß
- ½ TL Paprika rosenscharf
- 1 TL Salz
- ½–1 TL Pfeffer (ich nehme meistens die volle Menge)
- 1 TL Zucker
- ½ TL Thymian, getrocknet
- 1 TL Oregano, getrocknet
- 1 TL Basilikum, getrocknet
- ½ TL Rosmarin, getrocknet, gehackt
- 20 g Balsamico, dunkel
Mein Tipp: Für Pizza lasse ich die Sauce etwas länger einkochen, dann bleibt sie beim Belegen schön dickflüssig und macht den Boden nicht durch.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung wird die Sauce am aromatischsten, wenn die Zwiebeln vor den Tomaten richtig Farbe bekommen.
Schritt 1: Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
Schritt 2: Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 Minuten glasig dünsten, bis ein leicht süßlicher Duft aufsteigt.
Schritt 3: Tomaten, Tomatenmark, beide Paprikasorten, Salz, Pfeffer, Zucker, Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin und Balsamico zugeben. Aufkochen lassen, dann bei geringer Hitze 15 Minuten köcheln lassen und gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
Schritt 4: Mit einem Pürierstab fein pürieren, bis die Sauce cremig ist. In 2 heiß ausgespülte Schraubgläser füllen, abkühlen lassen und verschließen.
Ein typischer Fehler: Wenn die Sauce zu kurz köchelt, bleibt sie wässrig. Lieber 5 Minuten länger köcheln lassen, als eine dünne Sauce zu servieren.

Pasta und Pizzasauce
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
- Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 Minuten glasig dünsten.
- Tomaten, Tomatenmark, beide Paprikasorten, Salz, Pfeffer, Zucker, Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin und Balsamico zugeben, aufkochen lassen und 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
- Mit einem Pürierstab fein pürieren, in 2 heiß ausgespülte Schraubgläser füllen, abkühlen lassen und verschließen.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Pasta und Pizzasauce
Die Sauce ist vielseitig genug für mehrere Gerichte in einer Woche, und passt auch gut neben Dips wie meinem Kräuterpesto auf den Tisch.
- Spaghetti oder Penne: klassisch mit geriebenem Parmesan.
- Selbstgemachte Pizza: dünn auf den Teig streichen, dann belegen.
- Lasagne: als Basis zwischen den Nudelplatten.
- Gegrilltes Gemüse: als Dip zum Dippen nebenbei.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Sauce im geschlossenen Glas etwa 5 Tage. Eingefroren ist sie mehrere Monate haltbar, ich fülle sie dafür in kleine Portionen ab.
Zum Aufwärmen reicht ein kurzes Erhitzen im Topf bei niedriger Hitze, so bleibt der Geschmack erhalten. In der Mikrowelle geht es schneller, dann rühre ich zwischendurch einmal um.
Wer es schärfer mag, gibt eine Chiliflocke mehr dazu. Für Kinder lasse ich den scharfen Paprika manchmal ganz weg und ersetze ihn durch mehr edelsüßen.

Fazit
Diese Sauce hat bei mir die gekaufte Variante komplett ersetzt. Sie braucht kaum mehr Zeit als das Aufwärmen einer Fertigsauce, schmeckt aber deutlich runder. Ich koche sie mittlerweile fast jede Woche vor. Wenn du Lust auf eine weitere hausgemachte Sauce hast, probier auch meine würzige Möhren-Tomaten-Sauce.






