Sauce Soubise

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Sauce Soubise ist die cremige Zwiebelsauce, die in 30 Minuten fertig ist und zu Gemüse, Fleisch und Fisch passt.

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By Lukas Schneider
Updated on Mo., 21 Sep. 2026 20:16:09 GMT

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Sauce Soubise ist eine cremige französische Zwiebelsauce aus gedünsteten Zwiebeln, Butter, Brühe und etwas Sahne. Ich koche sie in 30 Minuten in einem Topf, und sie passt zu Gemüse, Fleisch, Fisch und sogar zum französischen Omelett. Wer die klassische Béchamelsauce kennt, erkennt das Prinzip sofort.

An einem Mittwoch im Herbst lag noch ein halbes Netz Zwiebeln auf meiner Arbeitsplatte, und im Kühlschrank wartete nur ein einsamer Blumenkohl. Ich wollte etwas kochen, das meine beiden Kinder ohne Diskussion essen. Also dünstete ich die Zwiebeln langsam in Öl und Butter und machte daraus eine Sauce Soubise, während die Küche süßlich duftete.

Meine Tochter tunkte ein Stück Blumenkohl in die fertige Sauce Soubise und sagte: „Schmeckt wie Zwiebelsuppe, nur zum Löffeln.“ Seitdem koche ich sie immer, wenn Zwiebeln übrig sind. So läuft das Rezept bei mir inzwischen ohne Nachschauen.

Zutaten für Sauce Soubise

Das nehme ich dafür: ganz normale Zwiebeln, gute Butter und eine Brühe, die mir selbst schmeckt. Ein paar Alternativen habe ich in Klammern dazugeschrieben, falls du nicht alles im Haus hast.

  • 20 g Öl (Rapsöl oder ein anderes neutrales Öl)
  • 300 g Zwiebeln, fein gewürfelt (aus meiner Erfahrung reichen ganz normale Haushaltszwiebeln völlig aus, sie werden beim Dünsten schön mild)
  • 30 g Butter, in Stücken
  • 300 ml flüssige Hühnerbrühe (Gemüsebrühe geht auch)
  • 20 g Sahne
  • 30 g Mehl
  • ½ bis 1 TL Salz (ich starte mit ½ TL, weil die Brühe schon würzt, und schmecke am Ende ab)
  • 2 Prisen Pfeffer
  • 2 Prisen Muskat, gerieben (mein Tipp: frisch gerieben, dann schmeckt die Sauce runder)

Zubereitung Schritt für Schritt

Meine bewährte Methode für Sauce Soubise braucht einen Topf, einen Stabmixer und einen Schneebesen. Die Zwiebeln dürfen sich Zeit nehmen, denn dort entsteht der Geschmack.

Schritt 1: Das Öl in einem mittelgroßen Topf erhitzen. Die Zwiebeln zugeben und unter Rühren etwa 3 Minuten anbraten, bis sie glasig werden und duften.

Schritt 2: Die Butter zugeben und die Zwiebeln 8 bis 10 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze dünsten. Profi-Tipp: Die Zwiebeln sollen weich und hell bleiben, denn zu dunkle Zwiebeln machen die Sauce bitter.

Schritt 3: Den Topf kurz vom Herd nehmen, die Hühnerbrühe angießen und alles mit dem Stabmixer etwa 30 Sekunden fein pürieren, bis keine Zwiebelstücke mehr zu sehen sind.

Schritt 4: Sahne, Mehl, Salz, Pfeffer und Muskat zugeben und unter Rühren aufkochen. Dann 3 bis 5 Minuten leise köcheln lassen, bis die Sauce andickt und das Mehl nicht mehr mehlig schmeckt. Typischer Fehler: Mehl klumpt, wenn man es in einem Rutsch hineinkippt. Ich streue es deshalb nach und nach ein und rühre kräftig mit dem Schneebesen.

Zum Schluss schmecke ich die Sauce ab und serviere sie sofort.

Nahaufnahme von cremiger Sauce Soubise mit fein pürierten Zwiebeln

Sauce Soubise

Cremige französische Zwiebelsauce aus gedünsteten Zwiebeln, Butter, Brühe und Sahne. In 30 Minuten fertig und passend zu Gemüse, Fleisch und Fisch.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen: 4 Portionen
Gericht: Beilage, Soße
Küche: Deutsch, Französisch
Kalorien: 169
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Zutaten
  

  • 20 g Öl Rapsöl oder ein anderes neutrales Öl
  • 300 g Zwiebeln fein gewürfelt
  • 30 g Butter in Stücken
  • 300 ml flüssige Hühnerbrühe Gemüsebrühe geht auch
  • 20 g Sahne
  • 30 g Mehl
  • ½ bis 1 TL Salz erst mit ½ TL starten und am Ende abschmecken
  • 2 Prise Pfeffer
  • 2 Prise Muskat gerieben

Kochutensilien

  • Topf
  • Stabmixer
  • Schneebesen

Methode
 

  1. Das Öl in einem mittelgroßen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin unter Rühren etwa 3 Minuten anbraten, bis sie glasig werden und duften.
  2. Die Butter zugeben und die Zwiebeln 8 bis 10 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze dünsten. Sie sollen weich und hell bleiben.
  3. Den Topf kurz vom Herd nehmen, die Hühnerbrühe angießen und alles mit dem Stabmixer etwa 30 Sekunden fein pürieren.
  4. Sahne, Mehl, Salz, Pfeffer und Muskat zugeben und unter Rühren aufkochen. Dann 3 bis 5 Minuten leise köcheln lassen, bis die Sauce andickt und das Mehl nicht mehr mehlig schmeckt. Das Mehl nach und nach einstreuen und kräftig mit dem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Abschmecken und sofort servieren.

Nährwerte

Kalorien: 169kcalKohlenhydrate: 10gProtein: 2gFett: 13.5gGesättigte Fettsäuren: 7gNatrium: 456mgBallaststoffe: 1.7g

Notizen

Gilt als Abwandlung der klassischen Béchamelsauce, hier mit Zwiebeln und Brühe. Passt zu Gemüse (z. B. Blumenkohl, Brokkoli, Spargel), Fleisch, Fisch und französischem Omelett. Mit Gemüsebrühe statt Hühnerbrühe wird sie vegetarisch. Im Kühlschrank hält sie sich abgedeckt 2 bis 3 Tage. Zum Aufwärmen langsam erhitzen und bei Bedarf einen Schuss Brühe oder Milch zugeben. Allergene: Milch (Butter, Sahne), Gluten (Mehl), je nach Brühe Sellerie. Nährwerte pro Portion (ca. 175 g), geschätzt und ohne Gewähr.
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Was passt zu Sauce Soubise

Die Sauce ist mild, süßlich und sehr cremig. Am besten passt ihr etwas mit Biss oder Eigengeschmack.

Gedünsteter Blumenkohl, Brokkoli oder Spargel: Das ist meine Standardkombination. Das Gemüse bleibt bissfest, und die Sauce sorgt für die Cremigkeit. Wer bei Spargel lieber etwas Frischeres mag, nimmt eine schnelle Hollandaise.

Gebratenes Hähnchen oder Schweinefilet: Die Süße der Zwiebeln gleicht die kräftigen Röstaromen des Fleischs aus.

Gebratener Fisch: Bei Lachs oder Seelachs überdeckt die milde Sauce den Fischgeschmack nicht.

Französisches Omelett: Zum weichen Ei ist die Sauce ein einfacher Trick für ein Frühstück am Wochenende.

Salzkartoffeln: Sie nehmen die Sauce gut auf und machen daraus ein schnelles Alltagsgericht. Auch knusprige Spargel-Kartoffel-Rösti passen dazu, denn die weiche Sauce mag den Kontrast.

Aufbewahrung & Serviertipps

Bei mir hält sich die Sauce Soubise abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Zum Einfrieren eignet sie sich nur bedingt, weil sie beim Auftauen etwas grieselig werden kann. Ein kurzer Schwung mit dem Stabmixer glättet sie meistens wieder.

Zum Aufwärmen erhitze ich sie langsam bei niedriger Hitze im Topf und rühre dabei oft um. Ist sie über Nacht dicker geworden, gebe ich einen kleinen Schuss Brühe oder Milch dazu.

Mit Gemüsebrühe statt Hühnerbrühe wird die Sauce vegetarisch. Wer sie dünner mag, gibt etwas mehr Brühe dazu. Ich löffle sie auch gern als Dip zu Ofengemüse.

Allergene: Die Sauce enthält Milch (Butter, Sahne) und Gluten (Mehl). Fertige Brühe enthält oft Sellerie, deshalb lohnt ein Blick auf die Zutatenliste.

Pinterest-Pin mit cremiger Sauce Soubise, der Zwiebelsauce für Gemüse, Fleisch und Fisch

Fazit

Sauce Soubise ist bei mir zur Resteverwertung für übrige Zwiebeln geworden. Bleiben noch mehr übrig, koche ich gern eine Zwiebelmarmelade. Der Aufwand bleibt klein: ein Topf, ein Stabmixer und 30 Minuten. Am meisten überrascht mich noch immer, wie mild aus einfachen Zwiebeln eine so cremige Sauce wird.

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