Auberginen-Curry-Dip

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Mein Auberginen-Curry-Dip ist fruchtig, leicht scharf und in 30 Minuten fertig. Getrocknete Aprikosen bringen eine sanfte Süße, Sesam eine nussige Note.

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By Sarah Müller
Updated on Fr., 25 Sep. 2026 18:13:08 GMT

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Dieser Auberginen-Curry-Dip ist mein liebster Beweis, dass Auberginen mehr können als Moussaka. Gebratene Auberginenwürfel köcheln mit Tomaten, gelber Currypaste, Kurkuma und getrockneten Aprikosen zu einem fruchtig-würzigen Dip, der in 30 Minuten auf dem Tisch steht.

Den Auberginen-Curry-Dip habe ich zum ersten Mal an einem Freitagabend gemacht. Zwei Auberginen lagen schon etwas zu lange im Gemüsefach, und abends wollten Freunde vorbeikommen. Auf das übliche Baba Ganoush oder meinen Auberginen-Mandel-Dip hatte ich keine Lust, also griff ich zur Currypaste und zur Tüte Aprikosen aus der Vorratsschublade.

Meine Große schaute skeptisch in die Pfanne, weil sie Auberginen sonst „glibberig“ findet. Eine Stunde später wischte sie die Schüssel mit dem letzten Stück Fladenbrot aus und fragte, ob es das jetzt öfter gibt. Seitdem steht dieser Dip bei mir immer auf dem Tisch, wenn Gäste kommen, und so mache ich ihn.

Zutaten für Auberginen-Curry-Dip

Für den Auberginen-Curry-Dip brauchst du nichts Ausgefallenes, die meisten Zutaten habe ich sowieso im Vorrat. Die Mischung aus Currypaste und Trockenobst kennst du vielleicht schon von meinem Dattel-Curry-Dip, hier übernehmen Aprikosen diesen Part. Bei ein paar Zutaten findest du Alternativen, die bei mir genauso gut funktioniert haben.

  • ½ Bund Koriander (Blättchen abgezupft). Mein Tipp: Wer Koriander nicht mag, nimmt glatte Petersilie, das schmeckt frisch und etwas milder.
  • 200 g Zwiebeln (sehr fein gehackt)
  • 80 g getrocknete Aprikosen (entsteint, sehr fein gehackt). Ich nehme dafür immer ungeschwefelte Aprikosen, sie sind dunkler und schmecken leicht karamellig.
  • 80 g Rapsöl (ca. 6 EL, geteilt)
  • 2 Auberginen (à ca. 350 g, in 1 cm großen Würfeln). Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, die Würfel wirklich gleich groß zu schneiden, dann bräunen alle gleichmäßig.
  • 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
  • 50 g Tomatenmark
  • 10 g gelbe Currypaste (ca. 2 TL)
  • 1½ bis 2 TL Salz
  • 10 g brauner Zucker
  • 10 g Limettensaft (ca. 2 TL)
  • ½ TL Pfeffer
  • 2 TL Kurkuma (gemahlen)
  • 40 g Sesam (hell, oder hell und schwarz gemischt)
  • 70 g Sahne

Allergenhinweis: Der Auberginen-Curry-Dip enthält Sesam und Milch (Sahne). Viele gelbe Currypasten enthalten Garnelenpaste oder Fischsauce, geschwefelte Aprikosen enthalten Sulfite. Ich schaue deshalb immer aufs Etikett, vor allem wenn der Dip vegetarisch oder vegan sein soll.

Zubereitung Schritt für Schritt

Meine bewährte Methode für den Auberginen-Curry-Dip ist, die Auberginen in der Pfanne zu braten, während die Zwiebeln im Topf dünsten. So sparst du Zeit, und die Würfel bekommen schöne Röstaromen.

Schritt 1: Den Koriander fein hacken und beiseitestellen.

Schritt 2: Zwiebeln und Aprikosen mit einem scharfen Messer oder im Multizerkleinerer sehr fein hacken. Je feiner die Stücke sind, desto besser verbinden sie sich später zu einem cremigen Dip.

Schritt 3: 40 g Öl (ca. 3 EL) in einem mittelgroßen Topf erhitzen und die Zwiebel-Aprikosen-Mischung bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten glasig dünsten. Gleichzeitig die restlichen 40 g Öl in einer großen beschichteten Pfanne (ca. 28 cm) erhitzen und die Auberginenwürfel bei mittlerer bis starker Hitze anbraten. Die Pfanne nicht überfüllen, sonst dünsten die Würfel, statt zu bräunen.

Schritt 4: Stückige Tomaten, Tomatenmark, Currypaste, 1½ TL Salz, braunen Zucker, Limettensaft, Pfeffer und Kurkuma in den Topf geben. Kurz aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt und würzig duftet. Die Auberginen braten währenddessen weiter und sind nach insgesamt ca. 8 bis 10 Minuten weich und rundum goldbraun.

Schritt 5: Die angebratenen Auberginen, Sesam und Sahne zugeben und alles bei mittlerer Hitze weitere 5 Minuten köcheln lassen. Dabei öfter umrühren, damit nichts ansetzt. Für eine cremigere Konsistenz den Dip kurz mit einem Kartoffelstampfer andrücken.

Schritt 6: Den Koriander unterrühren und abschmecken, bei Bedarf mit dem restlichen Salz. Wer es schärfer mag, rührt noch ½ bis 1 TL Currypaste unter und lässt sie kurz mitköcheln. Warm oder lauwarm servieren.

Nahaufnahme vom cremigen Auberginen-Curry-Dip mit goldbraunen Auberginenwürfeln, hellem und schwarzem Sesam und frischem Koriander

Auberginen-Curry-Dip

Fruchtig-würziger Auberginen-Curry-Dip mit Tomaten, gelber Currypaste, getrockneten Aprikosen und Sesam. In 30 Minuten fertig und ideal zu Naan, Fladenbrot oder Baguette.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen: 8 Portionen
Gericht: Snack, Vorspeise
Küche: Fusion, Indisch
Kalorien: 222
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Zutaten
  

  • ½ Bund Koriander Blättchen abgezupft
  • 200 g Zwiebeln sehr fein gehackt
  • 80 g getrocknete Aprikosen entsteint, sehr fein gehackt, am besten ungeschwefelt
  • 80 g Rapsöl ca. 6 EL, geteilt
  • 2 Stück Auberginen à ca. 350 g, in 1 cm großen Würfeln
  • 400 g stückige Tomaten 1 Dose
  • 50 g Tomatenmark
  • 10 g gelbe Currypaste ca. 2 TL
  • 1½ bis 2 TL Salz
  • 10 g brauner Zucker
  • 10 g Limettensaft ca. 2 TL
  • ½ TL Pfeffer
  • 2 TL Kurkuma gemahlen
  • 40 g Sesam hell, oder hell und schwarz gemischt
  • 70 g Sahne

Kochutensilien

  • Mittelgroßer Topf
  • Große beschichtete Pfanne (ca. 28 cm)
  • Schneidebrett und Messer
  • Multizerkleinerer (optional)
  • Kartoffelstampfer (optional)

Methode
 

  1. Den Koriander fein hacken und beiseitestellen.
  2. Zwiebeln und Aprikosen mit einem scharfen Messer oder im Multizerkleinerer sehr fein hacken.
  3. 40 g Öl (ca. 3 EL) in einem mittelgroßen Topf erhitzen und die Zwiebel-Aprikosen-Mischung bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten glasig dünsten. Gleichzeitig die restlichen 40 g Öl in einer großen beschichteten Pfanne (ca. 28 cm) erhitzen und die Auberginenwürfel bei mittlerer bis starker Hitze anbraten. Die Pfanne nicht überfüllen.
  4. Stückige Tomaten, Tomatenmark, Currypaste, 1½ TL Salz, braunen Zucker, Limettensaft, Pfeffer und Kurkuma in den Topf geben, kurz aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Die Auberginen währenddessen weiterbraten, bis sie nach insgesamt ca. 8 bis 10 Minuten weich und rundum goldbraun sind.
  5. Angebratene Auberginen, Sesam und Sahne zugeben und alles weitere 5 Minuten köcheln lassen, dabei öfter umrühren. Für eine cremigere Konsistenz kurz mit einem Kartoffelstampfer andrücken.
  6. Den Koriander unterrühren und mit dem restlichen Salz abschmecken. Für mehr Schärfe ½ bis 1 TL Currypaste unterrühren und kurz mitköcheln. Warm oder lauwarm servieren.

Nährwerte

Kalorien: 222kcalKohlenhydrate: 13gProtein: 4gFett: 16gGesättigte Fettsäuren: 3gCholesterin: 9mgNatrium: 510mgKalium: 550mgBallaststoffe: 4.8gZucker: 11g

Notizen

Allergene: enthält Sesam und Milch (Sahne). Viele gelbe Currypasten enthalten Garnelenpaste oder Fischsauce, geschwefelte Aprikosen enthalten Sulfite. Etiketten prüfen, besonders für eine vegetarische oder vegane Version. Ohne Anbraten: die rohen Auberginenwürfel mit den Tomaten in den Topf geben und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln, dann Sesam und Sahne zugeben (dauert ca. 10 Minuten länger). Statt Koriander passt glatte Petersilie. Vegan mit Kokosmilch oder Hafersahne und einer Currypaste ohne Fisch oder Garnelen. Hält sich im Kühlschrank ca. 3 Tage, eingefroren bis zu 3 Monate. Dazu passen Naan, Fladenbrot, Baguette oder Gemüsesticks.
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Was passt zu Auberginen-Curry-Dip

Der Auberginen-Curry-Dip ist cremig und hat eine süß-scharfe Note, deshalb passt alles gut dazu, was knusprig ist oder frisch kühlt.

Naan-Brot: Das weiche, leicht angeröstete Brot nimmt den Dip gut auf und passt geschmacklich zur Currynote.

Fladenbrot oder Pita: Mein Klassiker für Gäste, weil man es einfach in Stücke reißen und in die Mitte stellen kann. Wenn ich Zeit habe, backe ich das persische Fladenbrot selbst.

Frisches Baguette: Die knusprige Kruste bildet einen schönen Kontrast zur cremigen Konsistenz.

Gemüsesticks: Gurke, Möhre und Paprika bringen Frische und machen den Teller leichter.

Basmatireis: Mit Reis wird der Dip zu einem einfachen vegetarischen Abendessen, sofern die Currypaste ohne Garnelen oder Fisch auskommt.

Tzatziki oder Joghurt-Minz-Dip: Kühler Joghurt mildert die Schärfe, das mögen vor allem Kinder. Meistens stelle ich einfach eine Schale von meinem Tzatziki mit Gurke daneben.

Aufbewahrung & Serviertipps

Im Kühlschrank hält sich der Auberginen-Curry-Dip in einem gut verschlossenen Glas oder einer Meal-Prep-Box etwa 3 Tage. Am zweiten Tag schmeckt er mir sogar besser, weil die Gewürze dann richtig durchgezogen sind. Eingefroren hält er bis zu 3 Monate, die Sahne kann danach aber leicht körnig wirken. Kräftiges Umrühren beim Aufwärmen hilft.

Zum Aufwärmen gebe ich den Dip in einen kleinen Topf und erhitze ihn bei niedriger Hitze unter Rühren. Ist er zu fest geworden, hilft ein Schuss Wasser oder Sahne. Für Gäste bereite ich ihn gern am Vortag vor und rühre den frischen Koriander erst kurz vor dem Servieren unter.

Den Auberginen-Curry-Dip nehme ich auch gern als Brotaufstrich, für einen Wrap mit Hähnchen oder Kichererbsen oder als Sauce zu Ofenkartoffeln. Für eine vegane Version tausche ich die Sahne gegen Kokosmilch oder Hafersahne und nehme eine Currypaste ohne Fisch oder Garnelen.

Wenn ich weniger abwaschen will, lasse ich das Anbraten weg. Dann kommen die rohen Auberginenwürfel direkt mit den Tomaten in den Topf und köcheln zugedeckt ca. 15 Minuten, bevor Sesam und Sahne dazukommen. Das dauert etwa 10 Minuten länger, und die Röstaromen fehlen, dafür bleibt die Pfanne sauber.

Auberginen-Curry-Dip mit Aprikosen in der Schale und als Nahaufnahme, schnelles Dip-Rezept in 30 Minuten

Fazit

Dieser Auberginen-Curry-Dip hat bei mir das Baba Ganoush als Gäste-Dip abgelöst. Die Aprikosen machen den Unterschied, weil sie die Schärfe weich abfangen. Für kalte Brotzeiten greife ich trotzdem noch zu meinem Auberginen-Tomaten-Aufstrich. Und seit meine Große den Curry-Dip mag, kaufe ich Auberginen nicht mehr nur für mich.

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