Ein Paprika-Schafskäse-Dip aus roter Paprika, Feta und Frischkäse ist in 10 Minuten fertig und braucht nur sieben Zutaten. Knoblauch und frisches Basilikum machen ihn würzig, trotzdem bleibt er mild genug für Kinder.
Den ersten Paprika-Schafskäse-Dip habe ich an einem Samstag im Juni gemacht, eine Stunde bevor die Nachbarn zum Grillen kamen. Im Kühlschrank lagen nur noch ein Block Feta, eine einzelne rote Paprika und eine Packung Frischkäse.
Meine Kleine hat die zartrosa Creme erst skeptisch beäugt und sie dann „Flamingo-Käse“ getauft. Eine halbe Stunde später hat sie die Schüssel mit einer Gurkenscheibe ausgekratzt, während die Erwachsenen noch am Grill standen.
Seitdem steht der Dip bei jedem Grillabend auf meinem Tisch, meistens gleich neben einer Schüssel griechischem Tzatziki. So mache ich ihn.
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Zutaten für Paprika-Schafskäse-Dip
Für diesen Dip brauchst du nur sieben Zutaten, die oft sowieso im Kühlschrank liegen. Die Menge ergibt etwa 550 g, genug für 8 Personen zum Dippen. Das nehme ich dafür, plus ein paar Alternativen, falls mal etwas fehlt. Wer keine Milchprodukte isst, ist mit meinem veganen Paprika-Dip mit Cashews besser bedient.
- 1 Knoblauchzehe (geschält)
- 1 rote Paprika (ca. 150 g, entkernt und in groben Stücken). Ich nehme dafür immer eine rote, weil sie süßer ist als eine grüne und dem Dip seine Farbe gibt.
- 200 g Feta (in Stücken). Mein Tipp: Echter Feta aus Schafs- und Ziegenmilch schmeckt kräftiger als Salatkäse aus Kuhmilch. Wer streng vegetarisch kocht, achtet auf Käse mit mikrobiellem Lab.
- 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe). Mit fettarmem Frischkäse wird der Dip deutlich flüssiger.
- 2 Stängel Basilikum (Blätter abgezupft)
- bis zu ½ TL Salz. Feta bringt schon einiges an Salz mit, deshalb probiere ich den Dip immer, bevor ich salze. Oft reicht eine Prise.
- ¼ TL Pfeffer
Allergenhinweis: Der Dip enthält Milch (Feta und Frischkäse). Er selbst ist glutenfrei, beim Brot zum Dippen musst du dann aber aufpassen.
Zubereitung Schritt für Schritt
Ich mache den Paprika-Schafskäse-Dip im Multizerkleinerer, ein Stabmixer im hohen Becher klappt aber genauso. Meine bewährte Methode ist, erst Knoblauch und Paprika zu zerkleinern und dann den Käse dazuzugeben.
Schritt 1: Den Knoblauch in den Multizerkleinerer geben und ein paar Sekunden fein zerkleinern. Mit einem Teigschaber alles von der Wand nach unten schieben.
Schritt 2: Die Paprikastücke zugeben und kurz pulsieren, bis sie etwa linsengroß sind. Nicht zu lange laufen lassen, sonst wird die Paprika zu Saft und der Dip später wässrig. Wieder nach unten schieben.
Schritt 3: Feta, Frischkäse, Basilikum und Pfeffer zugeben und in kurzen Intervallen untermixen, bis eine cremige, zartrosa Masse mit feinen roten Stückchen entsteht. Probieren, erst dann salzen und mit Brot servieren.
Kein Zerkleinerer zur Hand? Dann presse ich den Knoblauch, würfle die Paprika sehr fein und zerdrücke den Feta mit einer Gabel. Alles mit dem Frischkäse verrühren, fertig. Der Dip wird so etwas stückiger, schmeckt aber genauso gut.

Paprika-Schafskäse-Dip
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Den Knoblauch in den Multizerkleinerer geben und ein paar Sekunden fein zerkleinern. Mit einem Teigschaber alles nach unten schieben.
- Die Paprikastücke zugeben und kurz pulsieren, bis sie etwa linsengroß sind. Nicht zu lange zerkleinern, sonst wird der Dip wässrig. Wieder nach unten schieben.
- Feta, Frischkäse, Basilikum und Pfeffer zugeben und in kurzen Intervallen untermixen, bis eine cremige, zartrosa Masse entsteht. Probieren, erst dann salzen und mit Brot servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Paprika-Schafskäse-Dip
Der Paprika-Schafskäse-Dip ist cremig und leicht salzig, deshalb mag ich dazu etwas Knuspriges oder Frisches.
Fladenbrot oder Baguette: Die knusprige Kruste ist der Klassiker zum Dippen, am besten kurz aufgebacken.
Gemüsesticks: Gurke, Möhre und Kohlrabi bringen Frische und Biss. Meine Familie liebt diese Variante, weil die Kinder so ganz nebenbei Gemüse essen.
Grillfleisch und Grillgemüse: Zu rauchigen Aromen passt die salzige, frische Creme richtig gut, zum Beispiel zu Hähnchenspießen, Zucchini oder Nackensteaks in Biermarinade.
Ofenkartoffeln oder Pellkartoffeln: Statt klassischem Kräuterquark kommt ein Klecks Dip auf die heiße Kartoffel. Das ergibt ein schnelles vegetarisches Abendessen.
Wraps: Als Aufstrich im Wrap mit Salat und Gurke hält der Dip alles zusammen und ersetzt die Soße.
Aufbewahrung & Serviertipps
In einer gut verschlossenen Dose hält sich der Dip im Kühlschrank etwa zwei Tage. Einfrieren empfehle ich nicht, weil der Frischkäse danach krümelig wird und die Paprika Wasser zieht.
Für Partys bereite ich ihn gern morgens vor, dann wird er im Kühlschrank etwas fester und die Aromen verbinden sich. Vor dem Servieren einmal durchrühren, falls sich etwas Flüssigkeit abgesetzt hat.
Aus meiner Erfahrung ist der Paprika-Schafskäse-Dip sehr wandelbar. Geröstete Paprika aus dem Glas (gut abgetropft) macht ihn rauchiger, und für die Erwachsenen kommt eine Prise Chiliflocken dazu. Statt Basilikum passen auch Petersilie oder Oregano, und als Brotaufstrich schmeckt er morgens genauso gut.

Fazit
Dieser Paprika-Schafskäse-Dip ist mein Retter, wenn Besuch kommt und der Kühlschrank fast leer ist. Zehn Minuten Arbeit, mehr steckt nicht dahinter. Brauche ich für eine größere Runde noch eine zweite Sorte, mache ich meinen mediterranen Dip zum Grillen dazu. Und seit dem „Flamingo-Käse“ fragt meine Tochter vor jedem Grillen zuerst nach dieser Schüssel.






