Radieschen-Kresse-Aufstrich ist bei mir das Rezept für Tage, an denen ich morgens keine Zeit habe, aber trotzdem etwas Frisches auf den Tisch bringen will. Fünf Minuten rühren, fertig. Ich nehme dafür immer Frischkäse als Basis, weil er die Schärfe der Radieschen schön abrundet.
Entstanden ist der Aufstrich an einem Sonntag im Mai, als mein Jüngster vom Balkonkasten stolz ein Bund Radieschen brachte, die er selbst gezogen hatte. Ich hatte kaum etwas anderes im Kühlschrank außer Frischkäse und ein paar Kräutertöpfen auf der Fensterbank. Radieschen kommen bei mir seither öfter vor, auch in meinem anderen Radieschen-Dip, den ich inzwischen genauso oft mache wie diesen Aufstrich. Also habe ich die Radieschen klein gehackt, Kresse und Schnittlauch dazu, und in fünf Minuten stand ein Aufstrich auf dem Tisch, den mein Sohn danach jede Woche wieder wollte. Mein Tipp: Wer Kinder hat, die selbst Kresse ziehen, kann sie direkt vom Beet ernten lassen, das macht die Sache gleich doppelt spannend. Jetzt zum Rezept.
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Zutaten für Radieschen-Kresse-Aufstrich
Das nehme ich dafür, und ein paar Alternativen, die auch funktionieren:
- 10 g Kresse, Wurzeln abgeschnitten (1 EL zum Garnieren zurückbehalten)
- 3-4 EL Schnittlauch (10 g), in Röllchen geschnitten
- 60-80 g Radieschen
- 200 g Frischkäse
- ¼ TL Salz
- ¼ TL Pfeffer
Allergenhinweis: Dieser Aufstrich enthält Milch (Frischkäse).
Meine bewährte Methode: Ich nehme immer Radieschen aus dem eigenen Garten oder vom Wochenmarkt, die schmecken deutlich frischer als abgepackte aus dem Supermarkt. Statt Radieschen funktioniert auch jede andere milde Rettichsorte. Fehlt gerade Gartenkresse, ersetze ich sie durch Wasserkresse oder Brunnenkresse, das Ergebnis bleibt fast gleich. Die cremige Basis aus Frischkäse kenne ich auch aus meinem Kräuterquark-Rezept, dort nehme ich statt Radieschen einfach andere Kräuter.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, die Radieschen wirklich fein zu hacken, dann verteilt sich die Schärfe gleichmäßiger im Aufstrich.
Schritt 1: Radieschen und Kresse (bis auf den EL zum Garnieren) fein hacken, mit einem scharfen Messer oder im Blitzhacker.
Schritt 2: Frischkäse, Schnittlauch, Salz und Pfeffer dazugeben und alles glatt rühren, bis eine cremige, gleichmäßige Masse entsteht.
Schritt 3: Mit der zurückbehaltenen Kresse bestreuen und sofort servieren, oder abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Radieschen-Kresse-Aufstrich
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Radieschen und Kresse (bis auf den EL zum Garnieren) fein hacken, mit einem scharfen Messer oder im Blitzhacker.
- Frischkäse, Schnittlauch, Salz und Pfeffer dazugeben und alles glatt rühren, bis eine cremige, gleichmäßige Masse entsteht.
- Mit der zurückbehaltenen Kresse bestreuen und sofort servieren, oder abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Radieschen-Kresse-Aufstrich
Der Aufstrich ist mild-cremig mit einer feinen Schärfe, das passt gut zu Folgendem:
Vollkornbrot: nussig und kräftig, ein guter Gegenpart zur Frische des Aufstrichs.
Gurkenscheiben: knackig und wässrig, sorgen für Abwechslung in der Konsistenz. Auch ein Gurken-Relish passt gut dazu, wenn es etwas pikanter sein darf.
Gekochte Eier: eiweißreich und mild, machen aus dem Aufstrich ein sättigendes Frühstück. Wer öfter pflanzlich frühstückt, kombiniert stattdessen gern meinen veganen Eiaufstrich.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich der Aufstrich abgedeckt etwa zwei Tage. Danach verliert die Kresse an Frische und die Konsistenz wird wässriger.
Zum Servieren einfach aus dem Kühlschrank nehmen und kurz umrühren, dann ist er wieder streichfähig.
Wer mag, tauscht den Frischkäse gegen Quark für eine leichtere Variante, oder rührt etwas geriebenen Meerrettich unter für mehr Schärfe. Als Dip zu Gemüsesticks funktioniert er genauso gut wie als Brotaufstrich.

Fazit
Dieser Aufstrich hat bei mir einen festen Platz im Sonntagsfrühstück, seit mein Sohn die ersten eigenen Radieschen geerntet hat. Fünf Minuten Aufwand für so viel Frische, das überzeugt mich jedes Mal aufs Neue. Als Nächstes probiere ich eine Version mit Radieschengrün statt Kresse, ähnlich variiere ich auch gern meinem Kräuter-Schmand-Dip.






