Meine Kräutermarinade zu Roastbeef ist genau das Rezept, das bei mir aus jedem Grillabend ein echtes Ereignis macht. Rosmarin, Thymian und ein Hauch Zitronenschale ziehen eine Stunde ins Fleisch, dann reicht kurzes Grillen für ein zartes, aromatisches Roastbeef.
Ich habe die Marinade zum ersten Mal an einem Freitag im Juli gemacht, als mein Mann spontan den Grill angeworfen hat und ich nur noch schnell etwas aus dem Kräutertopf auf dem Balkon holen musste. Meine Tochter hat beim Zusehen gefragt, warum das Fleisch „nach Garten riecht“, und genau das trifft es ziemlich gut.
Der Zitronenschalen-Streifen war ursprünglich ein Zufallsfund, weil ich noch eine unbehandelte Bio-Zitrone übrig hatte, aber inzwischen kommt er bei mir immer mit rein. Mein Tipp: Rosmarin und Thymian wirklich fein hacken, sonst bleiben die Nadeln später am Fleisch kleben und schmecken bitter beim Anbraten.
Nach der Stunde im Kühlschrank riecht die Küche schon vor dem Grillen nach Kräutergarten, und dann geht es raus auf den Rost.
Table of Contents
Zutaten für Kräutermarinade zu Roastbeef
Das nehme ich dafür, alles Zutaten, die eh meistens im Haus sind, bis auf das Roastbeef, das hole ich frisch beim Metzger.
- 2 Zweige Rosmarin, abgezupft
- 5 Zweige Thymian, abgezupft
- 2 Streifen Zitronenschale, unbehandelt, dünn abgeschält (ca. 1 x 4 cm)
- 150 g Olivenöl
- 1 Prise Zucker
- 2 Prisen Pfeffer, frisch gemahlen
- 2 TL Senf, mittelscharf
- 4 Stücke Roastbeef (à 150 g)
- Fleur de Sel, zum Bestreuen
Aus meiner Erfahrung lohnt sich hier ein gutes Olivenöl, weil es der Marinade den Großteil ihres Geschmacks gibt. Beim Senf nehme ich immer den mittelscharfen, mit süßem Senf wird die Marinade zu mild.
Enthält Senf.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, die Kräuter von Hand zu hacken statt im Mixer, dann bleibt mehr Struktur erhalten.
- Rosmarin, Thymian und Zitronenschale fein hacken, bis eine grobe, aromatische Mischung entsteht.
- Öl, Zucker, Pfeffer und Senf dazugeben und gut verrühren.
- Die Marinade über das Roastbeef geben, rundum verteilen und 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
- Fleisch grillen, bis es die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat (für medium etwa 54–58 °C), 5 Minuten ruhen lassen, mit Fleur de Sel bestreuen und servieren.
Profi-Tipp: Das Fleisch mindestens 20 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen, dann gart es gleichmäßiger.

Kräutermarinade zu Roastbeef
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Rosmarin, Thymian und Zitronenschale fein hacken, bis eine grobe, aromatische Mischung entsteht.
- Öl, Zucker, Pfeffer und Senf dazugeben und gut verrühren.
- Die Marinade über das Roastbeef geben, rundum verteilen und 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.
- Fleisch grillen, bis es die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat (für medium etwa 54–58 °C), 5 Minuten ruhen lassen, mit Fleur de Sel bestreuen und servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Kräutermarinade zu Roastbeef
Zum Roastbeef passen bei mir am liebsten Beilagen, die etwas Frische oder Cremigkeit mitbringen und die kräftige Kräuternote ausgleichen.
- Kartoffelgratin: cremig und würzig, ein klassischer Begleiter zu Roastbeef.
- Gegrilltes Gemüse: Zucchini, Paprika und Aubergine bringen Farbe und passen geschmacklich zur Marinade.
- Grüner Salat mit Senfdressing: frisch und leicht, gleicht die Röstaromen vom Grill aus.
- Knuspriges Brot: ideal zum Aufsaugen der Fleischsäfte.
Aufbewahrung & Serviertipps
Reste vom Roastbeef halten sich im Kühlschrank in der Regel gut zwei Tage in einer gut verschlossenen Dose. Zum Aufwärmen reicht kurzes, sanftes Erhitzen in der Pfanne, damit das Fleisch nicht zäh wird.
Kalt schmeckt das Roastbeef in dünnen Scheiben genauso gut, etwa als Belag fürs Brötchen oder in einem Salat. Meine Familie liebt es am nächsten Tag als Sandwich mit etwas Senf und Rucola.
Wer mag, kann die Marinade auch für Hähnchen oder Schweinefilet verwenden, dann einfach die Ziehzeit etwas kürzer halten.

Fazit
Diese Marinade hat bei mir aus einem spontanen Grillabend ein festes Sommerritual gemacht. Sie ist schnell gerührt, braucht nur eine Stunde Zeit und macht aus einem einfachen Roastbeef etwas, das nach mehr schmeckt als nach Alltag. Ich mache sie inzwischen fast jedes Mal, wenn der Grill angeht.






