Koriander-Knoblauch-Öl ist das Öl, das ich mir am Wochenende zuerst hinstelle, wenn der Grill angeheizt wird. Zehn Minuten Arbeit, eine Viertelstunde ziehen lassen, fertig ist eine Marinade, die aus einfachem Grillgemüse etwas Besonderes macht.
Ich habe das Rezept letzten Sommer entdeckt, an einem Freitag, an dem ich eigentlich nur schnell Zucchini und Paprika für den Grill vorbereiten wollte und keine Lust auf eine lange Einkaufsliste hatte. Koriander, Knoblauch, Öl, mehr brauchte es nicht. Mein Sohn, der Koriander sonst eher skeptisch beäugt, hat an dem Abend zweimal nachgefragt, ob noch was von „dem grünen Öl“ übrig ist.
Seitdem steht es bei mir regelmäßig auf dem Tisch, sobald jemand Lust auf Gegrilltes hat. Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, gleich die doppelte Menge zu machen, dann reicht es für zwei Grillabende.
Table of Contents
Zutaten für Koriander-Knoblauch-Öl
Für dieses Öl nehme ich frischen Koriander ohne Stiele, ein bis zwei Knoblauchzehen und ein gutes Olivenöl. Mehr steckt wirklich nicht drin, und genau das macht es so praktisch für einen normalen Wochentag.
- 30 g Koriander, ohne Stiele
- 1-2 Knoblauchzehen
- 150 g Olivenöl
Mein Tipp: Bei der Knoblauchmenge orientiere ich mich daran, wer mitisst. Für die Kinder nehme ich meist nur eine Zehe, für die Erwachsenen am Tisch darf es auch mal die zweite sein. Ich nehme dafür ein mildes, nicht zu bitteres Olivenöl, damit der Koriander vorne im Geschmack bleibt.
Zubereitung Schritt für Schritt
Das Ganze braucht keine besondere Technik, nur einen Mixer und etwas Geduld beim Ziehenlassen. Meine bewährte Methode ist, das Öl schon vor dem Grillen anzusetzen, dann ist alles fertig, wenn die Kohle glüht.
Schritt 1: Koriander und Knoblauch in den Mixer geben und fein zerkleinern. Zwischendurch mit einem Spatel oder Löffel die Reste vom Rand nach unten schieben.
Schritt 2: Noch einmal kurz durchmixen, bis keine größeren Stücke mehr zu sehen sind.
Schritt 3: Öl dazugeben und alles gut verrühren. 15 Minuten stehen lassen, damit sich die Aromen verbinden können. Danach direkt verwenden oder in ein sauberes Schraubglas füllen.
Profi-Tipp: Wer es eiliger hat, kann das Öl auch schon nach 5 Minuten Ziehzeit verwenden. Der Geschmack wird dann nur etwas milder.

Koriander-Knoblauch-Öl
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Koriander und Knoblauch in den Mixer geben und fein zerkleinern, zwischendurch mit einem Spatel vom Rand nach unten schieben.
- Noch einmal kurz durchmixen, bis keine größeren Stücke mehr zu sehen sind.
- Öl dazugeben, gut verrühren und 15 Minuten ziehen lassen. Danach direkt verwenden oder in ein Schraubglas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Koriander-Knoblauch-Öl
Das Öl ist vielseitig einsetzbar, vor allem beim Grillen, aber nicht nur.
- Gegrilltes Gemüse: Zucchini, Paprika und Auberginen vor dem Grillen damit bestreichen, das Öl zieht gut ein und bringt Würze mit.
- Gemüse-Fleisch-Spieße: Auch gemischte Spieße aus Gemüse und Fleisch oder Gemüse und Tofu lassen sich damit vorher marinieren.
- Salat: Ein Löffel über einen einfachen Blattsalat gegeben, ersetzt bei mir manchmal komplett das klassische Dressing.
- Grillkäse: Für alle, die vegetarisch grillen, passt das Öl auch gut zu Grillkäse oder Halloumi.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Schraubglas hält sich das Öl im Kühlschrank etwa eine Woche. Ich fülle es meistens gleich nach dem Ziehenlassen um, dann ist es griffbereit für den nächsten Grillabend.
Vor dem Servieren einmal kurz umrühren, falls sich am Boden etwas abgesetzt hat. Kalt aus dem Kühlschrank schmeckt es weniger intensiv, deshalb hole ich es gerne eine halbe Stunde vorher raus.
Wer mag, tauscht den Koriander gegen Petersilie oder Basilikum, wenn zu Hause gerade kein Koriander da ist. Auch mit etwas Zitronensaft wird daraus eine frischere Variante, die gut zu Fisch passt.

Fazit
Koriander-Knoblauch-Öl ist für mich das Rezept, das ich am ehesten aus dem Kopf nachkochen kann, weil es so wenig Zutaten braucht. Es hält sich gut vor, lässt sich vielseitig einsetzen und rettet mir regelmäßig einen Grillabend, an dem ich keine Zeit für eine aufwendige Marinade habe. Wenn bei euch Koriander im Haus ist, würde ich es einfach mal ausprobieren.






