Cremige Basilikum-Tomatenbutter ist meine Rettung, wenn abends noch schnell etwas auf den Tisch soll. Fünf Minuten rühren, fertig ist ein Aufstrich, der nach mehr schmeckt, als er Aufwand macht. Ich hab immer Butter im Kühlschrank und meistens auch ein Sträußchen Basilikum auf der Fensterbank, mehr braucht es nicht.
Bei mir entstand das Rezept an einem Freitagabend, als ich schnell Brot auf den Tisch bringen wollte, ohne dass es langweilig wird. Mein Sohn hatte Heißhunger auf „was Rotes“, wie er es nannte, und ich hatte noch eine angebrochene Tube Tomatenmark im Kühlschrank. Also Basilikum, Butter, ein Löffel Honig gegen die Säure, fertig.
Er hat die Schüssel fast allein leergemacht, und seitdem steht die Basilikum-Tomatenbutter regelmäßig auf meinem Freitagsplan. Sie ist mittlerweile so ein bisschen mein inoffizielles Wochenend-Ritual geworden. Jetzt zeig ich dir, wie du sie dir auch schnell zubereiten kannst.
Table of Contents
Zutaten für Cremige Basilikum-Tomatenbutter
Für die Basilikum-Tomatenbutter brauchst du nur sechs Zutaten, die meisten hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Ich nehme dafür immer weiche Butter direkt aus dem Kühlschrank, die etwa zehn Minuten vorher rauskommt, damit sie sich gut verrühren lässt. So hast du alles schnell griffbereit, ohne extra einkaufen zu müssen.
- 8 frische Basilikumblätter
- 100 g weiche Butter, in Stücken
- 1 TL Honig
- ½ TL Salz
- 20–25 g Zitronensaft
- 60 g Tomatenmark
Mein Tipp: Statt Honig funktioniert auch eine Prise Zucker, das gleicht die Säure vom Tomatenmark genauso gut aus. Aus meiner Erfahrung schmeckt die Butter mit frisch gepresstem Zitronensaft runder als mit Zitronensaft aus der Flasche. Probier ruhig beide Varianten aus und schau, was dir besser gefällt.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode braucht keinen Thermomix, ein Mixer, Handrührgerät oder einfach ein kräftiger Löffel reichen völlig aus.
Schritt 1: Basilikum fein zerkleinern, im Mixer kurz durchziehen lassen oder von Hand klein hacken.
Schritt 2: Butter, Honig, Salz, Zitronensaft und Tomatenmark dazugeben und etwa 3 Minuten cremig rühren, bis keine Butterstückchen mehr zu sehen sind und die Farbe gleichmäßig orange-rot ist.
Schritt 3: Abschmecken, bei Bedarf noch etwas Salz oder Zitronensaft nachlegen, dann umfüllen und servieren.

Cremige Basilikum-Tomatenbutter
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Basilikum fein zerkleinern, im Mixer kurz durchziehen lassen oder von Hand klein hacken.
- Butter, Honig, Salz, Zitronensaft und Tomatenmark dazugeben und etwa 3 Minuten cremig rühren, bis keine Butterstückchen mehr zu sehen sind und die Farbe gleichmäßig orange-rot ist.
- Abschmecken, bei Bedarf Salz oder Zitronensaft nachlegen, dann umfüllen und servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Cremiger Basilikum-Tomatenbutter
Die Butter ist würzig und leicht süßlich, deshalb passt sie zu vielen einfachen Dingen aus der Alltagsküche.
- Warmes Baguette: Die Butter schmilzt leicht an und zieht ins Brot ein, das mag ich am liebsten.
- Gegrilltes Gemüse: Zucchini oder Paprika vom Grill bekommen durch die Butter eine würzige Note.
- Ofenkartoffeln: Ein Klecks auf der heißen Kartoffel ersetzt bei mir oft die Sauerrahmsoße.
- Gegrilltes Fleisch oder Fisch: Die Süße vom Honig gleicht die Röstaromen gut aus.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Basilikum-Tomatenbutter in einem verschlossenen Schälchen in der Regel etwa vier Tage. Zum Einfrieren eignet sie sich ebenfalls gut, am besten portionsweise in einer Eiswürfelform, dann hast du immer kleine Mengen griffbereit. Vor dem Servieren lasse ich sie bei Zimmertemperatur stehen, dann lässt sie sich leichter streichen.
Direkt aus dem Kühlschrank ist sie noch etwas fest. Meine Familie liebt sie außerdem als Basis für ein schnelles Butter Board, dazu einfach etwas Feta oder Röstzwiebeln darüberstreuen und mit knusprigem Brot servieren.

Fazit
Diese Basilikum-Tomatenbutter ist für mich die Antwort auf „was Schnelles, das trotzdem gut schmeckt“. Fünf Minuten Aufwand für einen Aufstrich, den ich sonst nirgends fertig kaufen kann. Ich mache mittlerweile immer die doppelte Menge, weil eine Portion bei mir nie lange hält.






