Aurora Sauce ist eine cremige Béchamel mit Tomatenmark, die in 15 Minuten fertig ist. Sie schmeckt mild, leicht säuerlich und macht aus einfachen Nudeln oder Gemüse ein volles Familienessen. Ich koche sie mit wenigen Grundzutaten, die ich fast immer im Haus habe.
An einem Dienstagabend stand ich mit müden Kindern und einer Packung Spirelli in der Küche und hatte keine Lust auf mein Basilikumpesto. Also rührte ich eine Aurora Sauce an, weil Butter, Milch und Mehl immer da sind. Eines meiner Kinder probierte den ersten Löffel und sagte: „Die ist ja rosa wie ein Sonnenaufgang.“
Damit lag es gar nicht falsch, denn Aurora heißt Morgenröte. Seitdem steht die Sauce bei mir auf dem Tisch, wenn es schnell gehen muss und trotzdem alle zufrieden sein sollen. So bekomme ich sie ohne Klümpchen hin.
Table of Contents
Zutaten für Aurora Sauce
Das nehme ich dafür, damit ich am Ende etwa 600 g Sauce für vier Portionen habe. Alles davon ist Grundvorrat aus Kühlschrank und Vorratsschrank, und bei ein paar Zutaten sage ich dir, was ich bevorzuge.
- 40 g Butter (in kleinen Stücken)
- 500 ml Milch (Ich nehme dafür immer Vollmilch, weil die Sauce damit am cremigsten wird.)
- 40 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 EL Tomatenmark
- ½ TL Salz
- 2 Prisen Pfeffer
- 2 Prisen Muskat (Mein Tipp: lieber sparsam bleiben, zu viel Muskat überdeckt die Tomate.)
Allergenhinweis: Aurora Sauce enthält Milch (in Milch und Butter) und Gluten (im Weizenmehl).
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, alles kalt in den Topf zu geben und mit dem Schneebesen zu rühren, dann bilden sich kaum Klümpchen. Der Topf sollte dafür nicht zu klein sein.
Schritt 1: Butter, Milch, Mehl und Tomatenmark in einen mittelgroßen Topf geben, dazu Salz, Pfeffer und Muskat. Alles noch kalt mit dem Schneebesen verrühren, bis sich das Tomatenmark gelöst hat und die Milch gleichmäßig rosa aussieht.
Schritt 2: Den Topf bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren erhitzen. Nach ein paar Minuten schmilzt die Butter und die Sauce wird langsam dicker. Am Topfboden und in den Ecken besonders gründlich rühren, dort setzt sich das Mehl gern an.
Schritt 3: Die Sauce einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und weiterrühren, bis sie cremig und dickflüssig ist. Insgesamt dauert das Kochen etwa 10 Minuten. Sie sollte am Löffel haften bleiben und nicht mehr wässrig ablaufen. Bei zu hoher Hitze brennt sie schnell an, das ist der häufigste Fehler.
Schritt 4: Aurora Sauce abschmecken und bei Bedarf noch etwas Salz oder Muskat nachlegen. Sind doch ein paar Klümpchen geblieben, püriere ich die Sauce kurz mit dem Stabmixer. Danach direkt verwenden.

Aurora Sauce (Tomaten-Béchamel)
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Butter, Milch, Mehl und Tomatenmark in einen mittelgroßen Topf geben, dazu Salz, Pfeffer und Muskat. Alles noch kalt mit dem Schneebesen verrühren, bis sich das Tomatenmark gelöst hat.
- Den Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und die Sauce dicker wird.
- Die Sauce einmal aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und weiterrühren, bis sie cremig und dickflüssig ist. Insgesamt dauert das Kochen etwa 10 Minuten.
- Aurora Sauce abschmecken. Sind noch Klümpchen vorhanden, die Sauce kurz mit dem Stabmixer pürieren. Danach direkt verwenden.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Aurora Sauce
Die Sauce ist mild und cremig, deshalb passt alles dazu, was etwas zum Anschmiegen braucht. Ich achte auf einen Kontrast in der Konsistenz, etwa bissfeste Nudeln oder knuspriges Gemüse.
Spirelli oder Penne: Die Rillen und Röhren halten viel Sauce fest, und die Kinder essen sie ohne Diskussion. Wer heute lieber eine rote Sauce möchte, nimmt meine Tomatensauce.
Gedünsteter Brokkoli oder Blumenkohl: Das leicht Herbe vom Kohlgemüse gleicht die milde Sauce aus und bringt Farbe auf den Teller. Wer Abwechslung möchte, serviert das Gemüse auch mit meiner schnellen Hollandaise.
Pellkartoffeln: Sie saugen die Sauce auf und machen das Essen schön sättigend.
Fischstäbchen oder Hähnchenschnitzel: Die knusprige Panade steht im Kontrast zur weichen Sauce.
Aufbewahrung & Serviertipps
Aurora Sauce hält sich abgedeckt im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Ich fülle sie in ein Schraubglas oder eine Meal-Prep-Box. Bei einer Schüssel drücke ich etwas Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche, damit sich keine Haut bildet. Zum Einfrieren teile ich sie in Portionen, das klappt bis etwa zwei Monate.
Beim Aufwärmen gebe ich die Sauce in einen Topf, erhitze sie bei niedriger Hitze und rühre ständig. Im Kühlschrank wird sie fest, das ist normal. Ein Schuss Milch macht sie wieder geschmeidig, und aufgetaute Sauce rühre ich zusätzlich kräftig mit dem Schneebesen durch.
Die Sauce kann mehr als Nudeln. Ich gieße sie über gedünsteten Blumenkohl oder Brokkoli und überbacke alles mit Käse, oder ich nehme sie als Sauce für einen Nudelauflauf. Wer eine kräftigere Tomatennote mag, rührt am Ende noch einen halben Esslöffel Tomatenmark unter.

Fazit
Für mich rettet die Aurora Sauce genau die Abende, an denen sonst ein trockenes Nudelgericht auf dem Tisch gestanden hätte. Sie braucht wenig und verzeiht kleine Abweichungen. Auch die Kinder, die bei Saucen sonst skeptisch sind, essen sie. Als Nächstes probiere ich sie über Blumenkohl aus dem Ofen.






