Pesto mit Basilikum ist bei mir das Rezept für Abende, an denen einfach keine Zeit mehr bleibt. Fünf Minuten, ein Mixer, fertig. Kein Vergleich zu den Gläsern aus dem Supermarktregal.
Letzten Dienstag stand ich um halb sieben mit leerem Kühlschrank da, und mein Sohn rief schon zum dritten Mal „Wann gibt’s Essen?“ aus dem Wohnzimmer. Ich hatte noch einen Topf Basilikum auf der Fensterbank, ein Stück Parmesan im Kühlschrank und eine Tüte Pinienkerne im Schrank. Zehn Minuten später stand ein Teller Nudeln mit Pesto auf dem Tisch, und mein Sohn hat tatsächlich zweimal nachgenommen. Seitdem mache ich Basilikumpesto fast jede Woche, meistens gleich die doppelte Menge, damit im Kühlschrank ein Glas für den nächsten hektischen Abend steht. Manchmal wechsle ich für Abwechslung zu meinem Kräuterpesto mit mehreren frischen Kräutern, aber Basilikum bleibt für mich der Klassiker.
Table of Contents
Zutaten für Pesto mit Basilikum
Für dieses Rezept braucht es kaum etwas, und genau das macht es so praktisch. Frischer Basilikum ist Pflicht, beim Rest kann man auch mal improvisieren.
Kurzer Hinweis vorab: Dieses Pesto enthält Milch (Parmesan) und Schalenfrüchte (Pinienkerne).
- 15 g Basilikumblätter, frisch
- 80 g Parmesan (in Stücken, 2–3 cm)
- 1 Knoblauchzehe
- 50 g Pinienkerne
- 100 g Olivenöl
- ½ TL Salz
Ich nehme dafür immer ein mildes, kaltgepresstes Olivenöl, das macht geschmacklich einen großen Unterschied. Wer keine Pinienkerne im Haus hat, kann sie durch Walnüsse ersetzen, das Ergebnis wird dann etwas erdiger im Geschmack. Für eine buttrige Basilikum-Variante mit ähnlichem Aroma probier auch gerne meine Basilikum-Tomatenbutter.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, alle festen Zutaten zuerst zu zerkleinern und das Öl erst danach zuzugeben, so wird das Pesto gleichmäßig cremig statt körnig.
Schritt 1: Basilikum, Parmesan, Knoblauch und Pinienkerne in eine Küchenmaschine oder einen Blitzhacker geben und fein pürieren, bis eine krümelige Masse entsteht.
Schritt 2: Öl und Salz zugeben und kurz weitermixen, bis eine cremige, sattgrüne Paste entsteht. Zwischendurch mit einem Löffel probieren und bei Bedarf noch etwas Salz nachgeben.

Pesto mit Basilikum
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Basilikum, Parmesan, Knoblauch und Pinienkerne in eine Küchenmaschine oder einen Blitzhacker geben und fein pürieren.
- Öl und Salz zugeben und kurz weitermixen, bis eine cremige Paste entsteht.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Pesto mit Basilikum
Am liebsten esse ich Pesto klassisch, aber es passt auch in vielen anderen Kombinationen gut.
Nudeln: Die cremige Konsistenz zieht in warme Nudeln ein und ummantelt jeden Bissen.
Gegrilltes Gemüse: Die Frische von Basilikum und Knoblauch gleicht die Röstaromen vom Grill schön aus.
Geröstetes Brot: Als Aufstrich auf knusprigem Baguette ist es ein schneller Snack für zwischendurch, ähnlich wie mein cremiger Kräuterquark.
Gebratenes Hähnchen: Ein Klecks auf der warmen Hähnchenbrust bringt sofort mediterranes Aroma auf den Teller, genau wie ein würziges Kräuteröl mit Koriander und Knoblauch das bei gegrilltem Fleisch macht.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich das Pesto in einem gut verschlossenen Glas etwa vier bis fünf Tage. Ein dünner Ölfilm oben auf dem Glas schützt die Farbe und hält es länger frisch.
Zum Einfrieren fülle ich das Pesto gerne in Eiswürfelformen, so kann ich später genau die Menge auftauen, die ich gerade brauche.
Aus meiner Erfahrung lässt sich das Grundrezept gut abwandeln: Rucola statt Basilikum für eine schärfere Note, oder Cashewkerne statt Pinienkerne, wenn gerade nichts anderes im Schrank ist.

Fazit
Pesto mit Basilikum ist eines der Rezepte, die bei mir nie lange im Kühlschrank stehen. Fünf Minuten Aufwand für einen Geschmack, der jedes Fertigglas schlägt, das überzeugt mich jedes Mal aufs Neue. Meine Familie liebt es am meisten schlicht mit Spaghetti und einem Spritzer Zitrone. Wer gerne variiert, findet in meinem Tomatenpesto eine sonnige Alternative für den nächsten Nudelabend.






