Kokos-Porridge mit Himbeeren koche ich immer dann, wenn es draußen grau ist und drinnen noch alle verschlafen am Tisch sitzen. Haferflocken und Chiasamen köcheln im Kokosdrink richtig cremig, obendrauf kommen frische Himbeeren und knusprige Kokoschips. In 20 Minuten steht es fertig in der Schale, ganz ohne Milchprodukte.
Das erste Mal habe ich mein Kokos-Porridge mit Himbeeren an einem verregneten Dienstag im Oktober gekocht. Der Kühlschrank war fast leer, und hinten im Regal stand nur noch eine Packung Kokosdrink. Die Himbeeren hatte ich eigentlich für einen Kuchen gekauft, der dann nie gebacken wurde.
Als ich die Beeren auf das heiße Porridge gelegt habe, sind sie an den Rändern leicht rosa ausgelaufen. Meine Tochter hat sofort „Prinzessinnen-Brei“ dazu gesagt und seitdem wünscht sie es sich fast jeden Montag. Ich kaufe inzwischen immer eine Schale Himbeeren mehr ein, und was übrig bleibt, landet am Wochenende in kleinen Haferflockenküchlein mit Himbeeren und Kokos. Das Porridge koche ich bis heute genau so.
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Zutaten für Kokos-Porridge mit Himbeeren
Für mein Kokos-Porridge mit Himbeeren brauchst du nicht viel, das meiste steht wahrscheinlich schon im Vorratsschrank. Bei den Toppings nimm ruhig, was gerade da ist, und beim Süßen entscheidest du selbst. Ist kein Kokosdrink im Haus, koche ich lieber meine Variante mit Mandelmilch und Chiasamen.
- 80 g zarte Haferflocken (Ich nehme dafür immer die zarten Flocken, weil sie in 8 Minuten schön weich werden.)
- 1 TL Chiasamen
- 150 ml Wasser
- 400 bis 450 ml Kokosdrink (Mein Tipp: Mit 400 ml wird das Porridge fester, mit 450 ml eher löffelweich.)
- 35 g Agavendicksaft (ca. 2 EL, optional)
- 20 g Kokoschips
- 125 g Himbeeren (Im Winter nehme ich tiefgekühlte, die ich vorher kurz antaue.)
- Heidelbeeren zum Bestreuen (optional, nach Belieben)
- 1 TL Kakaobohnensplitter
Gut zu wissen: Haferflocken enthalten Gluten. Wer glutenfrei essen muss, nimmt ausdrücklich als glutenfrei gekennzeichnete Haferflocken. Bei Kokosdrink und Kakaobohnensplittern schaue ich immer auf die Packung, weil dort oft Spuren von Nüssen angegeben sind.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung ist das Rühren hier der ganze Trick. Kokosdrink setzt am Topfboden gern an, also bleib in den ersten Minuten mit dem Kochlöffel in der Nähe.
Schritt 1: Haferflocken, Chiasamen, Wasser und Kokosdrink in einen mittelgroßen Topf geben. Alles bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen, bis sich am Rand kleine Bläschen bilden und es leicht nach Kokos duftet.
Schritt 2: Die Hitze reduzieren und das Porridge 8 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts anbrennt. Die Haferflocken quellen auf, und die Masse wird sichtbar dicker und cremiger.
Schritt 3: Den Topf vom Herd nehmen und den Agavendicksaft einrühren. Ein typischer Fehler ist, das Porridge zu früh für zu dünn zu halten. Es dickt beim Stehen sehr schnell nach, deshalb lieber ein, zwei Minuten warten, bevor du mehr Haferflocken dazugibst.
Schritt 4: Das Porridge auf 2 Schalen verteilen. Mit Kokoschips, Himbeeren, Heidelbeeren und Kakaobohnensplittern bestreuen und heiß servieren.

Kokos-Porridge mit Himbeeren
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Haferflocken, Chiasamen, Wasser und Kokosdrink in einen mittelgroßen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen.
- Hitze reduzieren und das Porridge 8 Minuten sanft köcheln lassen, dabei regelmäßig umrühren, damit nichts am Topfboden ansetzt.
- Topf vom Herd nehmen und den Agavendicksaft einrühren. Das Porridge dickt beim Stehen schnell nach.
- Porridge auf 2 Schalen verteilen, mit Kokoschips, Himbeeren, Heidelbeeren und Kakaobohnensplittern bestreuen und heiß servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Kokos-Porridge mit Himbeeren
Mein Kokos-Porridge mit Himbeeren ist warm und cremig, deshalb mag ich dazu etwas Frisches oder etwas mit Biss.
Ein Klecks Kokosjoghurt: Er bringt eine leicht säuerliche Frische und kühlt das heiße Porridge angenehm ab.
Geröstete Mandelblättchen: Sie sorgen für Knusper und etwas mehr Eiweiß am Morgen.
Eine Handvoll Granola: Wenn noch mein selbst gemachtes Kokos-Mandel-Granola im Glas ist, streue ich es erst kurz vor dem Servieren darüber, dann bleibt es richtig knusprig.
Eine halbe Banane in Scheiben: Sie süßt ganz natürlich, sodass du den Agavendicksaft weglassen kannst.
Eine Tasse Kräutertee oder Kakao: Das passt zu kalten Wochenendmorgen, an denen niemand schnell vom Tisch aufstehen muss.
Aufbewahrung und Serviertipps
Reste halten sich in einer gut verschlossenen Dose zwei Tage im Kühlschrank. Die Toppings bewahre ich dann getrennt auf, damit die Kokoschips knusprig bleiben und die Himbeeren nicht matschig werden. Zum Einfrieren eignet sich das Porridge weniger, weil es beim Auftauen wässrig wird.
Kalt aus dem Kühlschrank ist das Porridge ziemlich fest. Ich mache das normalerweise so: Die Portion kommt mit einem Schuss Kokosdrink oder Wasser in einen kleinen Topf und wird unter Rühren bei niedriger Hitze erwärmt, bis sie wieder cremig ist. In der Mikrowelle klappt das auch, dann aber zwischendurch umrühren.
Die Beeren kannst du je nach Saison austauschen. Im Sommer passen Erdbeeren oder Mango, im Herbst ein geriebener Apfel mit einer Prise Zimt. Statt Agavendicksaft funktioniert auch Ahornsirup, und wer es sättigender mag, rührt einen Löffel Mandelmus unter.

Fazit
Mein Kokos-Porridge mit Himbeeren ist kein kompliziertes Frühstück, aber es bringt an grauen Montagen gute Laune an den Tisch. Die rosa Schlieren der Himbeeren im cremigen Brei gehören für meine Tochter inzwischen fest zum Wochenstart. Für mich zählt vor allem, dass es in 20 Minuten fertig ist und alle satt in den Tag starten. Wenn ich mal Abwechslung brauche, koche ich die goldgelbe Version mit Kurkuma und Mango.






