Kurkuma-Kokos-Porridge mit Mango ist bei mir das Frühstück für Tage, an denen draußen alles grau ist und ich trotzdem etwas Warmes auf den Tisch bringen will. Der Porridge schmeckt cremig, leicht süß und bekommt durch frischen Ingwer und Kurkuma einen goldenen Kick, der wirklich wach macht. In 17 Minuten steht er fertig auf dem Tisch, noch bevor die Schultasche gepackt ist.
Auf die Idee kam ich letzten Winter, als mein Sohn drei Tage hintereinander mit kalten Füßen in die Küche kam und nach etwas Warmem fragte, aber meinen sonst so beliebten Apfel-Porridge partout nicht mehr wollte. Ich hatte noch ein Stück Ingwer und eine angebrochene Kurkumawurzel im Gemüsefach liegen, dazu eine überreife Mango, die schnell weg musste. Also warf ich einfach alles zusammen in den Topf, mehr aus Verlegenheit als aus Plan.
Mein Tipp: reife Mango macht den Unterschied, sie bringt genug Süße mit, dass ich kaum Zucker brauche. Seitdem steht der Porridge mindestens einmal die Woche auf dem Frühstückstisch, meine Tochter isst ihn inzwischen sogar ohne Mango, wenn mal keine da ist. Jetzt kommt das Rezept, so wie ich es bei mir zuhause mache.
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Zutaten für Kurkuma-Kokos-Porridge mit Mango
Das nehme ich dafür, und ein paar Alternativen, die bei mir auch schon funktioniert haben: Hafermilch lässt sich gegen jede andere Pflanzenmilch tauschen, und wenn keine frische Mango da ist, tut es auch eine reife Banane.
- 5–10 g frischer Ingwer (in dünnen Scheiben)
- 5–10 g frische Kurkuma (in dünnen Scheiben, ich nehme dafür immer die frische Variante, wenn ich sie bekomme, das Aroma ist milder als bei gemahlener Kurkuma)
- 200 ml Kokosmilch
- 400 ml Hafermilch
- 120 g zarte Haferflocken
- 20–30 g Zucker (nach Geschmack)
- 1 reife Mango (in mundgerechten Stücken, meine bewährte Methode ist, sie erst ganz zum Schluss draufzugeben, dann bleibt sie frisch und wird nicht mitgekocht)
- Kokosraspeln zum Bestreuen
Allergenhinweis: Haferflocken und Hafermilch enthalten glutenhaltiges Getreide (Hafer). Bei Bedarf lassen sich glutenfreie Haferflocken und glutenfreie Hafermilch verwenden.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung wird der Porridge am cremigsten, wenn er langsam und nicht zu heiß köchelt. So geht er bei mir Schritt für Schritt.
Schritt 1: Ingwer und Kurkuma schälen und fein reiben oder in sehr dünne Scheiben schneiden.
Schritt 2: Kokosmilch, Hafermilch, Haferflocken, Zucker sowie den geriebenen Ingwer und die Kurkuma in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen.
Schritt 3: Die Hitze reduzieren und den Porridge etwa 12 Minuten köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren, bis er cremig ist und die Haferflocken weich sind. Mein Tipp: lieber einmal zu oft umrühren, dann setzt nichts am Topfboden an.
Schritt 4: Den Porridge in vier Schüsseln verteilen, mit Mangostücken und Kokosraspeln bestreuen und warm servieren.

Kurkuma-Kokos-Porridge mit Mango
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Ingwer und Kurkuma schälen und fein reiben oder in sehr dünne Scheiben schneiden.
- Kokosmilch, Hafermilch, Haferflocken, Zucker sowie den geriebenen Ingwer und die Kurkuma in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen.
- Die Hitze reduzieren und den Porridge etwa 12 Minuten köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren, bis er cremig ist und die Haferflocken weich sind.
- Den Porridge in vier Schüsseln verteilen, mit Mangostücken und Kokosraspeln bestreuen und warm servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Kurkuma-Kokos-Porridge mit Mango
Ein paar Sachen, die bei mir gut dazu passen, je nachdem wie hungrig alle sind:
- Gerösteter Kokos: bringt zusätzlich Röstaromen und etwas Biss zum weichen Porridge, genau wie in meinem Kokos-Mandel-Granola.
- Ein Klecks Joghurt: macht das Frühstück cremiger und etwas weniger süß.
- Frische Beeren: passen farblich und geschmacklich gut zur Mango und bringen zusätzliche Vitamine mit.
Aufbewahrung & Serviertipps
Der Porridge hält sich im Kühlschrank abgedeckt etwa zwei Tage. Für Meal Prep fülle ich ihn gern schon am Vorabend in kleine Boxen, dann muss morgens nur noch die Mango dazu.
Zum Aufwärmen gebe ich einen Schluck Hafermilch dazu und erwärme ihn langsam im Topf oder in der Mikrowelle, damit er nicht zu fest wird.
Statt Haferflocken funktionieren auch Dinkelflocken, und wer mag, tauscht die Mango je nach Saison gegen Apfel oder Birne.

Fazit
Dieser Porridge hat sich bei mir vom spontanen Resteverwertungs-Frühstück zum festen Wochenritual entwickelt. Er ist warm, ein bisschen scharf und durch die Mango trotzdem nicht zu ernst. Genau das richtige Frühstück für Tage, an denen es draußen ungemütlich ist. Wer noch eine zweite warme Variante für kalte Morgen sucht, findet sie in meinem Dschungel-Porridge.






