Porridge mit Kardamom-Zimt-Drizzle ist mein Frühstück für Tage, an denen der Morgen grau und die Küche noch kalt ist. Amaranth, Quinoa, Hirse und Haferflocken garen in Kokosnusswasser, und ein Drizzle aus Ahornsirup, Zimt und Kardamom kommt am Ende obendrauf. Der Topf ist in 40 Minuten fertig und reicht für sechs Schalen.
An einem Dienstag im Februar stand mein Sohn noch im Schlafanzug in der Küche und schnupperte am Topf. „Mama, das riecht wie Weihnachtsplätzchen“, sagte er, obwohl ich nur Zimt und Kardamom in den Ahornsirup gerührt hatte. Meine Tochter wollte erst nur einen Löffel probieren und aß dann die ganze Schale leer.
Seitdem kommt dieses Porridge mit Kardamom-Zimt-Drizzle auf den Tisch, sobald es draußen nass und kalt ist. Manchmal koche ich stattdessen mein Gewürz-Porridge, wenn ich Abwechslung brauche. Ich koche gleich die ganze Menge für sechs Portionen, dann ist auch der nächste Morgen schon halb gerettet. Was du dafür brauchst, steht direkt darunter.
Table of Contents
Zutaten für Porridge mit Kardamom-Zimt-Drizzle
Das nehme ich dafür, samt ein paar Tipps aus meiner Küche. Die Körner sind schnell abgewogen und im Supermarkt, im Drogeriemarkt oder im Reformhaus zu finden. Kokosnusswasser und Amaranth kommen zuerst in den Topf, der Rest folgt nach 15 Minuten.
Für das Kardamom-Zimt-Drizzle
- 60 g Ahornsirup
- ½ TL Zimt
- ½ TL Kardamom (mein Tipp: frisch aus den Kapseln gemahlen duftet er deutlich intensiver)
Für das Porridge
- 1 l Kokosnusswasser (ich nehme dafür immer eines ohne Zuckerzusatz, mit Wasser klappt es aber auch, dann schmeckt es neutraler; mit Mandelmilch klappt es ebenfalls, so wie in meinem Porridge mit Mandelmilch und Chiasamen)
- 100 g Amaranth
- 80 g Quinoa (abgewaschen; aus meiner Erfahrung lohnt sich das Abspülen im Sieb, sonst kann Quinoa bitter schmecken)
- 90 g zarte Haferflocken
- 80 g Hirse
- 40 g Leinsamen
Allergenhinweis: Haferflocken enthalten Gluten.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist ein großer Topf mit dickem Boden und ein Kochlöffel in Reichweite. So setzt nichts an, und du kannst nebenbei den Tisch decken.
Schritt 1: Ahornsirup, Zimt und Kardamom in einer kleinen Schüssel verrühren und zur Seite stellen. Das Drizzle darf ruhig schon duften, während das Porridge kocht.
Schritt 2: Kokosnusswasser und Amaranth in den Topf geben und bei mittlerer bis niedriger Hitze 15 Minuten sanft köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren. Typischer Fehler: zu hohe Hitze, dann setzt der Boden schnell an.
Schritt 3: Quinoa, Haferflocken, Hirse und Leinsamen zugeben und weitere 15 Minuten sanft köcheln lassen, dabei regelmäßig rühren. Am Ende ist die Masse dick und cremig, und die Körner sind weich. Wird es zu fest oder setzt es an, gieße ich einen Schuss Wasser nach.
Schritt 4: Das Porridge in 6 Schalen füllen, das Drizzle darüber verteilen und heiß servieren.

Porridge mit Kardamom-Zimt-Drizzle
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Ahornsirup, Zimt und Kardamom in einer kleinen Schüssel verrühren und zur Seite stellen.
- Kokosnusswasser und Amaranth in einen großen Topf geben und bei mittlerer bis niedriger Hitze 15 Minuten sanft köcheln lassen, dabei regelmäßig umrühren.
- Quinoa, Haferflocken, Hirse und Leinsamen zugeben und weitere 15 Minuten sanft köcheln lassen, dabei regelmäßig rühren. Wird das Porridge zu fest oder setzt es an, einen Schuss Wasser nachgießen.
- Porridge in 6 Schalen füllen, das Kardamom-Zimt-Drizzle darauf verteilen und heiß servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Porridge mit Kardamom-Zimt-Drizzle
Das Porridge ist weich und mild, deshalb mag ich etwas Frisches oder Knuspriges dazu. Zu Porridge mit Kardamom-Zimt-Drizzle passen diese Kombinationen bei mir zu Hause am besten:
Frische Beeren: Ihre Säure gleicht die Süße des Ahornsirups aus und bringt Farbe in die Schale.
Geröstete Kürbiskerne: Sie geben Biss zu der weichen Konsistenz.
Granola: Für noch mehr Crunch gebe ich einen Löffel von meinem Granola obendrauf.
Apfel- oder Birnenscheiben: Roh oder kurz in der Pfanne angebraten, denn Zimt und Kardamom vertragen sich gut mit Obst. Wer Apfel und Zimt noch deutlicher mag, probiert Apfel-Zimt-Porridge mit Sultaninen.
Naturjoghurt: Ein Klecks macht die Schale leichter und etwas frischer.
Aufbewahrung & Serviertipps
Das Porridge mit Kardamom-Zimt-Drizzle lasse ich zuerst zügig abkühlen, bevor es in eine luftdichte Box kommt. Im Kühlschrank hält es sich bis zu drei Tage. Portionsweise eingefroren bleibt es etwa zwei Monate gut. Das Drizzle hebe ich getrennt auf und gebe es erst beim Servieren darüber.
Über Nacht wird das Porridge fest. Zum Aufwärmen gebe ich pro Portion einen Schuss Wasser dazu und erwärme es unter Rühren im Topf oder in der Mikrowelle, bis es wieder cremig ist.
Kalt schmeckt es auch: Ich löffle Reste mit einem Klecks Joghurt und frischem Obst, ähnlich wie Overnight Oats. Das Drizzle mache ich mit etwas weniger Kardamom, wenn die Kinder es milder mögen.

Fazit
Für mich ist dieses Porridge mit Kardamom-Zimt-Drizzle das Frühstück für Morgen, an denen ich nebenbei noch Pausenbrote schmiere: Topf auf den Herd, ab und zu rühren, fertig. An Tagen, an denen ich lieber etwas anderes Warmes möchte, koche ich mein warmes Müsli. Meine Familie liebt den Duft von Zimt und Kardamom, der schon durch die Küche zieht, bevor die Schalen auf dem Tisch stehen.






