Italienische Tomatensauce gehört für mich zu den Rezepten, die ich fast blind kochen kann. Sie braucht nur sieben Zutaten und 35 Minuten, schmeckt aber, als hätte ich den ganzen Nachmittag am Herd gestanden. Genau deshalb landet sie bei mir so oft im Kochtopf.
Ich mache sie meistens mittwochs, wenn ich zwischen Hausaufgabenkontrolle und Fußballtraining keine Zeit für lange Rezepte habe. Mein Sohn nennt sie nur „die rote Sauce“ und fragt mindestens einmal die Woche danach, am liebsten über Spaghetti. Meine bewährte Methode ist, gleich die doppelte Menge zu kochen und die Hälfte einzufrieren, dann ist an einem hektischen Abend schon alles fertig.
Getrocknete Tomaten geben der Sauce eine Tiefe, die frische Tomaten allein nicht schaffen, und der Knoblauch rundet das Ganze ab. Für mich ist das eines dieser Rezepte, die man einmal macht und danach nie wieder ein Glas aus dem Supermarkt kauft. Ähnlich unkompliziert finde ich übrigens auch meine Möhren-Tomaten-Sauce, die genauso schnell auf dem Tisch steht.
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Zutaten für Italienische Tomatensauce
Das nehme ich dafür, alles Zutaten, die ich meistens sowieso im Vorratsschrank habe. Statt der stückigen Tomaten aus der Dose gehen auch passierte Tomaten, dann wird die Sauce etwas glatter. Wer es noch würziger mag, rührt auch etwas von meinem Tomatenpesto unter.
- 40 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft (mein Tipp: die milderen, nicht zu stark gesalzenen Varianten nehmen)
- 1 Knoblauchzehe
- 1 EL Tomatenmark
- 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
- 1 EL Zucker (gleicht die Säure der Tomaten aus, ich nehme dafür immer braunen Zucker)
- ½ TL Salz
- 2 Prisen Pfeffer
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, die getrockneten Tomaten wirklich fein zu hacken, dann verteilt sich ihr Aroma gleichmäßig in der ganzen Sauce.
- Getrocknete Tomaten und Knoblauch fein hacken, mit dem Messer oder in der Küchenmaschine.
- Tomatenmark, gehackte Tomaten, Knoblauch, stückige Tomaten, Zucker, Salz und Pfeffer in einem Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten aufkochen lassen, bis es leicht blubbert.
- Hitze reduzieren, Topf halb abdecken und die Sauce 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit nichts ansetzt. Die Sauce sollte am Ende deutlich eingedickt sein und intensiv nach Tomate duften.
- Mit dem Stabmixer fein pürieren, bis die Sauce cremig ist. Wer es etwas stückiger mag, püriert einfach kürzer.

Italienische Tomatensauce
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Getrocknete Tomaten und Knoblauch fein hacken, mit dem Messer oder in der Küchenmaschine.
- Tomatenmark, gehackte Tomaten, Knoblauch, stückige Tomaten, Zucker, Salz und Pfeffer in einem Topf verrühren und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten aufkochen lassen.
- Hitze reduzieren, Topf halb abdecken und die Sauce bei niedriger Hitze 20 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
- Mit dem Stabmixer fein pürieren, bis die Sauce cremig ist.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Italienischer Tomatensauce
Diese Sauce ist überraschend vielseitig, von klassisch bis als Dip.
Spaghetti oder Penne: die einfachste und schnellste Kombination für einen Wochentag.
Gegrilltes Gemüse: Zucchini, Paprika oder Aubergine vom Grill, beträufelt mit meinem Koriander-Knoblauch-Öl wird es noch aromatischer, die Säure der Sauce passt gut zur Röstung.
Als Dip: mit warmem Baguette oder Grissini, oder meine Basilikum-Tomatenbutter dazu, meine Kinder tunken am liebsten Käsestangen hinein.
Auf Pizza: als Basis statt fertiger Pizzasauce (oder direkt meine Pasta- und Pizzasauce), dafür etwas dicker einkochen lassen.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich die Sauce gut drei Tage in einem verschlossenen Glas. Ich fülle sie meistens noch warm ein, das verlängert die Haltbarkeit etwas.
Zum Aufwärmen reicht ein paar Minuten bei niedriger Hitze im Topf, dabei ab und zu umrühren, damit sie nicht anbrennt. In der Mikrowelle geht es auch, dann aber zwischendurch einmal umrühren.
Zum Einfrieren eignet sich die Sauce sehr gut, ich portioniere sie in kleinen Gläsern oder Gefrierbeuteln. So im Gefrierfach hält sie sich locker zwei bis drei Monate, und an stressigen Abenden ist das Abendessen dann in wenigen Minuten fertig.

Fazit
Italienische Tomatensauce ist bei mir fest im Wochenplan verankert, gerade weil sie so wenig Aufwand macht. Ich koche sie am liebsten in größeren Mengen vor und friere einen Teil ein, genau wie meine Salsa Roja. Für mich ist sie der Beweis, dass eine gute Sauce nicht kompliziert sein muss, um richtig gut zu schmecken.






