Tomatenpesto steht bei mir immer griffbereit im Kühlschrank, für genau die Abende, an denen keiner mehr kochen will. Zehn Minuten Mixzeit, ein paar Grundzutaten aus dem Vorrat, fertig ist eine Paste, die Nudeln, Brot und sogar den Rest vom gegrillten Gemüse rettet.
Entstanden ist mein Rezept an einem Mittwoch, an dem der Kühlschrank fast leer war, außer einem Glas getrockneten Tomaten und einem Stück Parmesan, das noch vom Wochenende übrig war. Meine Tochter wollte Nudeln, und zwar sofort. Ich habe alles in die Küchenmaschine geworfen, kurz gemixt, und binnen Minuten stand eine Schüssel Pasta mit selbst gemachtem Pesto auf dem Tisch.
Seitdem kommt mindestens einmal im Monat ein Glas davon zustande, meistens dann, wenn ich merke, dass der Vorrat an meinem Kräuterpesto zur Neige geht. Es ist eines dieser Rezepte, bei denen ich mich frage, warum ich es nicht schon viel früher selbst gemacht habe.
Table of Contents
Zutaten für Tomatenpesto
Für mein Tomatenpesto brauchst du getrocknete Tomaten, Parmesan, Kerne und Olivenöl. Ich nehme dafür immer Sonnenblumenkerne und Pinienkerne gemischt, das spart Geld, ohne dass man es schmeckt. Enthält Milch (Parmesan).
- 100 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
- 120 g Parmesan, in Stücken
- 25 g Sonnenblumenkerne
- 25 g Pinienkerne
- 75 g reife Tomate (ca. 1 Stück), halbiert, ähnlich wie in meiner Tomatensauce
- 150 g Olivenöl
Mein Tipp: Achte darauf, dass die getrockneten Tomaten wirklich trocken sind und nicht in Öl eingelegt, sonst wird die Paste zu weich. Aus meiner Erfahrung schmeckt das Pesto mit reifem, würzigem Parmesan deutlich intensiver als mit einer milden Sorte.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, alles nacheinander in die Küchenmaschine zu geben, so bleibt die Konsistenz gleichmäßig fein.
Schritt 1: Die getrockneten Tomaten in die Küchenmaschine geben und fein pürieren, etwa 10 bis 15 Sekunden. In eine Schüssel umfüllen.
Schritt 2: Den Parmesan dazugeben und ebenfalls fein pürieren, etwa 10 bis 15 Sekunden.
Schritt 3: Sonnenblumenkerne und Pinienkerne zugeben und kurz mitmixen, bis sie grob zerkleinert sind, etwa 10 Sekunden im Pulsbetrieb. Hier lieber kurz pulsen statt durchgehend laufen lassen, sonst werden die Kerne ölig.
Schritt 4: Frische Tomate und Olivenöl dazugeben. Alles etwa 30 bis 40 Sekunden zu einer cremigen Paste verarbeiten, zwischendurch den Rand der Schüssel mit einem Teigschaber nach unten schieben.

Tomatenpesto
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Die getrockneten Tomaten in die Küchenmaschine geben und fein pürieren, etwa 10 bis 15 Sekunden. In eine Schüssel umfüllen.
- Den Parmesan dazugeben und ebenfalls fein pürieren, etwa 10 bis 15 Sekunden.
- Sonnenblumenkerne und Pinienkerne zugeben und kurz mitmixen, bis sie grob zerkleinert sind, etwa 10 Sekunden im Pulsbetrieb.
- Frische Tomate und Olivenöl dazugeben. Alles etwa 30 bis 40 Sekunden zu einer cremigen Paste verarbeiten, dabei den Rand der Schüssel zwischendurch mit einem Teigschaber nach unten schieben.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Tomatenpesto
Tomatenpesto ist vielseitiger, als man beim ersten Löffel denkt.
Pasta: Klassiker, mit etwas Nudelwasser verdünnt zieht das Pesto perfekt in die Nudeln ein.
Bruschetta: Auf geröstetem Brot mit etwas Olivenöl beträufelt, fertig ist eine schnelle Vorspeise, ganz ähnlich wie mein Basilikum-Toast mit Kräuterfrischkäse und Zitronenöl.
Gegrilltes Gemüse: Die intensive Tomatenwürze passt gut zu Zucchini, Paprika und Aubergine vom Grill.
Mozzarella: Ein Löffel Pesto auf frischem Mozzarella bringt Farbe und Würze auf den Teller.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Schraubglas, mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckt, hält sich das Pesto im Kühlschrank etwa eine Woche. Ich mache das normalerweise so, dass ich nach jeder Entnahme wieder etwas Öl nachfülle, dann bleibt es länger frisch.
Zum Servieren einfach kurz auf Zimmertemperatur bringen, dann lässt es sich besser verrühren. Für Pasta reicht ein Löffel pro Portion, mit etwas Nudelwasser verdünnt.
Wer mag, tauscht die Pinienkerne komplett gegen Walnüsse oder Mandeln, das verändert den Geschmack nur leicht und funktioniert genauso gut.

Fazit
Dieses Tomatenpesto ist bei mir zum festen Notfallrezept geworden, wenn schnell etwas auf den Tisch muss. Zehn Minuten Mixzeit, wenige Zutaten, und trotzdem schmeckt es intensiver als die meisten fertigen Varianten aus dem Glas. Ich habe immer eine Portion im Kühlschrank, genau wie meine Basilikum-Tomatenbutter, meistens ist sie schneller aufgebraucht, als ich nachmixen kann.






