Babyfreundliche Bananen Pancakes mit Zimt-Joghurt gehören bei mir zu den ersten Frühstücken, die mein Baby wirklich selbst essen konnte. Nur drei Grundzutaten, keine zugesetzte Süße, in 15 Minuten fertig.
Als meine Tochter mit dem Beikoststart anfing, wollte ich ihr etwas geben, das sie ohne Löffelhilfe greifen kann, ohne dass ich mir Sorgen um Zucker oder Zusatzstoffe machen muss. Bevor die Pancakes bei mir Standard wurden, gab es zum Beikoststart oft meinen Apfel-Porridge, aber die Pancakes ließen sich einfach besser greifen. Die ersten Versuche sahen ziemlich chaotisch aus, mehr Teig auf dem Hochstuhl als im Mund. Mittlerweile isst sie die Pancakes am liebsten kalt aus der Hand, direkt aus der Dose im Kühlschrank. Ich mache den Teig oft abends vor, dann geht es morgens schnell. Der Zimt-Joghurt ist inzwischen fast wichtiger als die Pancakes selbst, sie tunkt jedes Stück doppelt ein, bevor es überhaupt in ihrer Nähe landet. So sieht bei mir ein entspannter Frühstückstisch aus.
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Zutaten für Babyfreundliche Bananen Pancakes
Das nehme ich dafür, ganz bewusst nur wenige Zutaten, damit dein Baby den Eigengeschmack der Banane schmeckt. Reife Banane und Haferflocken machen den Teig von allein sämig, Zucker oder Salz brauchst du hier nicht. Haferflocken nehme ich auch gern für ein warmes Müesli, wenn es morgens kälter ist.
Enthält: Ei, Milch (Butter, Joghurt) und Hafer (glutenhaltig). Bei Unverträglichkeiten oder Allergien im Haushalt bitte vorher prüfen.
- 85 g reife Banane, in Stücken
- 1 Ei (Größe M)
- 35 g Haferflocken, feinblättrig
- ½ TL Butter (zum Braten)
- 3–4 EL Naturjoghurt (3,6 % Fett), nach Geschmack
- ½–1 TL Zimt, gemahlen, nach Geschmack
Meine bewährte Methode: Ich nehme immer eine möglichst reife, schon leicht braun gefleckte Banane, sie macht den Teig süßer und lässt sich viel leichter zerdrücken. Für die Kleinsten greife ich außerdem zu mildem Ceylon-Zimt statt Cassia-Zimt, er enthält deutlich weniger Cumarin.
Zubereitung Schritt für Schritt
Der Teig braucht keine Küchenmaschine, eine Gabel und ein Schneebesen reichen völlig aus. Ich mache das normalerweise so, dass ich zuerst die Banane zerdrücke und danach erst Ei und Haferflocken einrühre.
Schritt 1: Die Banane in einer Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken. Ei und Haferflocken dazugeben und mit einem Schneebesen oder Pürierstab zu einem glatten, sämigen Teig verrühren.
Schritt 2: Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Für jeden Pancake 1 EL Teig in die Pfanne geben und 1 bis 2 Minuten backen, bis an der Oberfläche kleine Blasen entstehen. Wenden und auf der anderen Seite goldbraun fertig backen. Mein Tipp: Nicht zu heiß braten, sonst werden die Pancakes außen dunkel, bevor sie innen durch sind.
Schritt 3: Naturjoghurt mit Zimt glatt verrühren.
Schritt 4: Pancakes mit einem Klecks Zimt-Joghurt servieren. Vor dem Servieren unbedingt die Temperatur für dein Baby prüfen.

Babyfreundliche Bananen Pancakes mit Zimt-Joghurt
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Die Banane in einer Schüssel mit einer Gabel fein zerdrücken. Ei und Haferflocken dazugeben und mit einem Schneebesen oder Pürierstab zu einem glatten Teig verrühren.
- Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Für jeden Pancake 1 EL Teig in die Pfanne geben und 1 bis 2 Minuten backen, bis Blasen entstehen. Wenden und goldbraun fertig backen.
- Naturjoghurt mit Zimt glatt verrühren.
- Pancakes mit einem Klecks Zimt-Joghurt servieren. Temperatur vor dem Servieren fürs Baby prüfen.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Babyfreundlichen Bananen Pancakes
Die Pancakes sind mild genug, dass fast jedes Baby-Topping dazu passt. Ich richte meistens etwas zum Greifen und etwas Cremiges daneben an.
- Bananenscheiben: greifbar in Streifen geschnitten, passen geschmacklich direkt zum Teig.
- Apfelmus ungesüßt: eine fruchtige Alternative zum Joghurt, wenn dein Baby (noch) keine Milchprodukte bekommt.
- Weiche Beeren, zerdrückt: liefern etwas Säure und Farbe, gut für erste Geschmackserfahrungen.
Für mich gibt es meist eine Portion Bircher-Müesli mit Heidelbeeren dazu, während mein Baby die Pancakes probiert, oder meine Vanille-Apfel-Pudding-Oats, wenn es etwas cremiger sein soll.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank halten sich die Pancakes gut zwei Tage in einer geschlossenen Dose. Für Vorräte lassen sie sich auch einzeln eingefroren aufbewahren, dann halten sie etwa einen Monat.
Zum Aufwärmen reicht ein kurzer Toaster-Durchgang oder ein paar Minuten in der Pfanne bei niedriger Hitze. Aus dem Gefrierfach vorher am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Aus dem Grundteig lässt sich auch mehr machen: Statt Banane funktioniert reifer Kürbis oder Apfelmus ähnlich gut, und für ältere Geschwister darf gern noch etwas mehr Zimt oder eine Prise Vanille dazu.

Fazit
Diese Pancakes sind bei mir fester Bestandteil der Beikostwoche geworden, weil sie schnell gehen und ich genau weiß, was drin ist. Wenn deine Kleine oder dein Kleiner gerade mit Fingerfood anfängt, probier sie einfach mal in kleiner Menge aus. Als Nächstes will ich eine Kürbis-Variante testen, ähnlich wie bei meinem Apfel-Zimt-Porridge mit Sultaninen.






