Caprese-Omelette ist mein Rezept für Morgen, an denen ich schnell etwas Warmes auf den Tisch bringen will, das trotzdem festlich aussieht. Cremiges Ei, geschmolzener Mozzarella und süße Tomaten ergeben zusammen ein Frühstück, das in 30 Minuten fertig ist. Meine Kinder lieben es, weil der Käse in Fäden zieht, sobald sie den ersten Bissen nehmen.
Ich habe die Caprese-Omelette zum ersten Mal an einem Samstagmorgen gemacht, an dem der Kühlschrank fast leer war, aber noch eine Packung Kirschtomaten und ein Rest Mozzarella herumlagen. Aus der Not heraus habe ich die Eier gedämpft statt gebraten, ähnlich wie bei meiner gedämpften Frühstückssuppe mit Huhn, weil ich gleichzeitig den Tisch decken wollte, und war selbst überrascht, wie fluffig das Ergebnis wurde.
Meine Tochter hat beim ersten Bissen gefragt, ob das Käse aus einer Pizza sei, weil der Mozzarella so schön zerlaufen war. Seitdem steht das Gericht regelmäßig auf meinem Wochenendplan, vor allem wenn draußen die ersten warmen Tage kommen und ich Lust auf etwas Sommerliches habe.
Der Duft von frischem Basilikum, der sich beim letzten Schritt unter dem Grill entfaltet, gehört inzwischen fest zu diesen Morgen dazu. Am Tisch verteile ich das Balsamico immer erst kurz vor dem Servieren, damit jeder selbst entscheidet, wie viel er möchte.
Table of Contents
Zutaten für Caprese-Omelette
Für die Caprese-Omelette braucht es nur wenige Zutaten, die ich meistens sowieso im Haus habe. Achte bei den Tomaten auf reife, aromatische Sorten, das macht hier den größten Unterschied im Geschmack. Achtung: Dieses Rezept enthält Ei und Milch (Mozzarella), die Crema di Balsamico kann Spuren von Sulfiten enthalten.
- 6 Eier
- ½ TL Salz
- ¼ TL Pfeffer
- 220 g Kirschtomaten, halbiert (mein Tipp: Rispentomaten schmecken meist süßer als normale Salattomaten)
- 125 g Mozzarella, in Scheiben (ca. 5 mm) (aus meiner Erfahrung schmilzt er in Scheiben gleichmäßiger als geriebener Käse)
- 700 g Wasser, zum Dämpfen
- 5-8 Basilikumblätter, frisch gezupft (meine bewährte Methode: erst ganz zum Schluss zupfen, dann bleibt er länger frisch)
- Crema di Balsamico, zum Beträufeln
Zubereitung Schritt für Schritt
Die Zubereitung der Caprese-Omelette läuft fast von allein, während ich nebenbei den Tisch decke. Mein Tipp: alles vorher bereitstellen, dann geht der Rest ruckzuck.
Schritt 1: Eine flache, hitzebeständige Form mit Backpapier auslegen, die in deinen Dampfgareinsatz oder Siebeinsatz passt.
Schritt 2: Eier, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gründlich verquirlen, bis die Mischung leicht schaumig ist. Die Eimasse in die Form gießen, mit Tomaten und Mozzarella belegen.
Schritt 3: Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Dampfeinsatz mit der Form aufsetzen, Deckel schließen und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten dämpfen, bis die Eimasse fest ist. In der Zwischenzeit den Backofengrill auf 250°C vorheizen.
Schritt 4: Die gedämpfte Omelette auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und 3 bis 5 Minuten unter dem heißen Grill bräunen. Ein häufiger Fehler: Ist der Grill nicht heiß genug, trocknet die Oberfläche eher aus, statt schön zu bräunen. Mit Basilikum bestreuen, mit Crema di Balsamico beträufeln und sofort servieren.

Caprese-Omelette
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Eine flache, hitzebeständige Form mit Backpapier auslegen, die in den Dampfgareinsatz passt.
- Eier, Salz und Pfeffer gründlich verquirlen, bis die Mischung leicht schaumig ist. In die Form gießen, mit Tomaten und Mozzarella belegen.
- Wasser im Topf zum Kochen bringen, Dampfeinsatz aufsetzen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten dämpfen, bis die Eimasse fest ist. Backofengrill auf 250°C vorheizen.
- Die gedämpfte Omelette auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und 3 bis 5 Minuten unter dem Grill bräunen. Mit Basilikum bestreuen, mit Crema di Balsamico beträufeln und servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Caprese-Omelette
Ein paar einfache Beilagen machen aus der Omelette eine vollständige Mahlzeit.
- Frisches Baguette: saugt die Balsamico-Reste vom Teller auf und rundet den Teller satt ab.
- Grüner Salat mit Zitronendressing: bringt Frische und einen Säurekick, der gut zum cremigen Ei passt.
- Rucola: passt geschmacklich zum Basilikum und gibt dem Teller eine leicht pfeffrige Note.
- Hausgemachter Kräuterquark: als herzhafter Dip zum Baguette, wenn es etwas mehr Würze sein darf.
Aufbewahrung & Serviertipps
Die Caprese-Omelette hält sich im Kühlschrank abgedeckt bis zu zwei Tage. Am besten in einer flachen Dose lagern, damit der Belag nicht verrutscht.
Zum Aufwärmen nehme ich am liebsten die Pfanne bei niedriger Hitze oder kurz den Ofen bei 150°C, so bleibt das Ei saftig und der Mozzarella wird nicht gummiartig.
Wer mag, tauscht den Mozzarella gegen Ziegenkäse oder rührt Rucola direkt in die Eimasse. Für unterwegs schneide ich die Omelette in Streifen und rolle sie mit etwas Rucola in einen Wrap.

Fazit
Die Caprese-Omelette ist bei mir längst mehr als ein Notfallrezept aus leerem Kühlschrank geworden. Sie zeigt, wie wenig Zutaten es braucht, um trotzdem ein Gericht auf den Tisch zu bringen, das nach bewusstem Kochen aussieht. Genau diese Kombination aus Einfachheit und Geschmack ist es, die ich an solchen Rezepten am meisten mag. Wer noch mehr Lust auf herzhafte Eier-Frühstücke hat, findet bei meiner Ofen-Omelette mit Topping oder meiner Shakshuka weitere Ideen für den Sonntagsbrunch.






