Gewürz-Porridge ist mein Frühstück für die Tage, an denen die Heizung zum ersten Mal läuft. Er ist cremig, warm gewürzt mit Zimt, Kardamom und Kurkuma und in 20 Minuten fertig. Genau das richtige Frühstück, wenn draußen alles grau ist.
Letzten Winter stand ich an einem besonders kalten Morgen mit steifen Fingern am Herd und habe den Porridge umgerührt, während meine Tochter noch im Schlafanzug in die Küche kam und fragte, ob es „das Zimt-Zeug“ gibt. Genau so nennt sie es bis heute.
Mein Sohn mag am liebsten die knusprigen Bananenchips obendrauf, meine Tochter isst am liebsten die Rosinen zuerst weg. Ich nehme für die Basis immer ungesüßten Mandeldrink, weil er die Gewürze schön durchkommen lässt, ohne zu süß zu werden.
Wenn der Duft von Kardamom und Vanille durch die Küche zieht, wissen meine Kinder auch ohne Ansage, dass das Frühstück gleich fertig ist. An Tagen, an denen es schneller gehen soll, greife ich stattdessen zu meinem Apfel-Zimt-Porridge mit Sultaninen, aber an ruhigen Morgen kommt bei mir ganz klar dieser Gewürz-Porridge auf den Tisch.
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Zutaten für Gewürz-Porridge
Das nehme ich dafür, plus ein paar Alternativen, die bei mir zu Hause auch funktioniert haben: Hafer- und Hirseflocken sorgen für die Cremigkeit, die Gewürzmischung macht den Porridge zu etwas Besonderem. Wer die Kurkuma-Note besonders mag, findet sie auch in meinem Kurkuma-Kokos-Porridge mit Mango wieder.
- 60 g Paranüsse, geschält, ganz
- 760 g Mandeldrink, ungesüßt
- 70 g Hirseflocken
- 70 g Haferflocken, zart
- 1 EL Kokosraspeln
- 2 TL Leinsamen
- 1 TL Zimt
- 2 Prisen Ingwer, gemahlen
- ¼ TL Kardamom
- ½ TL Kurkuma
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
- ½ Vanilleschote, Mark ausgekratzt
- 60 g Rosinen
- 60 g Bananenchips
Kurzer Hinweis für alle mit Nussallergie: Die Paranüsse lassen sich hier ohne Konsistenzverlust einfach weglassen. Wer glutenfrei kochen möchte, greift am besten zu zertifiziert glutenfreien Haferflocken.
Mein Tipp: Statt Mandeldrink geht auch Hafer- oder Sojadrink, dann wird der Porridge etwas milder im Geschmack. Aus meiner Erfahrung lohnt sich die frische Vanilleschote hier wirklich, sie bringt mehr Aroma als Extrakt.
Zubereitung Schritt für Schritt
Meine bewährte Methode ist, die Nüsse schon vorab zu hacken, dann geht der Rest zügig. Der Porridge braucht nur einen Topf und regelmäßiges Rühren.
Schritt 1: Paranüsse mit einem Messer grob hacken oder kurz im Blitzhacker zerkleinern. Beiseitestellen.
Schritt 2: Mandeldrink mit Hirseflocken, Haferflocken, Kokosraspeln, Leinsamen, Zimt, Ingwer, Kardamom, Kurkuma, Salz, Pfeffer sowie Vanillemark und Vanilleschote in einem Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Rühren etwa 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis der Porridge sämig ist und die Flocken weich sind. Wenn er zu dick wird, einfach noch einen Schluck Mandeldrink nachgießen.
Schritt 3: Vanilleschote entfernen. Porridge auf 4 Schalen verteilen, mit den gehackten Paranüssen, Rosinen und Bananenchips bestreuen und heiß servieren.

Gewürz-Porridge
Zutaten
Kochutensilien
Methode
- Paranüsse mit einem Messer grob hacken oder kurz im Blitzhacker zerkleinern, beiseitestellen.
- Mandeldrink mit Hirseflocken, Haferflocken, Kokosraspeln, Leinsamen, Zimt, Ingwer, Kardamom, Kurkuma, Salz, Pfeffer sowie Vanillemark und Vanilleschote in einem Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Rühren etwa 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis der Porridge sämig ist.
- Vanilleschote entfernen, Porridge auf 4 Schalen verteilen, mit den gehackten Paranüssen, Rosinen und Bananenchips bestreuen und heiß servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Gewürz-Porridge
Ein paar Toppings und Beilagen, die bei mir gut ankommen:
- Frisches Obst: Apfel- oder Birnenspalten bringen etwas Frische zur warmen Gewürznote, genauso wie die Beeren in meinem Bircher-Heidelbeer-Müsli.
- Ein Klecks Joghurt: macht den Porridge zusätzlich cremig, wer mag, nimmt eine pflanzliche Variante.
- Ein Löffel Ahornsirup: für alle, die es morgens gerne etwas süßer mögen.
- Gerösteter Kokosflocken: geben zusätzlich Biss, ähnlich wie bei meinem Kokos-Mandel-Granola, und passen geschmacklich zu Kardamom und Vanille.
Aufbewahrung & Serviertipps
Der Porridge hält sich im Kühlschrank abgedeckt etwa 2 Tage. Am besten in einer verschlossenen Dose aufbewahren, damit er nicht austrocknet.
Zum Aufwärmen einfach mit einem Schuss Mandeldrink in einem Topf bei niedriger Hitze unter Rühren erwärmen, dann wird er wieder schön cremig. Die Mikrowelle geht auch, dann zwischendurch einmal umrühren.
Wer mag, bereitet die Basis ohne Topping am Vorabend vor und wärmt sie morgens nur auf. Paranüsse lassen sich problemlos gegen Mandeln oder Walnüsse tauschen, Rosinen gegen getrocknete Cranberries.

Fazit
Gewürz-Porridge ist für mich das Frühstück, das den Herbst in der Küche ankündigt. Er braucht kaum Zutaten, ist in 20 Minuten fertig und wärmt an kalten Morgen richtig gut durch.
Bei mir kommt er inzwischen fast jede Woche auf den Tisch, genau wie mein Gewürz-Karotten-Porridge an Tagen, an denen es herzhafter sein darf.






