Mandelporridge ist mein Rettungsanker an Morgen, an denen die Kinder schon halb angezogen am Küchentisch sitzen und trotzdem noch frühstücken wollen. Zehn Minuten, ein Topf, fertig.
Letzten Dienstag hatte ich genau so einen Morgen. Beide Kinder wollten gleichzeitig ihre Schuhe nicht finden, der Kaffee war kalt, und ich stand mit einem Löffel Haferkleie in der Hand am Herd. Mein Sohn kam in die Küche, schnupperte kurz und fragte, ob das die „Mandelsuppe“ sei, die er mag. Genau die.
Ich rühre den Porridge inzwischen fast im Schlaf zusammen, weil er bei mir so oft auf dem Frühstückstisch landet. Er ist herzhaft nussig, leicht süß von der Vanille und hält bis zum Mittag satt. Am liebsten mache ich ihn mit frischen Blaubeeren, aber genauso gern wechsle ich zu meinem Nuss-Porridge mit Früchten, wenn es mal etwas anderes sein soll. Wie mein Mandelporridge entsteht, zeige ich dir jetzt.
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Zutaten für Mandelporridge
Das nehme ich dafür, alles Zutaten, die bei mir sowieso im Vorrat liegen. Wer Lust auf eine Variante mit Mandelmilch hat, findet die bei meinem Porridge mit Mandelmilch und Chiasamen, hier bleibe ich aber bei der klassischen Version mit ganzen Mandeln. Statt Mandeln selbst zu mahlen, kannst du auch fertiges Mandelmehl nehmen, das spart Zeit am Morgen.
- 80 g Mandeln, fein gemahlen (oder fertiges Mandelmehl)
- 80 g Wasser
- 80 ml Milch
- 30 g Butter
- 2 EL Haferkleie
- 1 TL Erythrit, mit ein paar Tropfen Vanilleextrakt verrührt
Mein Tipp: Ich mahle mir samstags eine größere Portion Mandeln auf Vorrat und friere sie portionsweise ein, dann geht der Porridge unter der Woche noch schneller.
Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Schalenfrüchte (Mandeln) und Milch/Milchprodukte.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung klappt der Porridge am besten, wenn du ihn nicht aus den Augen lässt, er dickt schneller ein, als man denkt.
Schritt 1: Falls deine Mandeln noch ganz sind, mahle sie in einem Blitzhacker oder starken Mixer fein.
Schritt 2: Wasser, Milch, Butter, Haferkleie und das Vanille-Erythrit in einen kleinen Topf geben und verrühren.
Schritt 3: Bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, dabei ständig rühren. Der Porridge ist fertig, sobald er cremig eingedickt ist und leicht nussig duftet.
Schritt 4: Vom Herd nehmen und warm servieren.

Mandelporridge
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Falls die Mandeln noch ganz sind, in einem Blitzhacker oder starken Mixer fein mahlen.
- Wasser, Milch, Butter, Haferkleie und das Vanille-Erythrit in einen kleinen Topf geben und verrühren.
- Bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten köcheln lassen, dabei ständig rühren, bis die Masse cremig eingedickt ist und nussig duftet.
- Vom Herd nehmen und warm servieren, zum Beispiel mit Blaubeeren oder zuckerfreier Konfitüre.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Mandelporridge
Ein paar Toppings machen aus dem Grundrezept jeden Tag etwas Neues.
- Blaubeeren: frisch oder tiefgekühlt, bringen Süße und Frische rein.
- Zuckerfreie Konfitüre: passt gut, wenn es morgens fruchtig sein soll.
- Ein Klecks Mandelmus: für alle, die es noch nussiger mögen.
- Zimt: eine Prise obendrauf, wenn es nach Winter schmecken soll.
Blaubeeren passen auch super zu meinem Heidelbeer-Ingwer-Frühstücksdrink, falls du zum Porridge noch etwas zum Trinken magst. Wer die Zimt-Variante liebt, probiert vielleicht auch mein Apfel-Zimt-Porridge mit Sultaninen, das genauso gemütlich schmeckt.
Aufbewahrung & Serviertipps
Im Kühlschrank hält sich der Porridge abgedeckt etwa zwei Tage. Zum Aufwärmen einfach mit einem Schuss Milch in einem kleinen Topf erhitzen, so wird er wieder cremig statt zu fest.
Meine bewährte Methode für stressige Morgen: Ich koche abends eine doppelte Portion und teile sie am nächsten Tag mit meinem Sohn, der sie genauso gern isst wie ich.
Du kannst die Milch auch gegen Pflanzendrink tauschen oder die Haferkleie durch gemahlene Leinsamen ersetzen, wenn du Abwechslung willst.

Fazit
Mandelporridge ist bei mir das Frühstück, das auch an chaotischen Morgen zuverlässig funktioniert. Er braucht kaum Zutaten, dafür aber viel Geschmack, und lässt sich beliebig mit Toppings variieren. Wenn du noch mehr Porridge-Ideen suchst, schau gern bei meinem Kurkuma-Kokos-Porridge mit Mango vorbei. Für mich ist er inzwischen fester Bestandteil der Wochenroutine geworden.






