Buttermilch-Kaltschale ist bei mir das Rezept für die Tage, an denen es draußen zu heiß zum Kochen ist. Cremig, kühl, mit Mango und Heidelbeeren, und in zehn Minuten fertig, ohne Herd.
Letzten Sommer, an einem Tag mit über 30 Grad, wollte ich nichts Warmes essen. Ich hatte noch eine reife Mango und einen Rest Buttermilch im Kühlschrank und habe einfach draufloscremig gemixt.
Meine Tochter hat die Schale komplett leer gelöffelt und danach gefragt, ob es das jetzt öfter geben kann. Seitdem steht die Kaltschale bei mir regelmäßig auf dem Sommerplan, meistens zum Frühstück oder als Nachmittagssnack, wenn alle nach etwas Kühlem verlangen. Und jetzt zeige ich dir, wie ich sie mache.
Table of Contents
Zutaten für Buttermilch-Kaltschale
Für die Kaltschale nehme ich am liebsten eine richtig reife Mango, die macht den größten Unterschied im Geschmack. Statt Dickmilch geht auch griechischer Joghurt, statt Erythrit einfach Honig oder Zucker nach Geschmack.
- 2 Stängel Minze, abgezupft
- 30 g Cashewkerne
- 200 g Buttermilch
- 200 g Dickmilch (1,5 % Fett)
- 200 g reife Mango (100 g in Stücken, 100 g in kleinen Würfeln)
- ½ TL Zitronenschale, gerieben
- 30-40 g Erythrit, nach Geschmack
- 50 g Heidelbeeren
- 2 TL Kokosraspeln, ungesüßt
Allergenhinweis: Enthält Milch (Buttermilch, Dickmilch) und Schalenfrüchte (Cashewkerne).
Mein Tipp: Die Mango sollte wirklich weich sein, sonst fehlt der Kaltschale die natürliche Süße. Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, Buttermilch und Dickmilch vorher gut zu kühlen, dann ist die fertige Schale sofort schön kalt.
Zubereitung Schritt für Schritt
Die Kaltschale braucht keinen Herd, nur einen Mixer. Ich nehme dafür immer meinen Standmixer, ein Pürierstab funktioniert aber genauso gut.
Schritt 1: Minze und Cashewkerne in einen Blitzhacker oder Standmixer geben und fein zerkleinern. In eine kleine Schale umfüllen.
Schritt 2: Buttermilch, Dickmilch, 100 g Mangostücke, Zitronenschale und Erythrit in den Standmixer geben und fein pürieren, bis die Masse glatt und leicht schaumig ist.
Schritt 3: Die Mischung auf zwei Schalen verteilen. Mit Heidelbeeren, den restlichen 100 g Mangowürfeln, Kokosraspeln und der Cashew-Minz-Mischung garnieren und sofort servieren.
Profi-Tipp: Nicht zu lange pürieren, sonst wird die Buttermilch zu warm und die Konsistenz dünner als gewollt.

Buttermilch-Kaltschale
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Minze und Cashewkerne in einen Blitzhacker oder Standmixer geben und fein zerkleinern. In eine kleine Schale umfüllen.
- Buttermilch, Dickmilch, 100 g Mangostücke, Zitronenschale und Erythrit in den Standmixer geben und fein pürieren, bis die Masse glatt und leicht schaumig ist.
- Auf zwei Schalen verteilen, mit Heidelbeeren, den restlichen 100 g Mangowürfeln, Kokosraspeln und der Cashew-Minz-Mischung garnieren und sofort servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Buttermilch-Kaltschale
Als leichtes Frühstück oder Snack braucht die Kaltschale eigentlich nichts weiter, aber diese Kombinationen mag ich besonders gern dazu:
- Knuspermüsli: gibt Biss zur cremigen Kaltschale und macht daraus ein sättigenderes Frühstück.
- Geröstete Mandelblättchen: bringen Röstaromen und ein bisschen Crunch obendrauf.
- Ein Glas Wasser mit Minze: passt zur frischen Note der Schale und rundet den Sommermoment ab.
Aufbewahrung & Serviertipps
Die Kaltschale schmeckt am besten frisch zubereitet, hält sich abgedeckt im Kühlschrank aber auch bis zum nächsten Tag. Vor dem Servieren einmal kurz umrühren, falls sich Flüssigkeit oben abgesetzt hat. Aufwärmen ist hier nicht nötig, die Schale wird kalt gegessen. Am besten direkt aus dem Kühlschrank servieren, dann ist sie am erfrischendsten.
Meine Familie liebt es, die Mango je nach Saison durch Pfirsich oder Beeren zu ersetzen. Auch als Meal-Prep-Frühstück für zwei Tage im Voraus funktioniert die Kaltschale gut, einfach in verschließbaren Gläsern im Kühlschrank aufbewahren.

Fazit
Diese Buttermilch-Kaltschale ist für mich inzwischen der feste Sommer-Notfallplan für zu heiße Tage. Ich mag, dass sie in zehn Minuten fertig ist und trotzdem satt macht. Nächstes Mal probiere ich sie mit Pfirsich statt Mango, mal sehen, ob das bei meiner Tochter genauso gut ankommt.






