Curry-Orangen-Pute

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Curry-Orangen-Pute: In zehn Minuten angerührt, zwei Stunden im Kühlschrank, dann ab auf den Grill. Würzig, saftig und für die ganze Familie.

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By Sarah Müller
Updated on So., 20 Sep. 2026 10:41:07 GMT

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Curry-Orangen-Pute ist Putenbrust, die zwei Stunden in einer Marinade aus Curry, Kurkuma, Sojasauce und Orangenschale zieht und danach gegrillt oder im Ofen gegart wird. Die Vorbereitung dauert zehn Minuten, beim Grillen ist mit Marinierzeit alles in 2 Stunden und 20 Minuten erledigt. Das Rezept reicht für 6 Portionen.

Ich habe die Marinade an einem Freitagvormittag angerührt, weil abends Besuch kam und ich um sechs Uhr keinen Stress in der Küche wollte. Danach hing der Duft von Curry und frischer Orangenschale noch lange im Raum, und ich musste nur noch die Schüssel in den Kühlschrank stellen.

Mein Sohn kam aus der Schule, schnupperte und fragte, ob es heute Urlaub zum Abendessen gibt. Seitdem heißt die Curry-Orangen-Pute bei mir zu Hause das Urlaubsessen. Sonst kommen bei mir oft meine Hähnchenspieße mit Erdnuss-Sauce auf den Rost, doch diese Pute ist die würzige Alternative. Ich zeige dir, wie ich sie zubereite.

Zutaten für Curry-Orangen-Pute

Das nehme ich für sechs Portionen Curry-Orangen-Pute. Die meisten Gewürze stehen bei mir sowieso im Schrank, nur die Orange und die Putenbrust kaufe ich frisch. Ein paar Tauschmöglichkeiten stehen direkt bei den Zutaten.

  • 700 g Putenbrust, ohne Haut (in 6 Stücke geschnitten). Mein Tipp: Die Stücke ungefähr gleich dick schneiden, dann sind sie zur selben Zeit gar.
  • 1 Knoblauchzehe (geschält, sehr fein gehackt)
  • 6 EL Öl (ca. 80 g). Ich nehme dafür Rapsöl, Sonnenblumenöl geht genauso.
  • 2 EL Sojasauce (ca. 30 g)
  • 1 gehäufter TL Senf
  • 1 EL Curry. Ich nehme dafür immer mildes Currypulver, dann mögen es auch die Kinder.
  • ½ TL Kurkuma, gemahlen
  • ½ TL Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL Pfeffer
  • ¼ TL Orangenschale (fein gerieben, von einer unbehandelten Orange). Aus meiner Erfahrung reicht die kleine Menge, weil sie sich in der Marinade gut verteilt.

Allergene: Soja, Gluten (Sojasauce enthält meist Weizen) und Senf.

Zubereitung Schritt für Schritt

So mache ich die Curry-Orangen-Pute normalerweise: Marinade morgens anrühren, Fleisch einlegen, Kühlschrank zumachen und den Rest des Tages vergessen. Die Schritte sind schnell erklärt.

Schritt 1: Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken. Große Stücke verbrennen auf dem Grill gern und schmecken dann bitter.

Schritt 2: Knoblauch, Öl, Sojasauce, Senf, Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Orangenschale in einer großen Schüssel (ca. 2 l) verrühren. Rühre so lange, bis keine Senfklümpchen mehr zu sehen sind und die Marinade gleichmäßig gelb aussieht.

Schritt 3: Die Putenbrust in 6 Stücke schneiden und zur Marinade geben. Alles gut mischen, bis jedes Stück rundum von Marinade überzogen ist.

Schritt 4: Die Schüssel abdecken und die Putenbrust mindestens 2 Stunden im Kühlschrank marinieren. In dieser Zeit nimmt das Fleisch Farbe und Aroma an.

Schritt 5: Den Grill vorheizen und die Putenbrust darauf legen. Nach etwa 4 bis 5 Minuten wenden und auf der zweiten Seite genauso lange grillen, bis das Fleisch innen durchgegart ist, keine rosa Stellen mehr hat und eine Kerntemperatur von mindestens 74 °C erreicht. Mein Tipp: Nicht länger grillen als nötig, sonst wird Pute schnell trocken.

Schritt 6 (alternativ zu Schritt 5): Wer keinen Grill hat, gibt die marinierte Putenbrust in eine Auflaufform und gart sie im vorgeheizten Backofen bei 180 °C. Das dauert 30 bis 35 Minuten. Zwischendurch wende ich die Stücke zweimal.

Nahaufnahme von Curry-Orangen-Pute mit goldgelber, saftiger Marinadenkruste

Curry-Orangen-Pute

Putenbrust in einer würzigen Marinade aus Curry, Kurkuma, Sojasauce und Orangenschale, die zwei Stunden zieht und danach gegrillt oder im Ofen gegart wird.
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 2 Stunden 10 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 20 Minuten
Portionen: 6 Portionen
Gericht: Abendessen, Hauptgericht
Küche: Deutsch
Kalorien: 142
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Zutaten
  

  • 700 g Putenbrust ohne Haut, in 6 Stücke geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe geschält, sehr fein gehackt
  • 6 EL Öl ca. 80 g
  • 2 EL Sojasauce ca. 30 g
  • 1 TL Senf gehäuft
  • 1 EL Curry mildes Currypulver
  • 1/2 TL Kurkuma gemahlen
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (Cumin) gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 1/4 TL Orangenschale fein gerieben, von einer unbehandelten Orange

Kochutensilien

  • Große Schüssel (ca. 2 l)
  • Feine Reibe
  • Grill oder Backofen
  • Auflaufform (für die Ofenvariante)

Methode
 

  1. Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken.
  2. Knoblauch, Öl, Sojasauce, Senf, Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Orangenschale in einer großen Schüssel (ca. 2 l) verrühren, bis keine Senfklümpchen mehr zu sehen sind und die Marinade gleichmäßig gelb aussieht.
  3. Putenbrust in 6 Stücke schneiden, zur Marinade geben und gut mischen, bis jedes Stück rundum überzogen ist.
  4. Schüssel abdecken und die Putenbrust mindestens 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.
  5. Grill vorheizen und die Putenbrust darauf legen. Nach etwa 4 bis 5 Minuten wenden und auf der zweiten Seite genauso lange grillen, bis das Fleisch innen durchgegart ist, keine rosa Stellen mehr hat und eine Kerntemperatur von mindestens 74 °C erreicht.
  6. Alternativ zum Grill im Backofen: Putenbrust in eine Auflaufform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 30 bis 35 Minuten garen. Zwischendurch die Stücke zweimal wenden.

Nährwerte

Kalorien: 142kcalProtein: 28gFett: 3g

Notizen

Allergene: Soja, Gluten (Sojasauce enthält meist Weizen), Senf. Die Gesamtzeit von 140 Minuten gilt für die Grillvariante (10 Minuten Vorbereitung, 120 Minuten Marinieren, etwa 10 Minuten Grillen). Im Ofen verlängert sie sich um etwa 20 bis 25 Minuten. Als Spieße: Putenbrust in ca. 3 cm große Würfel schneiden, abwechselnd mit Zwiebelstücken auf Holz- oder Metallspieße stecken und grillen. Durchgegart hält sich die Pute 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Zum Aufwärmen mit einem Schuss Wasser in der Pfanne abgedeckt bei niedriger Hitze erhitzen. Nährwerte pro Portion ohne Beilage, geschätzt.
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Was passt zu Curry-Orangen-Pute

Die Pute ist würzig und duftet leicht nach Orange. Dazu passen Beilagen, die die Marinade aufnehmen oder etwas Frisches mitbringen.

Basmatireis: Er nimmt den Saft vom Fleisch auf und macht die Portion sättigend.

Gegrilltes Gemüse: Zucchini oder Paprika kommen gleich mit auf den Rost und brauchen kaum Extraarbeit.

Gurkensalat: Er sorgt für Frische und Knackigkeit neben dem gewürzten Fleisch.

Fladenbrot: Es passt gut, wenn ich das Fleisch in Scheiben schneide und alle sich selbst belegen, ähnlich wie bei meinem Gemüse-Döner.

Aufbewahrung & Serviertipps

Durchgegarte Curry-Orangen-Pute halte ich in einer gut schließenden Frischhaltedose im Kühlschrank. Dort ist sie 2 bis 3 Tage haltbar. Das macht sie zu einer praktischen Meal-Prep-Sache für die Mittagsbox am nächsten Tag.

Zum Aufwärmen lege ich die Stücke in eine Pfanne mit einem Schuss Wasser, decke sie ab und erhitze sie bei niedriger Hitze. So bleibt das Fleisch saftig. In dünne Scheiben geschnitten schmeckt die Pute auch kalt, zum Beispiel im Salat.

Für Abwechslung schneide ich die Putenbrust manchmal in etwa 3 cm große Würfel und stecke sie abwechselnd mit Zwiebelstücken auf Holz- oder Metallspieße. Auch als Füllung für einen Wrap mit Salat funktioniert sie sehr gut.

Pinterest-Pin mit Curry-Orangen-Pute, gegrillt und saftig mariniert, Rezept für sechs Portionen

Fazit

Die Curry-Orangen-Pute ist für mich ein Rezept, das mir den Nachmittag frei hält, weil die Arbeit schon morgens erledigt ist. Meine Familie liebt die würzige Marinade mit dem Hauch Orange. Ich mache sie gern, wenn Besuch kommt, aber auch an ganz normalen Wochentagen. Und wenn es mal cremig sein soll, koche ich mein cremiges Butter Chicken.

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