Dschungel Porridge ist bei mir das Frühstück, das ich mache, wenn meine Kinder morgens quengelig sind und ich fünf Minuten Ruhe brauche, bevor der Trubel losgeht. Bananig süß, warm und cremig, dazu der Duft von Zimt, der durch die Küche zieht. In zwanzig Minuten steht es auf dem Tisch, ganz ohne Fertigprodukte.
Ich koche das Porridge meistens montags, wenn der Wecker zu früh klingelt und ich keine Lust auf Diskussionen ums Frühstück habe. Meine Tochter nennt es „das Bananending“ und isst es sogar an Tagen, an denen sie sonst nichts anrührt. Ich nehme dafür immer kernige Haferflocken statt der zarten Sorte, weil sie mehr Biss haben und der Porridge nicht so breiig wird.
Der Trick mit der zerdrückten Banane statt Zucker kommt noch von meiner Oma, genau wie die Vollkorn-Flocken, die ich auch für mein Frischkorn-Müesli verwende. An besonders knappen Morgen greife ich stattdessen zu meinen Overnight Oats mit Erdbeer-Cheesecake-Note, die ich abends vorbereite. Wenn der Duft von Zimt und warmer Milch durch die Küche zieht, weiß ich trotzdem, dass der Morgen zu retten ist. Hier zeige ich dir, wie ich es mache.
Table of Contents
Zutaten für Dschungel Porridge
Das kommt bei mir in den Topf, plus ein paar Alternativen, die genauso gut funktionieren, falls gerade keine Banane im Haus ist oder die Kinder lieber Apfel mögen, so wie bei meinem Apfel-Porridge.
- 1 reife Banane, in Stücken (und etwas mehr in dünnen Scheiben zum Belegen)
- 300 g Wasser
- 200 g Milch
- 80 g kernige Haferflocken (meine bewährte Methode: kernig statt zart, dann bleibt genug Biss im Porridge)
- ½ TL Zimt
- 10 g brauner Zucker
- 1 Prise Salz
- 5 g braune Leinsamen, optional (mein Tipp: sie sorgen für etwas mehr Sättigung, wer sie nicht mag, lässt sie einfach weg)
- Zimt zum Bestäuben
Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Milch.
Zubereitung Schritt für Schritt
Aus meiner Erfahrung klappt das Porridge am besten, wenn die Banane schon vorher zerdrückt ist und beim Kochen mit einzieht.
Schritt 1: Banane in einer kleinen Schüssel mit einer Gabel grob zerdrücken oder in feine Stücke schneiden.
Schritt 2: Wasser, Milch, Haferflocken, Leinsamen, Zimt, Zucker und Salz in einen Topf geben, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren, bis die Masse cremig eingedickt ist und die Haferflocken weich sind.
Schritt 3: Porridge auf 2 Schüsseln verteilen, mit den Bananenscheiben belegen, mit Zimt bestäuben und warm servieren.
Wenn dir das Porridge zu flüssig vorkommt, einfach eine Minute länger köcheln oder fünf Minuten zugedeckt ziehen lassen, es dickt beim Stehen noch nach.

Dschungel Porridge
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Banane in einer kleinen Schüssel grob zerdrücken oder in feine Stücke schneiden.
- Wasser, Milch, Haferflocken, Leinsamen, Zimt, Zucker und Salz in einen Topf geben, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, bis die Masse cremig ist.
- Porridge auf 2 Schüsseln verteilen, mit Bananenscheiben belegen, mit Zimt bestäuben und warm servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Dschungel Porridge
Dazu passt alles, was Biss oder Frische reinbringt, zum Beispiel:
- Gehackte Mandeln oder Nüsse: geben Crunch und machen aus dem Porridge ein sättigenderes Frühstück, ähnlich wie eine Handvoll meines Kokos-Mandel-Granolas.
- Ein Klecks Joghurt: bringt Frische und einen leichten Säurekick zur süßen Banane.
- Frische Beeren: passen farblich und geschmacklich gut zur Zimtnote, genau die Beeren, die auch in meine Himbeer-Smoothie-Bowl mit Chiasamen wandern.
Aufbewahrung & Serviertipps
Reste halten sich im Kühlschrank abgedeckt etwa 2 Tage. Für Meal Prep fülle ich das Porridge gern in kleine Gläser, die passen morgens direkt in die Tasche.
Zum Aufwärmen einen Schuss Milch oder Wasser dazugeben und in der Mikrowelle oder im Topf bei kleiner Hitze erwärmen, sonst wird es zu fest.
Statt Banane funktioniert auch geriebener Apfel oder Birne, und wer mag, tauscht die Milch gegen eine Pflanzendrink-Variante.

Fazit
Dieses Porridge rettet mir seit Monaten hektische Morgen, meine Tochter isst es inzwischen sogar ohne Diskussion. Mir gefällt, dass es ohne Zucker aus der Tüte auskommt und trotzdem süß genug für Kinder schmeckt. Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, koche ich stattdessen mein Apfel-Zimt-Porridge mit Sultaninen, aber unter der Woche bleibt dieses Rezept mein Frühstück, wenn ich selbst keine Geduld für viel mehr habe.






