Mein Matcha-Beeren-Smoothie steht bei mir morgens öfter auf dem Tisch, als ich zugeben möchte. Er ist in fünf Minuten fertig, schmeckt fruchtig mit einer leicht erdigen Matcha-Note und macht bis mittags satt. Genau das brauche ich an Tagen, an denen ich morgens keine Zeit zum Frühstücken habe.
Letzte Woche stand ich mal wieder um sieben Uhr in der Küche, die Kinder schon halb angezogen, die Schulbrote noch nicht geschmiert. Ich hab alles, was gerade im Kühlschrank und Gefrierfach war, in den Mixer geworfen: Mandeldrink, gefrorene Beeren, eine Banane, die schon etwas braune Flecken hatte, und einen Teelöffel Matcha, den ich sonst für meinen Tee nehme.
Zwei Minuten später hatte ich ein Glas in der Hand und die Kinder haben tatsächlich beide getrunken, ohne zu meckern, dass es grün aussieht. Seitdem gehört er fest zu meinem Frühstücksrepertoire. Los geht’s mit den Zutaten.
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Zutaten für Matcha-Beeren-Smoothie
Für diesen Smoothie brauchst du keine seltenen Zutaten, fast alles hatte ich schon zu Hause. Bei den Beeren nehme ich am liebsten TK-Ware, die ist meistens günstiger und macht den Smoothie schön kalt und cremig, ohne dass du extra Eis brauchst.
- 500 g Mandeldrink (oder Hafer-, Soja- oder normale Milch)
- 300 g Blaubeeren, TK
- 300 g Beeren, gemischt, TK (z. B. Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren)
- 1 Banane, ca. 120 g, in Stücken
- 1 TL Matchapulver
- ¼ TL Zimt, gemahlen
- ¼ TL Ingwer, gemahlen, getrocknet
- 1 EL Chiasamen
- 2 EL Honig (oder Ahornsirup für die vegane Variante)
- 1 Prise Salz
Ich nehme dafür immer ein möglichst reines Matchapulver, kein Matcha-Latte-Pulver mit Zucker, sonst wird der Smoothie schnell zu süß. Wenn deine Banane noch nicht reif genug ist, kannst du auch einen Löffel mehr Honig dazugeben.
Allergenhinweis: Enthält Mandeln (Schalenfrüchte). Bei den genannten Alternativen bitte beachten: Hafer kann Spuren von Gluten enthalten, Soja- und Kuhmilch sind ebenfalls EU-Pflichtallergene.
Zubereitung Schritt für Schritt
Du brauchst nur einen Mixer und zwei Minuten Geduld, mehr Aufwand steckt hier wirklich nicht drin.
Schritt 1: Mandeldrink, Blaubeeren, gemischte Beeren, Bananenstücke, Matchapulver, Zimt, Ingwer, Chiasamen, Honig und Salz zusammen in den Mixer geben.
Schritt 2: Auf hoher Stufe etwa 2 Minuten pürieren, bis die Masse glatt und gleichmäßig grün-violett ist. Falls dein Mixer kleiner ist, arbeite in zwei Portionen, damit nichts überläuft.
Schritt 3: Sofort in Gläser füllen und servieren. Mein Tipp: Nach 10 bis 15 Minuten wird der Smoothie durch die Chiasamen etwas dickflüssiger, dann schmeckt er fast wie ein Pudding.

Matcha-Beeren-Smoothie
Zutaten
Kochutensilien
Method
- Mandeldrink, Blaubeeren, gemischte Beeren, Bananenstücke, Matchapulver, Zimt, Ingwer, Chiasamen, Honig und Salz zusammen in den Mixer geben.
- Auf hoher Stufe etwa 2 Minuten pürieren, bis die Masse glatt und gleichmäßig grün-violett ist.
- Sofort in Gläser füllen und servieren.
Nährwerte
Notizen
Was passt zu Matcha-Beeren-Smoothie
Als Getränk allein macht der Smoothie schon satt, aber zu einem vollständigen Frühstück kombiniere ich ihn gerne mit etwas Knusprigem oder Herzhaftem.
- Granola: ein paar Löffel darüber gestreut sorgen für Crunch und machen aus dem Getränk fast eine Bowl.
- Vollkorntoast mit Nussmus: die gesättigten Fette und Ballaststoffe halten zusätzlich lange satt.
- Naturjoghurt mit Honig: cremig und mild, gleicht die leichte Matcha-Bitterkeit gut aus.
- Ein paar geröstete Mandeln: oben drauf gestreut geben nochmal Biss und Fülle.
Aufbewahrung & Serviertipps
Am besten trinkst du den Smoothie frisch, direkt nachdem er gemixt ist, dann ist die Konsistenz am cremigsten. Im Kühlschrank hält er sich in einem gut verschlossenen Glas oder Shaker bis zu einem Tag, durch die Chiasamen wird er dabei etwas fester.
Zum Mitnehmen fülle ich ihn gerne in ein Glas mit Deckel oder eine kleine Thermosflasche, so bleibt er bis zur Mittagspause kühl. Wer mag, kann Mandeldrink gegen Hafer- oder Kokosmilch tauschen oder statt Honig etwas Datteln mixen, wenn es weniger süß werden soll.

Fazit
Dieser Smoothie hat sich bei mir als verlässliches Notfall-Frühstück etabliert, wenn morgens einfach keine Zeit bleibt. Mich überzeugt vor allem, wie wenig Aufwand dahintersteckt und wie satt er trotzdem macht. Beim nächsten Mal probiere ich eine Version mit Mango statt Beeren, weil meine Tochter neulich danach gefragt hat.






